FENSTER SCHLIESSEN - FERMEZ FENÊTRE 

                Baba REGIO - Région - RHEIN - Rhin - RIED  

 

 

 

 

Dachsberg-Urberg 

  Silber auf Argonit vom Urberg 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neuenbürg

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Die Kelten in Neuenbürg  Eisengewinnung im Nordschwarzwald vor 2500 Jahren

 

 

 

 

 

 

 

Seebach

Schönenberg

Heilbronn

Schriesheim

 

Hallwangen

 

Freiburg

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Todtmoos 

 

Waldkirch

Münstertal

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auf den Bergbauspuren

 

Neubulach

Aalen

 

Oberwolfach

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Hausach

Haslach

 

 

 

 

Dotternhausen

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    Buggingen

 

 

 

 

 

 

 

 

Menzenschwand

BERGBAU mit Geschichte

Besucherbergwerke, Gruben, Museumsbergwerke, Silberbergwerke, Stollen in Baden-Württemberg

>: ÖZ = Öffnungszeiten

 Spuren des Bergbaus im Hotzenwald (Südschwarzwald):

Mineralienmuseum Gottesehre: Auf den Spuren des Bergbaus bei Urberg : Dachsberg
Tourist-Information - Verkehrsamt : Wittenschwand 82, D-79875 Dachsberg - Tel.: 0049.(0)7672.990511, Fax.: 990533, e-mail, Link - ÖZ: während der Weihnachts-/+ Fasnachtsferien + von Ostern bis Ende Oktober Do 14h-16h, So 14h-17h
Sonderführungen für Gruppen ab 8 Personen: außerhalb der üblichen Öffnungszeiten können sind anzumelden (Kosten nach Größe der Gruppe ab 15€) spätestens 2 Tage vor gewünschtem Termin bei der Tourist-Information Dachsberg
Der Bergbau bei Urberg lässt sich bis ins Jahr 1328 zurückverfolgen. Im nördlich von Schlageten (Ortsteil von St. Blasien im Albtal) verlaufenden Ruprecht-Gangzug wurde nach silberhaltigem Bleiglanz geschürft. Foyer des Dachsberger Rathauses : Aufzeichnungen zur Bergwerksgeschichte in und um Urberg, unter anderem auch die von Franz Falkenstein aus Dogern zur Mineralienausstellung : Falkenstein berichtete, dass im Jahre 1867 in der Friedrich-August-Grube (westlich von Urberg) nach Nickel geschürft wurde. Nickel wurde zur Herstellung einer Legierung, des so genannten „Neusilber“ benötigt, aus dem damals auch die ersten Schweizer Franken hergestellt wurden. In St. Blasien seien eigens zur Herstellung des Neusilber zwei Nickelhütten angelegt worden, führt Falkenstein aus, die für das Schmelzen auch Flussspat benötigten. Von da an, bis ins Jahr 1984, war der Flussspat das bevorzugte Fördergut in der Grube Gottesehre; Fluss- und Schwerspat wurden zuletzt durch die Fluss- und Schwerspatwerke Pforzheim dot abgebaut, bis die Grube wurde Rentabilitätsgründen still gelegt wurde.
7 km langer Bergbauwanderweg : westlich von Urberg: Rüttewies - hinunter in die Höll - Lehrpfad entlang mittelalterlicher die Regio im Silberminenrausch - RegionalgeschichtlichesSilberbergbauspuren. - - - Bergbaupfad nach Osten zum Bildsteinfelsen (mit Albtalblick) und zur ehemaligen Fluss- und Schwerspatbergwerk Grube Gottesehre in Höll-Bildstein - zurück über Höll nach Urberg. - - - Friedrich-August-Grube: Spielbergwerk oberhalb Klosterweiher (Steine schleifen, Stollen etc.) von Urberg nach und über Horbach zum Klosterweiher mit Anschluss an Naturlehrpfad Rund ums Horbacher Moor auf dem Gelände gibt es ein besonders geschütztes, sehr seltenes Flechtenvorkommen (in Europa fast einzigartig) - - - der Bergbaulehrpfad zwischen Rüttewies und Laithe und der Naturerlebnis- und Themenspielplatz mit Info-Tafeln zum früheren Bergbau
Bergwerk - Mineralienausstellung aus dem ehemaligen Fluss- und Schwerspatbergwerk Urberg in Höll-Bildstein, auf dem Gelände eines bereits in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts geschlossenen Nickelbergwerkes
Spuren des Bergbaus auf dem Dachsberg: Exkursionsveranstaltung des Naturpark Südschwarzwald - Treffpunkt: Naturerlebnis- und Themenspielplatz "Friedrich-August-Grube", oberhalb des Klosterweihers bei Wittenschwand-Horbach (>über P Klosterweiherhof ca. 600 m bergauf). Besichtigung des Geländes des ehemaligen Nickelbergwerks, Spuren des Tagebaus, Erkundungsstollen, Informationstafeln zum Bergbau. An steinernen Klangspielen und einem Summstein kann das feste Material zum Schwingen gebracht werden. Dort gefundene oder mitgebrachte Mineralien werden aufgeschnitten und zeigen ihre faszinierende Struktur. Führer und Referent: Heinz-Michael Peter, Diplom-Biologe, Naturparkführer und Kenner der Hotzenwaldlandschaft, von 16h-18h am
Fotos: Mineralien aus dem Hotzenwald (Sammlung Ch. Lueg, Rickenbach, D) des Mineralien - und Fossilienverein Basel 

