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"St. Johann im Grünen"  Saverne 

Zeitreise am elsässischen Michelsberg

Keltische Kultstätten: Mont-Saint-Michel

vom Michelsberg zur Warthenburg auf dem archäologisch freigelegten „Schieweschlagfelsen“ am

bei St. Jean-sur-Saverne (Elsaß)

Baba's regionale Streizüge

...nur wenige Kilometer nördlich von Zabern liegt an einem fruchtbaren Hang der Vogesenausläufer bei Eckartswiller der kleine Ort St. Jean Saverne, von alters her als "St. Johann im Kraut" bekannt, was besagen will, dass hier einst in Fülle Weißkraut gepflanzt wurde, das größtenteils ins Lothringische verhandelt wurde.

(Georg Richter)

Meyenheimsweiler

(ursprünglicher Dorfname) ist die Geschichte des Grafen Peter von Lützelburg, der Benediktinerabtei und dem Revolutionsbrand.

 4 ½ Std.-Rundwanderung ca. 8,5 km auf archäologischen Pfad durch die Nord-Vogesen

   Ausgangspunkt - Beginn - Parkplatz
     zu weiteren Streifzügen, wie der Thanner Hubel in den Südvogesen, etc.  zu weiteren Streifzügen, wie der Thanner Hubel in den Südvogesen, etc.zu Baba's Index: den 'Blaudunstigen' alpine Hochvogesenkämme mit Rundumsicht       Anfahrt Angaben fürs Navi    

Mont Saint Michel heißt der Berg heute, der über St. Jean sur Saverne liegt, dem einstigen "St. Johann im Grünen". Neben den erdgeologischen Spuren finden sich die der Kelten, der Römer und dem christlichen Michelskult. Vom christianisiert Blitz schleudernden Michael gibt es einen beständigen Zeitzeuge, der rote Buntsandstein. Lasst euch von ihm führen und berichten.

Archäologischer Pfad mit 7 Stationen:
Rocher du Mont Saint Michel (Felsgrotte) à propos:  Erstes Maiengrün empfiehlt sich für diese ca. 8,5 km lange Rundwanderung durch die Buchenwälder im linksrheinischen 'Hanauer Land'.
 Croix de Langenthal (steinernes Kreuz 17.Jh.) Aussichtsreiche Waldwege warten mit gut platzierten Rastbänken auf. 
 Heidenstatt (Fliehburg) Am christianisierten Michelsberg beginnt eine ebenso landschaftliche wie kulturelle Zeitreise.
 Borne Romaine (Menhir mit römischen Zeichen) Er ist eine der ältesten, hochgelegenen Zufluchtsstätten der mittleren Steinzeit:
 Carrière du Fronberg (mittelalterlicher Steinbruch) die Akropolis der Kelten, über die Römer bis zu den christianisierten Alemannen.
 Burg Warthenberg - Daubenschlagfelsen (Schildmauern und Gräben) Einst Grabberg aus der Jungsteinzeit und Teil der Dreiteilung einer heiligen Landschaft wie Tombelaine und Mont Dol.
 Plattenweg (römische Passstraße) Einfache Suche: [Strg] + [F] oder [Ctrl] + [F]) auf der Tastatur eingeben

ZEITREISE AM MICHELSBERG DES HEUTIGEN MONT SAINT MICHEL (ELSASS):

Beginn dieser leichten Rundwanderung ist das, dem Mont St. Michel fußende, elsässische St. Jean-Saverne. Der Anstieg beginnt links der neuen St. Jean-aux-Choux-Kirche, bei der alten Friedhofsmauer, den Sandsteinstufen entlang. Diese Pilgerschafts-Wendeltreppe endet unterhalb des Mont St. Michel, auf dem Felsmassiv der Feen-Felsgrotte Hexenhöhle. Bizarre Höhlenauswaschungen bannen die Blicke, ehe sie über die wahrlich „bezaubernde Aussicht auf die Zabener Senke“ in Richtung Schwarzwald schweifen, die eine halbrunde Orientierungstafel über der Grotte erleichtert. N/O: Blick auf Bastberg, Steinbourg und Hattmatt S/O: Saverne und im S: Marmoutier. Vor dem einst von Eremiten bewohnten Höhleneingang liegt ein umgestoßener Menhir, innen steht ein fränkischer Sarkophag. Auf diesem Sandsteinvorsprung thronend, steht die einst gefeierte Wallfahrtskapelle St. Michel* (1593), neben ersten Wegmarkierungen. Nördlich davon, am Felsabhang, der mit Regenwasser angefüllte Steinkreis, genannt Hexenkreis. Zu Füssen der Wallfahrtskapelle breitet sich eine ca. 3m große, breite, kreisrunde, unbewaldete, aussichtsreiche Felsplatte aus, mit einer ca. 50 cm tiefen, beckenartigen Ausbuchtung dieser Felsplatte, die Rätsel aufgibt. Wir beginnen diese Zeitreise an einem exponiert auffälligen Naturort mit Felsen, Höhlen, Bäume und Quellen. Als von Feen oder Elfen bewohnt gaben sie den schönsten Orten im Schwarzwald wie in den Vogesen ihre Namen für Kultplätze keltischer und germanischer Naturgottheiten; Orte der Glückseligkeit. Die Elfen tanzen auf Moorgründen, grünen Wiesen, freien Waldplätzen und am liebsten unter alten Eichen. Das christliche Jenseits war einmal die Anderswelt der lebendigen Natur. Ein zeitlicher Riesenschritt von den weisen Sonnenbräuten zu den Gehorsam leistenden Christusbräuten am Michelsberg.

