Mit dem Grünvolk durchs Kalenderjahr - Wild'kräuter-Sammelkalender

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Eigene Rezepte mit Wild-Kräuter als beste Medizin

Es besteht kein Zweifel daran, dass Pflanzen – also auch die pflanzlichen Bestandteile unserer Ernährung pharmakologische Wirkung ausüben. Das wird durch die Tatsache bewiesen, dass wir ihre Wirkstoffe zu Medikamenten verarbeiten.“

Sammelzeit, Erntezeit von Wildkräutern

Heilkräuter-Sammeln beginnt im Januar mit Gänseblümchen, Hirtentäschel und Vogelmiere und endet mit ihnen im Dezember.

Kräuterhexe RheinRied:
Folgt dem Troll zu den grünen Zwergen am Wegesrand. 
Natürliche Wirkstoffe in Creme's, Salben, Hautölen,
Essenzen, Tinkturen und Tee, von der Hautpflege bis zur
Wundversorgung. Sammelzeit nach dem Mondkalender mit Bezug auf unseren Körper und seine Beschwerden.

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direkt zum Ausdruck der © Original-Rezepte      direkt zu den RezeptenSammelzeiten für die Kräuter die ihr kennt

Kreatives Kochen - Wildkräuter-küche im Thermomix TM 31

Die Rezepte enthalten Beiträge zu bereits veröffentlichen Erkenntnissen über die Heilstoffe in unseren Lebensmitteln, als ‚beste Medizin’ aus der Natur-Apotheke anhand ihrer Wirkstoffe (siehe Anhang) und Sammelzeiten (Kalender im Anhang).
Wildkräuterküche im Thermomix gelingt fast von alleine und mit sehr viel weniger Aufwand in der Küche als bei der herkömmlichen Zubereitung. Von der Heilsalbenherstellung bis zum selbst gemachten Kräuter-Gewürzpulver (nach Rezept).
Tägliche Nahrungsmittel: die Problemlösung der Herstellung frischer Pflanzensäfte oder deren temperaturgerechte Verarbeitung, zu allem worauf die Familie stets Appetit hat, überzeugte im Einsatz. Aroma-Tipp: Heilmittel in Apfel-Gelees (siehe Inhaltsverzeichnis).
Alle eigen erstellten Rezepte im Thermomix finden sich alphabetisch im Inhaltsverzeichnis (Seite 2) und nach Heilwirkungen (siehe Index im Anhang) der Beschwerden am Dokumentende – ihre Umsetzung erfolgt dennoch auf eigene Gefahr.
Inhaltsverzeichnis zur Word-Datei mit den Rezepten siehe unten

 Natürlich Gesundes bewußt als Tellergericht aus der Natur

zum Jahres-Sammelkalender
Einführung in die Wildkräuterküche ............3
Heilpflanzen-Wirkstoffe ........................ 3
Index – Stichwortverzeichnis ..................21
Pflanzenwirkstoffe : die Gesundheit...........19
Wildkräuter-Küche im THERMOMIX - Rezepte der Kräuterhexe RheinRied als WORD-Datei 
E-Mail: kraeuterhexe.eu@orange.fr                                                          
Wildkräuter-Küche im THERMOMIX          
  E-Mail: kraeuterhexe.eu@orange.fr  

Kräuter-Ernte: mit dem Grünvolk durchs Kalenderjahr

Pfirsich-Gratiné mit Ysop.........................11  
Sammel-Kalender …........................... 17 Schokosoße Zuckerkraut-natursüß.............16  
Verarbeitung – Lagerung- Tinkturen.........20 Stevia-Süßspeisen natürlich kalorienfrei......16  
gemahlene Gewürze (z.B. Brennnesselpulver).....8 Topinambur-Müsli-Riegel mit Stevia.............12  

bistro - desserts - snacks

Windbeutel mit Topinambur-Apfel-Quark........8

  GEmüse wurzelig-knollig Unterirdisches

Apfel–Fruchteiscreme: (Vanille-Schoko-Eis, Crisp-Eiscreme.........................15    
Apfel – Topinambur-Quark...............….....8

frühstück - brunch

  Tomatensaft ‚basilikos’ pikant...............13
Aprikosen-Sommertarte auf Mürbeteig.......11 Apfelgelees mit Heil- und Gartenkräuter....12  
Basilikum-Sorbet mit Zitrone...............15 Bärlauch-Dinkelbrot............................5  
Crêpes mit eigenem Löwenzahnblütengelee...10  