Besucherbergwerk FRISCHGLÜCK im Nordschwarzwald: 

Funde mit Eisenerzschlacken keltischer Rennfeueröfen vor ca. 2600 Jahren auf dem Schlossberg im Enztal (Nordschwarzwald) Info: D-75302 Neuenbürg, Tel. (0049)(0)7082.79100 Fax 791065 - Infotelefon: 07082.792860 - Link -

ÖZ: 1.4. - 1.11.2006 an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ab 10h geöffnet. Letzte Führung ist nach Bedarf um 17h. Für angemeldete Gruppen ab 10 Personen finden auch von Mittwoch bis Freitag Führungen statt. Montag und Dienstag ist Ruhetag. Sommerferienprogramm: Während den Sommerferien zusätzlich von Mittwoch bis Freitag jeweils von 11h-15h geöffnet. Eintritt: 4, Kinder 6-12 Jahre 2,50€ - - - 

Königlich württembergisches Eisenerzbergwerk, Eingelagert in die Hohlräume der Gänge findet sich ein feinst körniges Gemenge von Glimmer, Quarz, Hämatit, Kalifeldspat und etwas Kaolinit, das einen zähen, rotbraunen ,,Letten'' (Ton) bildet. Der Ton führt häufig zerriebenen Baryt und Sandsteinbruchstücke. Dieser "mineralische Schmirgel'' ist in Verbindung mit tektonischen Scherbewegungen für die glattgeschliffenen Harnischflächen der Gänge verantwortlich. - 

  • Vortrag: "Keltische Rennfeuer - neue Forschungsergebnisse" Referent: Selbst. Archäologe Dr. Guntram Gassmann (ARGUS Tübingen) im Saal der Sparkasse Neuenbürg  20h am ?
  • Wissenschaftliche Exkursionen: Mit den Archäologen zu den Rennfeueröfen im Keltengebiet des oberen Schnaizteichs bei Waldrennach Führungen: Dr. Günther Wieland und Dr. Guntram Gassmann - Treffpunkt Besucherbergwerk "Frischglück" 10h-15h +
  • Spectaculum Ferrum – Spezial im Schlossgarten - Das Alltags- und Arbeitsleben der Kelten Fest mit Gruppen und Handwerkern, welche das Leben und Arbeiten in vorchristlicher Zeit aufzeigen und demonstrieren : Programm-Ablauf am ?