 

 

 

 

                                 

 

 

 

 

*) St. Michel:

1593 von einer gleichnamigen Brudergemeinschaft, auf alten romanischen Fundamenten, wieder aufgebaut. Rechts der Seitentüre soll ein, in Stein gehauener Katzenkopf als Schwellenwächter drei sich kreuzender Strahlen dienen. Die, je nach Jahreszeit, und besonders - wie man heute wieder weiß - wenn sich Katzen dort wohl fühlen, auch schädlich sein können.

Der Altar befindet sich direkt über einer unterirdischen Wasserader, die in Richtung des 77°- Höhenkreises (Azimut) läuft. Diese Isislinie, mit außerordentlich positiver Wirkung auf den Menschen, muss schon den Belenes, Mithras- und Merkurkulten gedient haben.

Rudolf Ritter, dessen Tour Nr. 34 wir hier bis zur Heidenstatt folgen, spielt an dieser keltischen Kultstätte gar auf einen Pilgersitzplatz an, dessen vertieftes Rondell mit Steintreppchen zum Fußwaschen diente. Links davon steht die massive Holzhütte der „Amis de Mont Michel“ mit Aussichtsbänken und reichlich Abfallkörben.

Der Michelsberger 'Hexentanzplatz' ist offenbar der bekannteste der vermutlich druidischen Kultfelsen, zumal eine Höhle unterhalb des Felsens ein merowingisches Grab zeigt und zahlreiche ältere Bearbeitungsspuren aufweist; in der Höhle soll ein Eremit gehaust haben.

Vom so genannten Hexenkreis zur Mitte dieses Bergvorsprunges hin, mit dem roten Punkt des „Sentier Archéologique“ markiert, finden wir unseren ersten Wegweiser. Ihm, sowie dem blauen Rechteck über einen schönen, eben verlaufenden Kamm folgend, erreichen wir bald die Waldfahrstraße mit Parkplatz und Sitzbänken des Langenthaler Kreuz. Diese Waldkreuzung, an der Fahrstraße von St. Jean nach Phalsbourg, ist das auf 403m gelegene Croix de Langenthal. Das kaum sichtbare, steinerne Kreuz mit der Inschrift:  „A. Elrichsen 16..“ *t)

( >> siehe Tourenvariante : Hier trennen wir uns von der Ritter-Tour Nr. 34In den Wäldern von St. Jean“mit dem Ziel Heidenstatt. An dieser Stelle, weiter geradeaus hinab folgend, mit 8 km und ebenfalls archäologisch rotem Punkt, führt die Variante zu den „Stampflöcher und Rocher des Dames“ über Rothlach, um an die hier beschriebene wieder anzuknüpfen.)

Vom Kreuz aus, auf der gegenüberliegenden Straßenseite und rechts der Sitzbank, führt uns ein schmaler Pfad aus Sandstein, mit rotem Punkt,  blauem Rechteck und blauem Kreis zu den Resten einer keltischen Fliehburg. Auf auffallend weich wie rosafarbenem Sand erreichen wir den von der Natur in Wüste verwandelten, zweiten Abschnitt der europäischen Eisenzeit (La Tène), dem Oppidum de la Heidenstatt.

Vorbei an dem Osttor dieser Kelten-Fliehburg „Porte Est“ sind wir auf der Hochebene des Rocher Frohnberg angelangt. Rechts des Weges, noch vor der Kehre und hinter Bäumen und Buschwerk versteckt, steht der Menhir. Ein kleiner abgerundeter römischer Grenzstein mit der Inschrift >>P^V<< (Borne romaine). - Unweit davon links, hinter drei weiß leuchtenden Birkenstämmen ebenso gut getarnt, ragt ein sockelartiger Sandsteinblock empor. Der in der Mitte ausgehöhlte Spitzfelsen.  Dem Pfad zum Frohnbergfels wenige Schritte folgend, genießt man eine grandiose Aussicht auf den Mont St. Michel und die Stadt Saverne (Zabern). Zurück, auf dem angekommenen Weg, folgen wir der Kehre, die uns, bald nach rechts - bald nach links, aber stets mit rotem Punkt, zum Opferteller /cupule (419m) des ehemaligen Steinbruchs Carrière du Frohnberg, führt. Am Rande dieses Schalensteins befinden sich 7 kleine Becken (Opferteller).