Besucherbergwerk Silbergründle (Mummelsee) D-77889 Seebach, Besichtigung für Gruppen auf Anfrage Tel. 07842.948320, Fax: 948399, Stollenbesichtigung nur mit Führung nach vorheriger Terminabsprache mit dem Verkehrsamt Seebach, Ruhesteinstraße 21, Tel.: 07842.30896 

Besucherbergwerk Finstergrund bei Wieden im Schwarzwald vom Silbererz zum Flußspat Info Bergmannsverein Tel+Fax 07673.7041, D-79677 Schönenberg, ÖZ: Mai-Oktober an Samstagen, Sonn- + Feiertagen 10-16h - - - 

Besucherbergwerk Friedrichshall-Kochendorf Salzwerk mit lebensgroßen Saueriernachbildungen + 42m Rutsche D-74021 Heilbronn, Tel. 07136.71303, Fax: 271200, Bandinfo: 71200, ÖZ: Mai-Oktober an Samstagen, Sonn- + Feiertagen 9:30-17h + Mittwoch 14-17h - - - 

Grube Anna-Elisabeth Silber- + Kupfervitriolerze D-69198 Schriesheim, Talstrasse 157, Tel. 06203.68167 Fax 660186, ÖZ: Anfang April - Ende Oktober sonntags 11-17h - - - 

Grube "Himmlisches Heer" Schwerspat, Fahlerz, Azurit + Fluorit, Historischer Bergbau seit dem 13.Jh., D-72280 Dornstetten-Hallwangen, Silberwaldstrasse 34, Tel. 07473.9300, Fax 4416, ÖZ:  Mai-Oktober sonntags 11-17h - - - 

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Pyromorphit vom Schauinsland

Museumsbergwerk Schauinsland bei Freiburg  

Silber, Blei, Zink und mehr als 8 Jahrhunderte Bergbaugeschichte im größten Silberbergwerk Süddeutschlands -

Info: Forschergruppe Steiber, Oberlinden 16, D-79098 Freiburg, Tel. 0761.26468, Fax 280050, 

ÖZ: 1.5. - 30.6.: mittwochs, samstags, sonntags, Feiertage 11-17h + 30.6. - 1.11.: täglich von 11-17h, Familienführung von ca. 45 Min. stündlich ab 11:30h bis 15:30h, 4€, Familienkarte 14€ - - - für das 100km Wegnetz auf 22 Etagen gibt es eine 2 1/2 Std.-Tour mit auf- + Abstieg über 13 Leitern bei 50m Höhenunterschied für 17€, 1 1/2 Std. 11€, Seilbahnfahrt + Große Führung: 23€, Seilbahnfahrt + Kleine Führung: 17.50€, Familienführung ist speziell für Kinder geeignet, Große Führung bis 15 Pers: 240€, jede weitere Pers. 16€ - - -

Fotos von Exkursionen des Basler Mineralienvereins Pyromorphit vom Schauinsland 

Schaubergwerk Todtmoos Besucherbergwerk "Hoffnungsstollen" : Magnetkies- und Nickelgrube 1798-1937, nach langjährigen  Sanierungsarbeiten ist das alte Bergwerk im Ortsteil Mättle, für Besucher rollstuhlfahrgerecht zugänglich, ÖZ: Mai - Oktober: Mittwoch, Samstag und Sonntag 14-17h, November - April: je nach Schneelage Dienstag und Samstag sowie an Feiertagen 14- 17h, Gruppen ganzjährig, Eintrittspreise mit Gästekarte ohne Erwachsene 2€, 2,50€, Studenten Schüler Kinder 6 - 16 Jahre, Behinderte: 1€, Gruppen ab 20 Pers. 1,50€, Info: Tel. 07674.90600, Fax 906025, e-mail - Tag des offenen Denkmals :  Infos bei Karl-Heinz Tel.: 07674.8160 von 14h-17h am ? - - - Bergwerksführung in Mättle für Kinder ab 6 Jahren (warme Kleidung und gutes Schuhwerk) vor dem alten Bergwerk 16h30 am ?