Daubenschlagfelsen am Michelsberg

  (Photo: (T) Daubenschlagfelsen St. Mont Michel) Wieder zurück auf dem Weg, führt uns dieser abwechslungsreich und hügelig, bald nach links über die Felsblöcke des Hühnerfelsen. In Kürze erreichen wir leicht ansteigend das, von Archäologen seit 1979, in 12 Jahren, frei gelegte Sandstein- Felsplateau des Taubenschlagfelsen / Pigeonnier auf 403m Höhe. - Bis zum Orkanschaden "Lothar" anno 1999 ragte hier eine einzelne Föhre fast kennzeichnend gen Himmel. Dieser, überall im Zinseltal sichtbare, Felsvorsprung bietet eine ausgezeichnete Sicht >S/W: auf Phalsbourg und im Norden auf das Schloss und Dorf von Lichtenberg. Von einem breiten Schutzgraben umgeben, misst der Sockel dieser Plateauburg Château de Warthenberg (402m), von starken Schildmauern und viereckigem Bergfried geschützt, eine Länge von 190m und eine maximale Breite von 50 m. Hinter der Burg auf gleicher Anhöhe gelangen wir über einen Felssteg auf den legendären Daubenschlag-/ Schiweschlagfelsen mit Schutzhütte. Von hier oben aus sehen wir gleich die Richtung unseres Abstiegs.

Holzscheiben des Schiweflugs die aufgefädelten Holzscheiben das Scheibenwerfen

Die Scheiben wurden sorgfältig aus alten Dauben geschnitten und geschliffen, also aus den Seitenbrettern eines Eichenfasses. So erhielten sie eine bessere Flugtauglichkeit. In der Mitte wurden sie durchlöchert, um sie mit einem Haselnussstock (der Elastizität wegen verwendet) in die Holzglut zu legen. Zum „Schiweschlage“ schwang der Werfer, ähnlich dem heutigen Diskuswerfer, diesen Stock immer schneller im Kreis, ehe er ihn kräftig auf dem Felsabhang aufschlug. Die Scheibe trennte sich vom Stock und begann zu fliegen. Der Werfer des am weitesten entfernten Daubenschlags erhielt Beifall von den Teilnehmern. In Dieffenthal am Rocher des Celtes (Keltenstein) feiert die Schieweschläuer-Bruderschaft das Schieweschläuje zur Begrüßung des Frühling, des Lichts und des Lebens mit ihren 11 cm Durchmesser - Eichenscheiben ab 19h am ?.

Die germanische Feier der Wintersonnenwende - das Julfest - führt zum alten Gregorianischen Kalender. Zum 12. Monat im Jahr, dem Februar (Hornung) und zu seiner weiblichen Lichtgestalt (Lucie, heute das Christkind). Auch zum Baumkult der immergrünen Nadelzweige (Tannenbaum - Christbaum) als Symbol der Fruchtbarkeit. Auch zur Geisterbeschwörung, um in der 'alten' Neujahrsnacht böse Geister vom neuen Jahr fernzuhalten. Der Ursprung der regional im Dreiländereck von jungen Burschen betriebene Scheibenfeuer. Angezündete Lichter (Fackeln), Holzstöße oder Sonnenräder wurden lange vor den Hexen auf kultischen Höhen abgebrannt.

Das keltische Medizinrad erinnert an den Norden, an Jul, im Julianischen Kalender an den 21. Dezember der Wintersonnwende (Jul, Weihnachtsfest), Ruhezeit, Zeit des Holzschlag, der Inkarnation, Inspiration und Konzeption mit dem Element Erde. Wie wohl war der langfristig die Raumluft mit ätherischen Ölen verbessernde Tannenbaum, zu Zeiten, da der Aufenthalt im Freien, besonders im Norden, durch die Witterung bedingt zeitlich nur begrenzt möglich war. Der Nordosten mit dem Fest 'Imbolc' am 1. Februar der Lichtmesse, das Fest der Heiligen Brigid symbolisiert da die Kindheit im ersten Saftfluss der Bäume.

à propos:  'Die Dohlen überm Bauernschlag schrein. Es fegt der Wind den Himmel rein. Der Schlitten schellt, das Tannicht rauscht, die Magd aus stiller Kammer lauscht. Der Knecht fährt mit dem Holz zu Tal, viel Narren hat der Karneval. Schon färbt sich rost der Haselstrauch, am Fenster friert der Atemhauch. Was Matheis (24.2.) und Sankt Peter (22.2.) macht, das bleibt noch so durch vierzig Nacht.'

Im Umgehen der Burgreste nach rechts hinab bis zum Blick von unten auf diese Felskanzel finden wir den schmalen Serpentinenpfad mit gelbem Kreis und rotem Punkt. Wir folgen ihm hinab zunächst in Richtung Ernolsheim, bis der Weg sich teilt ! Um nicht nach Ernolsheim zu geraten halten wir uns bei Weggabelungen stets nach rechts mit dem nun einheitlich markierten rotem Punkt. Dieser Philosophenpfad mit „Richtung Croix du Langenthal“ führt uns, den Berg im schattigen Buchenlaub umgehend, zum letzten Ziel. Dazu folgen wir einem sehr schmalen Pfad, mit rotem Punkt markiert, nach rechts hoch und entlang der ehemaligen Römerfahrstrasse. 

 

                

 

 

 

 

 

 

 

 

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Photo: Plattenweg Mont Saint Michel (Nordvogesen)       Dem Plattenweg,  auf noch gut erhaltenen, in die Steinplatten gehauenen, Wagenräderrillen. Am Wasserfallfelsen vorbei zur letzten Anhöhe. Über die einstige Fahrbahnbreite und erste Erwähnungen erfahren wir mehr auf den stets zweisprachig aufgestellten Informationstafeln. Weiterhin alle nach rechts abführenden Wege ausgelassen, oben angekommen, führt uns ein schmaler Pfad nach links in das letzte Waldstück, das uns noch vom Ausgangspunkt trennt.

Plattenweg:

ein Römerweg mit 30% Gefäll: über der Geröllanhäufung ist er in den Buntsandstein gehauen. Anno 1126 als "Steiga" erwähnt und 1923 umbenannt. Gen Osten sind seine Felsbarren in gleichlaufende Quader gebrochen. Als uralte Waldscheidlinie verweist eine Tafel von 1737 auf die gütliche Beilegung eines Streits. Dieser Felsabhang weist viele Radspuren und ein Gleis auf. Teils ausgemeißelt, teils aufgerieben von geklemmten Rädern abfahrender Wagen.

So erreichen wir bald die vom Waldparkplatz Croix de Langenthal herauf führende, Fahrstraße. Im Überqueren nach rechts ansteigend führt sie wieder zum Mont St. Michel. Um den mächtigen Felssockel der Grotte, auf dem die Kapelle errichtet wurde, von unten zu sehen, bleiben wir auf der Fahrstrasse, die wieder in die "Route de Forestier" mündet. Über die Grotte wieder zur Kirche absteigend erreichen wir wieder unseren Ausgangspunkt. Abwechslungsreich und leicht begehbar ließ sie uns genügend Muse für allerlei Betrachtungen von riesigen Waldameisenkolonien, über winzige Blaumeisenjungvögel bis zu Buchenwipfeln überwindenden Eichhörnchen. Bliebe noch die Namensableitung der Kirche zu erwähnen, die sich daraus ableitet, dass hier einst der Kohl für die Region bis ins Lothringische hinein angebaut wurde.

à propos:  Kostenlos geführte Besichtigung der Ortschaft Ernolsheim-lès-Saverne: reich an archäologischen Zeitzeugnissen der einst gallisch-römische Passstrasse und Kontrollpunkt wie im Stockwald oder im Kapellenfeld (2.Jh. n.Chr.) entlang der antiken Landstrasse (Markweg), der Vogesenüberquerung über den Plattenweg über das Oppidum Heidenstatt. Anmeldungen beim Office de Tourisme de Saverne et sa Région Tel : (0033)(0)3.8891.8047 - Fax : 03.8871.0290 - Treff: vor der Kirche in Ernolsheim-lès-Saverne um 16h am ? Regional-Agenda

 Strecken-VarianteStrecken-Variante Strecken-VarianteVom Waldparkplatz am Langenthaler Kreuz aus, lässt sich eine ebenso, an Stationen reiche, Rundwanderung um Eckartswiller starten, ebenfalls mit rotem Ring markiert. Vorbei an den mit 250 ROKE schwingenden Ort der Kraft mit einem kosmo-tellurischen Verhältnis von 8/8: Stampflöcher , Rothlach - Rocher des Dames und les Roches Plates, über den Mont St. Michel, führt sie wieder zum Waldparkplatz zurück. Man kann sie auch erweitern, wie Rudolf Ritter einst, über das Keltenlager Heidenstatt. (Ritter-Tour Nr. 34 „In den Wäldern von St. Jean“)

Karte:

IGN Top 25 3715 OT SAVERNE - Sarrebourg - Rocher de Dabo  Anfahrt: A4 >Straßburg Abfahrt: Saverne. Bei Durchfahrt Saverne in Richtung Phalsbourg gleich nach der Marne-Rhein-Kanalbrücke nach rechts abbiegen, und die Orte Otterswiller und Eckartswiller durchfahren. Parken: Kirche, nahe dem Friedhof in der „Route de Forestier“

St. Johann:

St. Jean-Saverne: Mit über 9 Mio. Francs Investitionen hat der Bürgermeister dieser 600 Seelengemeinde, Albert Debus, die Vergangenheit mit der Zukunft vereinigt. Die Renovation des historischen Erbguts Michelsberg, samt Abteikirche in romanisch-barockem Stil 12. Jh. Die Abtei der Benediktinerinnen-Klosterkirche St. Jean-des-Choux nannte sich St. Johann im Grünen (S. Iohannes prope Tabernas). 1126 gestiftet von Graf Peter von Lützelburg zur Seelenerrettung seiner der Hexerei bezichtigten Frau Itta. Das Land um sie herum schenkte er dem Kloster St. Georgen (Schwarzwald). Aus dem Meginhelmeswilre wurde in der Schenkungsurkunde 'S. Iohannes prope oppidum Zabernia'. 