Silberbergwerk Grube Erich Suggental bei Waldkirch im Breisgau , urkundlich erwähnt seit 1284 vom Silberbergbau zum Eisenerz, unter Voranmeldung + beim Stollenfest im September: Tourist-Info Tel. 07681.19433, Fax 404107 - - - 

Silberbergwerk Teufelsgrund vom Silbererz zum Flußspat in der alten Stollenanlage des Schindlerstollens befindet sich seit 1970 ein Schaubergwerk mit Fördermaschinen und -werkzeugen, heute insbesondere Erzgänge mit Quarz, Pyrit, Flussspat, Zinkblende, Bleiglanz, Fahlerz, Kupferkies, Karbonaten und Schwerspat angeschnitten und zu besichtigen in D-79244 Münstertal, Tel. 07636.1450, ÖZ: April- November 15.6. - 15.9.: außer montags 14-17h, März - 14.6. + 16.9. - 31.10.: Die, Do, Sa + So 14-17h, November: Sa + So 14-17h - - - Auf der Bergbauspur nach Eisen der Kelten vor 2.500 Jahren vor den Toren des Münstertals. Das Schürfen nach Edelmetallen der Römer in den ersten Jahrhunderten n. Chr. bei Badenweiler und Sulzburg lässt nur vermuten, dass auch das Münstertal römerzeitlichen Bergbau hatte. Einziger Nachweis von Bergbau im Tal beruht auf der physikalischen Altersbestimmung an Holzkohleresten aus einem alten Stollen der Grube Teufelsgrund anno 950. Anno 1028 berichtet die erste schriftliche Urkunde von Kaiser Konrad II. (1027 – 1039), der dem Bischof von Basel u.a. auch die Silbergruben des Münstertales verlieh. Zahlreiche Streitereien zwischen Kaiser, Landesherr und Kloster St. Trudpert (geistlichen Mittelpunkt des Münstertals) in den folgenden Jahrhunderten florierenden Bergbaus gewährte zeitweilig einigen hundert Menschen Arbeit und Brot. Als wirtschaftliches Zentrum des Bergbaugebietes entstand die Stadt Münster auf einer Siedlung, die beim Kloster und auf dessen Boden angelegt wurde. Im 14. Jh. besaß Münster einen Vogt, Rat und Bürger und war von einer Stadtmauer umgeben. 1258 als Umschlagplatz für Silber erstmals in einem Münzvertrag genannt zwischen Graf Konrad und der Stadt Freiburg mit Gottfried von Staufen, mit der Vereinbarung, dass der Verkauf von Rohsilber nur in Freiburg oder in Münster stattfinden sollte. Viele Häuser in Münster waren Eigentum von Freiburger Bürgern. Aus Münster bezog die Freiburger Münze einen Teil des Prägesilbers. Mit dem Nachlassen des Silberbergbaus verfiel die Stadt zur Bedeutungslosigkeit und Wüstung. Nur das Gewann trägt noch den Namen von der einst ummauerten Bergstadt, von der heute nichts mehr vorhanden ist; durch die Wirren des 30jährigen Krieges kam der Abbau in allen Gruben zum Erliegen. - - - Bald nach der Eröffnung des Schaubergwerks stellte sich heraus, dass Asthmatiker durch die besondere Luftreinheit im Bergwerk große Linderung ihres Leidens verspüren. Aus diesem Grund hat die Gemeinde eine spezielle "Asthma-Therapie-Station" in einem Seitenstollen des Schaubergwerkes eingerichtet. Öffnungszeiten von 14h - 17h: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag vom 1.4. - 14.6. - Dienstag bis Sonntag vom 15.6. - 15.9. - Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag vom 16.9. - 31.10. - Samstag und Sonntag vom 1.11. - 30.11. - Eintritt: 3€/1,50€ -

 Hella Glücksstollen Historisches Silberbergwerk Azurit + Malachit Urkunde 1025, D-75387 Neubulach, Tourist-Info Tel. 07053.969510, Fax 6416, ÖZ: April - Oktober Mo-Fr 10-16h + Mo-Fr 10-16h + Mo-Fr 10-16h + Mo-Fr 10-16h + Mo-Fr 10-16h + Mo-Fr 10-16h + an Samstagen, Sonn- + Feiertagen 9:30-17h + Mittwoch 10-17h - - - Fotos von Exkursionen des Basler Mineralienvereins Azurit + Malachit aus dem Silberbergwerk Neubulach 