Die baufällige Kirche wurde zur dreischiffig gewölbten Pfeilerbasilika von fünf Doppeljochen ausgebaut (ohne Querhaus mit drei Apsiden nebeneinander). Ihr Mittelschiff ist ein frühes elsässisches Beispiel für Kreuzrippengewölbe aus dem 12. Jh. Der heutige Kirchenbau stammt aus dem Jahre 1593. Bevor der Blitz schleudernde Michael auf der höchsten Spitze des Ensembles seinen Platz fand (und dort ausgerechnet durch einen Blitz sein Schwert verlor!) hatte er allerhand Sonnengötterverwandlungen durchlaufen (Mithra, Apollon, Belenus), die der älteren, eines noch nicht zum Gott erhobenen Blitz-Sonnen-Heros folgten. (Es ist heute noch ein Blitzgott, der dem kräuterkundigen, auserwählten bolivianischen Wanderheiler der Kallawaya, unseres Weltkulturerbes, sein Zeichen gibt.) Sandsteine liefern Zeugnisse menschlicher Behausungen seit dem 6. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung! Gefolgt von der Latènezeit vom 5. bis zum 3. Jh. v. Chr.,  bis zur gallisch-römischen Bevölkerung im 4. Jh. n. Chr. am Nicklausfeld - Kleinerlenfeld und zu deren Stampflöcher. zum Internetfoto dieser örtlichen Stampflöcher

Der germanische Ortsname Meginhelmeswilre (seit 1920: Saint-Jean-Saverne) lässt, wie die Nachbarorte Eckartswiller und Ernolsheim auch, auf eine merowingische oder karolingische Gründung schließen. Der Name der Michelskirche (St. Jean-des-Choux) entstammt dem Ort zu Füssen der Vogesen, an dem anno 1676 auf einem Kohlfeld die französische Herrschaft durch die Truppen des Marschall von Luxemburg angeführt vom Herzog Karl V. von Lothringen eine Schlacht lieferten. (1676/79: der frz. Sonnenkönig befahl die Burgenzerstörung und seine Truppen besetzten und plünderten die Regio.)

à propos:  im Jahre 1477 fiel Luxemburg zusammen mit dem, dem Elsass benachbarten, Burgund an die Habsburger. Formell blieb es ein selbständiges Herzogtum, bis es anno 1555 zur Provinz der spanischen Niederlande wurde, in die Karl V. nach der Zerstörung der Lützelburg dieses Herzogtum eingliederte. Es folgten 200 Jahre Frontstellung gegenüber Frankreich, in denen das Elsass, unter Gebietsverluste, ständig in die habsburgisch-französischen Auseinandersetzungen einbezogen wurde. 

abgelgegene Idylle auf bewegtem Boden: St. Johann im Grünen kostenlos geführte Besichtigung : das wunderbare kleine Dörfchen Saint Jean Saverne mit seinen Monumenten - durch das Office du Tourisme Pays de Saverne Tel.: (0033)(0)3.8891.8047 - Fax : 03.8871.0290 - Treff : vor der Kirche um 10h am ? Regional-Agenda

diesen historisch beorteten Rundweg mit dem VogesenclubRandonnée sur une journée avec présentation des sites : refuge fortifié - Plattenweg - Mont St Michel - croix de Langenthal - Oppidum de la Heidenstadt - borne romaine - carrière du Frohnberg - château du Warthenberg  - découverte de sites archéologiques avec René Gruner (Dossme mini Heimet et C.V.) durée 8h - repas et boissons tirés du sac - chaussures de marche - Entrée payante à l’exposition • Treff -départ: à Dossenheim-sur-Zinsel à la place de l’Église à 8h30 le ? Agenda-Régional

Fackelwanderung zur Michelskapelle - Retraite aux Flambeaux au Mont Saint-Michel la Chapelle Saint-Michel qui trône sur la Commune, après une célébration à l'arrivée un vin chaud vous sera offert au Chalet-Refuge du Club Vosgien - Treff - départ: à l'Eglise Abbatiale 17h am ? Regional-Agenda Riesen-Krippe in der Michelskapelle die den Fels und die Grotte darstellt - Géante Crêche de Noël représentant le Rocher et la Grotte -gratuit- Chapelle Saint-Michel 14h-17h am ?
Vogesenclub St. Jean-sur-Saverne Fest auf dem Mont St Michel am ? + Fest auf dem Mont St Michel - Messe in der Kapelle 10h30, regionale Speise - Reservierung: mit dem Club Vosgien Tel.: (0033)(0)3.8891.8011 - e-mail, Link  am ?

zu den 'Blaudunstigen' alpine Hochvogesenkämme mit Rundumsicht

Word-Datei

 zum Ausdrucken ? Ihr e-mail-Betreff lautet: "Zeitreise am Michelsberg". Weitere Tourenvorschläge am Regio-Ort Ihrer Wahl mit Anfahrt-Infos und Kartenauszügen. Ihren Wünschen gemäß dokumentierte Freizeitführer für Kurzentschlossene.

die Heidenmauer um das Gallische Maueroppidum bekannt durch den Pandurengraben bei Saverne   Link                                                                                              

3km weiter südlich dieses o. g. Plattenweges, am Fuße des Oppidum Fossé des Pandours *, das wichtigere vicus, das castrum von Tabernis- Tres Tabernae - Saverne. Lage: nördlich des Bärenkupfel ° (438m) gelegen (°: die Bärenkuppel, mit dem in Sandstein gehauenen Brunnen und Holzkanalisation)

Der Barbarakopf (mit seinem in den Felsen geschlagenen Brunnen und reichen Keramikfunden) und seiner Heidenmauer (rote Linie) aus dem Ende der Eisenzeit.

Le murus gallicus de l’oppidum médiomatrique du Fossé des Pandours dit Oppidum au col de Saverne, zu römischer Zeit eine komplexe Wegstation: Kaestenberg mit keltischen Münzefunden aus dem 1. Jh. v. Chr. und von der 8. römischen Legion in Straßburg stationiert (gelbe Route) mit seinen Steinbrüchen oberhalb der Zaberner Senke (Saverne), die über den Kochersberg nach Straßburg führt.

*): seit 1744 Pandurengraben genannt, erinnert an die habsburgische Kaiserin Maria Theresia und ihre ungarischen Panduren während ihres Österreichischen Erbfolgekriegs.

 

 

 

 

 

 

 

Gallisch-römische Passstrasse

  Belacker im Rossberg-Massiv am Col du Hundsruck bei Masevaux in den Südvogesen 

Ach du grüne Neune - auf der 'Kräuter'-Spur des Gründonnerstag

die ehemaligen Rossberg-Sennereien am Thanner Hubel mit Bel's Acker  führt sie uns über den Urspinat des Guten Heinrich?

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Kraftorte

Die grünen Laubwälder ersetzen hier ab Mai den wohlriechenden Saft des Balsamstrauches. Das Heilende und Labende der Druiden-Priesterinnen auf Mutter Erde nehmen wir über unsere Sinne auf. 

WissenswertesScheibenschlagen:

Das erwähnenswerte Ziel wurde erst 1979 von Archäologen nach 12 Jahren freigelegt. Es ist der Umriss der Warthenbergruine auf dem „Schiweschlagfelsen“ (alemannisch: Schiwe, Schibe, Schiebe) eine der größten Schildmauerburgen mit viereckigem Bergfried im Elsass und Akropolis der Kelten. Auf dem Weg dorthin befinden sich die Wohnungen der Feen: die Spindelsteine (Spillen) Felssäulen oder Menhire genannt werden.

WissenswertesSchiweschlagfelsen (siehe Foto) Aussichtsreicher Bergvorsprung mit zahlreichen Namensgebungen, bestehend aus einem Gemisch von Sandstein mit Kieseleinschlüssen (Konglomerat), mit Blick auf die freigelegten Grundmauern, der vermutlich einstigen Warthenberg - Burgruine. Ein letzter Namenszeuge alter Sonnenkulte, die als Johannisfeuer sowie alemannischer Frühlingsbrauch überlebt haben. Die Mittsommernacht wurde unter dem Namen Johannisnacht oder Sommerweihnacht in den christlichen Festkalender übernommen.

WissenswertesNahezu alle Volksbräuche der nach Johannes dem Täufer benannten Nacht sind auf vorchristliche Sonnenwendfeiern zurückzuführen: Feuerräder, Schiweschlage, Johannisfeuer, Quellen- und Brunnenschmücken, das Sammeln der Johanniskräuter und ihr Binden zu Johanniskränzen und -kronen.