Tiefer Stollen in Wasseralfingen (bei Aalen) am Braunenberg, Kuren gegen Atemwegserkrankungen, D-73433 Aalen, Erzhäusle 1, Tel. 07381.970249, ÖZ: April - Oktober täglich + an Feiertagen außer montags 9-12h + 13-16h -

 Link

 

 

 

Olivenit aus der Grube Clara

BERGBAU- und MINERAL-Musuem Oberwolfach im Kinzigtal (Schwarzwald):  

ÖZ: Mai-Oktober täglich 14-17h, sonntags 11-17h, Eintritt: 2,50€ - Tel. 07834.9420 + Fax: 859362, e-mail,

mit Sonderausstellungen aus der Grube Clara: Rauenthalit-Mineralfund März 1997 - Sonderausstellung in Raum 5 : Calciumkarbonate - In der Sonderausstellung werden prächtige Kristallstufen von Calcit und Dolomit von weltweit bedeutenden Fundstellen gezeigt. Daneben sind auch Korallen und Muscheln sowie Sinterbildungen von Calcit ausgestellt. Fotos zur Mineraliengalerie Mineralien-Foto-Galerie

Freilichtmuseum Erzpoche in Hausach im Kinzigtal :

Hauserbachstraße, D-77756 Hausach-Dorf - Stadt Hausach, Kultur- und Tourismusbüro Tel.: 07831.7975, e-mail

Silberbergbau ab 1455 nachgewiesen : Bergbaukundliche Anlage, die Weiterverarbeitung der im ehemaligen Hausacher Bergbaurevier gewonnenen Erze zeigt, nach Vorlagen rekonstruierte Erzpoche sowie Schmelzofen aus dem 16 Jh. (Agricola) - Öffnungszeiten von 13h-18h am ? (Tag des deutschen Denkmals, sonst auch zugänglich, Führungen auf Anfrage) Führungen: durch Herrn Meyerhöfer, Verein Dorfer Erzbrüder 13h, 14h30 + 16h am ? 

die alte Silbergrube "Segen Gottes" in Haslach-Schnellingen:

Tourist Info: Im Alten Kapuzinerkloster - D-77716 Haslach im Kinzigtal - Tel.: 07832.706172 - Fax: -179, e-mail - Link  - Servicetelefonnummer 07832.91250 für Gruppen-Buchungen

Die im Badenerlied besungene alte Silbergrube "Segen Gottes" gehört zu den bedeutendsten historischen Bergwerken des Schwarzwaldes. Glückauf! Erlebniswelt unter Tage im Besucherbergwerk Segen Gottes!
Führungstermine: in den Sommermonaten 3 x täglich außer montags mit Sonderführung für Kleingruppen mit wenigen Personen sogar nach persönlichen Terminwünschen.

Die alte Silbergrube ist ein Zeugnis eines rund 800 Jahre alten Silberbergbaus im Schwarzwald. Auf drei Sohlen sind in der Grube silberführende Schwer- und Flussspatgänge in seltener Schönheit aufgeschlossen. Kristalldrusen, Sinter und Stalaktiten, wie sie sonst kein anderes Besucherbergwerk in Baden-Württemberg bieten kann, sowie mit Schlägel und Eisen herausgehauene Stollen in bestem Erhaltungszustand gehören ebenso wie historische Türstockverbaue zu den Schätzen der Grube.