WissenswertesDer Sonnenaufgang an den Festtagen wurde stets nachts erwartet, und bis heute werden viele alte Festtage als "Nacht" bezeichnet: Weihnacht, Johannisnacht, Walpurgisnacht, Mittwinternacht, Sankt-Martins-Abend, Osternacht, Fasenacht. Bei Festen, an denen sich der Hinweis auf die Nacht weiterhin im Namen erhalten hat, ist die Nacht weiterhin Bestandteil des Brauches: Obwohl die Kirche mit Hinweis auf die Unfallgefahr die nächtliche Bergbesteigung des Croagh Patrick (17. März) verboten und die Wallfahrt auf den Sonntag verlegt hat, wird dieser "heilige Berg" Irlands bis heute von vielen Gläubigen nachts erstiegen, damit der Sonnenaufgang erlebt werden kann. Zur Feier der germanischen Lichtgöttin Ostara wurde auch der Schwerttanz getanzt, der den Kampf des Sonnengottes mit den Wintermächten und deren Niederlage versinnbildlichte (Zeitreise am Michelsberg).
WissenswertesJürgen Stude: „Altvater“ Lahrer Zeitung: berichtet von einem Brauchtum, am Sonntag nach Fastnacht, das allein den ledigen Burschen vorbehalten war. Von diesen Felsen aus warf man, nicht am christianisierten „Funkensonntag“, sondern am Abend der Sommersonnenwende brennende Scheiben herab.
 WissenswertesScheibenschlagen zur Zeit der Burefasnet in Bernau und Menzenschwand im Schwarzwald und seit Urzeiten im elsässischen Dieffenthal auf dem Rocher des Celtes. Nach altem Brauch werden glühende Holzscheiben in die Winternacht über das Tal geschlagen. Anno 1090 wurde das Benediktinerkloser von Lursch durch geschlagene brennende Scheibe in Brand gesetzt.

WissenswertesDie Kelten vertrieben über 3 Jahrtausende hinweg ihre Winterdämone mit funkenstiebenden Kastanien- oder Haselnußstöcke. Dorfbewohner führen so heute noch Hunderte kleine Sonnen zur himmlischen Kuppel; ebensoviel Hoffnungs'schein' und Fürbitten an die unbesiegte Sonne.

Funkensonntag bezeichnet den 1. Fastensonntag (invocavit) und somit den ersten Sonntag nach Aschermittwoch; das Ende der alten Fastnacht und dem Brauchtum nach zur Osterzeit. Hier im Dreiländereck, trotz der ersetzten Fridolinfeuer in Bad-Säckingen, ein zweifellos 'alemannischer Brauch'. Wenn nach diesem auch derb: „Schiebi, schiebo, die Schieebe soll go, die Schiebe soll suure, em "Name des Opfers" a'd Schnuure.“ so im Elsass doch im Sinn der heiratsfähigen Burschen, die diese mit einem geheimen Wunsch ihrer Auserwählten widmen. "Schiewe, schiewe, fahr ewer de Rain! Wam soll sie sein ! Sie esch fer... Well sie net, geht sie net, so gelt sie net !".

Wissenswertes Sonnenbräute zelebrierten an den heiligen Orten die Sonnenfesttage. Unsere christlichen Feste wie Ostern, Pfingsten, Michaeli und Weihnachten sind durch päpstliche Anordnungen umgewandelte alte Sonnenfeste. (Heidnische Feen ganz in weiß und heidnische Männer mit Ruten und Tannenzweigen wurden zum Symbol für den christlichen Nikolaustag und Christkind). Ein durch die römische Ausrottung der Kelten vergessenes Reich mit anderer Gesellschaftsform des Matriarchats. Es war das Reich der Mütter, das in der Mariengestalt übernommen werden musste, um die Bevölkerung nicht zu verlieren. Märchen, Lieder, Bildern und Träume auch im deutschen Sprachraum bezeugen unsere innere Verbindung zu dieser Zeit. Die alten Druiden-Priesterinnen, die das Volk regierten, die Heilerinnen und Seherinnen leben fort als weise Frauen und gute Feen. Sie haben gelebt, geheilt und Recht gesprochen. Die Sonne des Funkensonntags war ein heiliges Symbol des Lebens und der Erlösung. Der Gang der Sonne bildete den weltlichen wie geistigen Rahmen des Sonnenjahres. Die Wohnungen der Feen, die Spindelsteine (Spillen) Felssäulen oder Menhire genannt, wie der Spillberg oder der Schneeberg, die geflügelten Elfinnen (Steinfräulein) am Mollberg unterhalb des Heidenkopf, war zu Vollmondnächten Begegnungsort der Feen, die mit den jahreszeitlich weiß beschienenen Felsen in der Christianisierung Ball spielten.

WissenswertesIn dieser Grotte, unterhalb des Felsplateaus, die einst von Eremiten bewohnt war, ist ein Grab in Form eines merowingischen Sarges in den Felsboden gehauen. Vermutlich eine den Pubertätsfeiern dienende Initiationskammer, und ca. 3.000 Jahre alte Opferstätte. Vielleicht wurden hier die mythisch weißen Stiere zu Ehren Mithras geopfert bei 270 ROKE-Schwingungen. Archäologische Forschungen bezeugen Ansiedlungen, die mit Einsiedlern bewohnt waren, bereits seit dem 6. Jahrtausend vor Christus, über die mittlere Steinzeit, zur La Tène- und Römerzeit, über die Karolinger und das Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert.

WissenswertesChristlicher Hexenwahn am Hexenplatz ° : Laut mittelalterlich kirchlicher Inquisition (dem Spanienimport zur Ausrottung kirchenwidriger Sitten) soll auch die Ehefrau des Grafen Peter von Lützelburg eine der, vom Hexenkreis aus zum nächtlichen Tanz auf dem Bastberg bei Buchsweiler abfliegenden, Hexen gewesen sein. Heute ist der Steinkreis radiästhetisch als kosmo-tellurischer Kamin erforscht.

WissenswertesEine antike Kult- wie Opferstätte der noch naturnahen Lichtgottpriester und –innen zu Ehren "Bel"; die auch zur Erforschung des Sonnensystems diente. (Wie in den Südvogesen, auf dem Vogelstein/ Falkenstein am Thanner Hubel). Schalensteine, in denen sich Wasser sammelte, wurden vielfach als heilig verehrt. Es ging der 'Kirche' dabei darum, vorchristlich heilige Bräuche ausrottend zu verfolgen, und das Zentrum christlicher Glaubensmacht ins überdacht innere dieser einst heiligen Orte zu verbringen. Dieses Bestreben hat sich weltweit bis in die Andenhöhen fort gesetzt.

Wissenswertes*t) Langenthaler Kreuz: > Es könnte sich um den Rache-Meuchelmord an einem 'mansfeldischen' Offizier gehandelt haben. Der 30-jährige Krieg ging, unterm Deckmantel der Gegenreformation getarnt, mit Kaiser Ferdinand V. von Böhmen aus. 1622, machte sich einer seiner Generäle, Ernst von Mansfeld, plündernd über die Region von Weißenburg, Zabern und Hagenau her; und somit das Elsass unerwartet zum Schauplatz dieses Plünderungszugs.

(Welschkorn, Regionalgeschichte 'das 17. Jahrhundert am Oberrhein') . Gen Westen hin,  bis hierher *), ist dieser alte Weg bekannt. Um seinen östlichen Aufstieg wird noch gerätselt. Ob es der römische Plattenweg, der Spitzfelsen von Ernolsheim her oder die östliche Steige des Frohnbergs war.

WissenswertesFliehburg Heidenstatt: Noch gut sichtbar sind ihre beiden hohen und 400m langen Wälle. Diese überqueren nahezu parallel den Bergrücken, der nördlich und südlich durch steile Felsabhänge begrenzt ist; ähnlich der Fossé des Pandours auf der Zaberner Steige. 25 Ha Innenraum wurden, in der Mitte ihrer einwärts ziehenden Wälle, von einem Weg durchbrochen und mit monumentalen Zangentoren versorgt. Die zweisprachige Erläuterungstafel dokumentiert ihre Grundrisse.

WissenswertesBorne romaine: Dieser auf Nord-Süd ausgerichtete Grenzmenhir „P-V“ steht auf einer Kreuzung dreier Erdstrahlen. Antike Sakralstätte aus dem 6. Jh. v. Chr. Mit 169 ROKE Schwingung. Ein Kontakt mit ihm kann nur positiv sein! Die völlig verkohlte, östliche Öffnung des Spitzfelsen soll Blitze anziehen.

Wissenswertescarrière du Frohnberg: In diesem Steinbruch aus dem 12. Jh., dem 'Frohnberg', wurden die Quader zur Errichtung, der 1 km nördlich gelegenen Burg der Warthenberg -Daubenschlagfelsen, aus dem massiven roten Sandstein (aus den Zwischenschichten des oberen Buntsandsteins) geschlagen. (Ebenfalls eine Feuer- u. Opferstätte aus dem 6. Jh.) v. Chr.

WissenswertesZu Beginn des 12. Jh. entging man nicht dem strategischen und wirtschaftlichen Interesses, besonders für den Warenhandel, dieser Vogesenpassage hinab zur Zaberner Senke nach Saverne.

WissenswertesFür Saverne interessierte sich insbesondere der Straßburger Bischof, der es anno 1168 unter seine Herrschaft brachte. Samt der Felsen der Barbarossaburg Haut-Barr um darauf eine uneinnehmbare Festung zu errichten. Doch zuvor, von 1126-1127, zog ein mit Waffen ausgetragener Konflikt der Gegner des Grafen Peter von Lützelburg, rechtmäßiger Besitzer der Gemarkung von Meginhelmeswilre, und des Grafen Volmar von Hüneburg, Abgesandter der Nachbarabtei von Neuwiller.

Letztere wollte seine Rechte geltend machen auf die Kammlinie des Hertenstein am Michelsberg (Mont-Saint-Michel), begründet mit der Neutralisierung dieser durch die Schenkung von Meginhelmeswilre an das Kloster St. Georgen im Schwarzwald.

WissenswertesGallisch-römische Passstrasse und Kontrollpunkt wie im Stockwald oder im Kapellenfeld (Ernolsheim-lès-Saverne, 2.Jh. n. Chr.) entlang der antiken Landstrasse (Markweg), der Vogesenüberquerung über den Plattenweg über das Oppidum Heidenstatt. Siehe rechts: Fossé des Pandours, die Fliehburg

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