    FOSSILIEN-Museum Dotternhausen mit Klopfplatz :

    Ölschiefer-Steinbruch mit Fossilienmusem und Klopfplatz auch für Kinder - der Firma Rohrbach Zement Tel. (0049)(0)7427.79211 - 

    ÖZ: Di, Mi, Do 13-17h, Sonn- u. Feiertag 11-17h, 1.12 - 6.1 ist das Museum geschlossen - Eintritt frei - zum Ichthyosaurierschädel und zu den und zu den und zu den und zu den und zu den und zu den Ammoniten- + Seelilien- Videos der Ölschiefer-Fundgrube -

    Das Fossilienmusem im Werkforum mit Funden aus der Jura-Zeit vor ca. 185 Millionen Jahren aus dem Ölschiefer des Lias epsilon, dabei stammen die meisten der ausgestellten Exemplare aus Dotternhausen. - Gesteine prägen die heutige Landschaft der Alb und ihres Vorlandes. Sie sind aus Ablagerungen eines warmen, flachen Lias-Meeres entstanden, das damals Süddeutschland und weite Teile des Mittelmeeres bedeckte. Ohne den Abbau des Ölschiefers, der gleichzeitig wichtiger Rohstoff für die Bindemittelproduktion und Energieträger ist, gäbe es die Fundgrube Ölschiefersteinbruch" nicht. - Die Versteinerungen werden von Fachleuten geborgen und präpariert. Die Fossilien spiegeln den Reichtum, die Vielgestaltigkeit des Lebens im Jurameer wider. Die repräsentativen Exponate laden ein, sich auch mit den wissenschaftlichen Details von Geologie und Fossilienkunde zu beschäftigen. Der Klopfplatz ist jederzeit für jedermann zugänglich.

    KALIMUSEUM Buggingen, Hauptstrasse 14, Link geöffnet sonntags 15-17h, Tel. 07631.18030, Fax 180339 -Besucherstollen: Nur nach Vereinbarung - Eintritt frei - Museum: Historische Originalaufnahmen und Exponate aus der Betriebszeit des Werkes zeigen den Weg des wertvollen Mineraldüngers Kaliumsalz von der Gewinnung des Rohsalzes in der Grube, über die Aufbereitung in der Fabrik, bis zum Versand an die Kunden. Unbedeckte Halde mit seltenen Pflanzen und Tieren im salzhaltigen Biotop


    Veranstaltungen rund um den Bergbau :

  • 2500 Jahre Eisenerzbergbau in Neuenbürg
  • 25 Jahre "Frischglück"-Arbeitsgemeinschaft Neuenbürger Bergbau e.V.
  • 20 Jahre Besucherbergwerk "Frischglück"
  • 10 Jahre Archäologische Forschungsgrabungen in Neuenbürg
  • Der Schwarzwald war vom Mittelalter bis zur Neuzeit eines der bedeutendsten deutschen Bergbaugebiete 

    Besonders im südlichen und mittleren Teil dieses Grundgebirges wurden in zahlreichen Gruben Silber-, Kupfer-, Zink-, Blei- und Kobalterze gewonnen. Mit primitiven Werkzeugen versuchten sie dem Berg seine Schätze zu entreißen. Um sich ein lebendiges Bild von der harten "Arbeit der Bergknappen unter Tage" in den Bergwerksstollen zu verschaffen, erfordert es heute den Besucher alle Mühe. - Die in Hausach im Kinzigtal um 1220 zum Schutz der umliegenden Silbergruben erbaute Burg wurde 1246 als "castrum Husen" erstmals erwähnt

    Gefahren rund um den Bergbau :

    Menzenschwand im Südschwarzwald:  Uranerzbergbau eingestellt

    Im idyllischen Krunkelbachtal, gleich hinter Menzenschwand, am Fuße des Herzogenhorn, hätte ein großes Uranbergwerk den Frieden einer wertvollen Kulturlandschaft stören können. Der Streit um das Uranerz dauerte an von 1960 bis 1961. Insgesamt wurden in Menzenschwand 100.000 Tonnen Uranerz abgebaut, aus dem man 720 Tonnen Uran gewonnen hat. Pechblenden des Bärhaldegranits. 1990 war das Bergbauunternehmen wirtschaftlich am Ende. 1991 wurde die Grube auf Kosten (4,5 Millionen Mark) des Landes saniert, das einen Teil des Geldes (2,5 Millionen Mark) durch den Verkauf von Uranerz wieder hereinbekam.

    zu den regionalen Museen im Dreiländereck >>>: Infos


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