  GEtränke - säfte aus dem eigenen Saftladen

Crêpes-Pfannkuchen mit Holunderblüten......9

GELEe - Leckerlis im Schraubverschluß

  Johannisbeer-Minze-Erfrischung............13
Erdbeerbecher ‚Riedly-Spearmint-Yum’………9 Echte Pfefferminze in Apfel-Gelee..........12  
Holunderblüten-Pfannkuchen mit Rhabarber-Erdbeerkompott.............................10 Löwenzahnblüten der ‚Anti-Aging-Honig’........10  
     

hildegard von bingen

wildkräuter Heilkräuter als Tellergerichte

  wurzeln & knollen Erdkobolde zur Winterszeit

Bärlauchsuppe mit Dinkel........................5 Bärlauchspätzle mit Zwiebelsoße................10 Senf-Gazpacho mit Topinambur-Chips.......7
Brennnessel als Baumölbrei.....................9 Bärlauchbutter für die Suppe....................5 Topinambur – Gemüsesuppe.......................6
 zum Original der Thermomix-Kräuterhexe-Rezepte Brennnessel-Gewürzpulver ........................8 Topinambur – Kartoffel-Püree.......………………..8

Brennnessel-Milch .................................9 Topinambur – Lauchsalat..................……..6
  Gründonnerstag-Suppe ‚Neunerlei’ Neunkräutersuppe..........9 Topinambur – Lauch – Suppe......................7
  Salatgewürze – Salatkräuter – Duftkräuter von A-Z :.............14 Topinambur – Salat einfach und bekömmlich....6
    Topinambur – Sirup von der Wunderknolle........6
     
Kapitel 1 : Gesunde Hauptmahlzeiten

Kapitel 2: Gesundheit - Pflanzenwirkstoffe

Kapitel 3: Kräuter-Ernte, Verarbeitung, Aufbewahrung

Willkommen bei der 'Wild'Un'Kräuter'-Seite zu den Rezepten mit dem Grünvolk im Wunderkessel

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Kapitel  1

 Gesunde Hauptmahlzeiten ...

Einführung in eine Alternative zur Essenszubereitung neben der endlosen Fertigpizza-Auswahl
Kräuter: Kräuter-Wanderungen, Wochen- und Bauernmärkte, Gärtnereien, Eigenanbau
Seine Tagesmenüs stressfrei und einfach vorbereiten: Eine Einkaufsliste und ein Zeitplan, neben einem Kalender zum richtigen Sammeln der Wildkräuter und Wildgemüse, sind der erste Schritt. Wildkräutersüppchen oder Rohkost-Salate mit essbaren Blüten heißt biologisches Pflanzen-high-tec in unsere Zellen aufzunehmen.
Das Basisgerät für die Wildkräuter-Rezepte ist der aktuelle Thermomix TM 31 mit integrierter Waage samt Zuwiegefunktion auch für Flüssigkeiten’ und dem unersetzlichen Thermostat, erfüllt neben der Zeitschaltuhr alles was man benötigt um sehr erfolgreich verschiedene Gerichte, fast wie mit einem Zauberstab zu kreieren. Diese französische Klassiker einer Universal-Küchenmaschine und Getreidemühle eignet sich, erfahrungsgemäß, bestens zur Herstellung von Kräuterpulvern (Brennnesselpulver), Kräuterbroote, Wildkräutersuppen und Heilkräuter-Gelees auf Apfelbasis. Wer noch keinen hat, kann sich mit etwas Erfahrung als Hobby-Koch (Köchin) dennoch mit allen Inhaltsstoffen und Pflanzenkenntnissen herkömmlich bekochen.
Wenig Zeitaufwand, wenig Geschirr und wenig Platzverbrauch in der Küche sind die Hauptkriterien dieser Anregung für junge Familien, die sich für eine kontrollierte Essenszubereitung interessieren und für neue ‚alte’ Zutaten offen sind - herkömmliche Gemüseinhalte wesentlich köstlicher zubereiten.
g Heilpflanzen, Kräuter, Wildkräuter und Blüten sind 'in' in unseren Körperzellen!
Die verschiedenen Wirkstoffe für unseren Stoffwechsel in den einzelnen Pflanzen, geerntet zu der Zeit da sie stets in unmittelbarer Nähe unserer Häuser wachsen und blühen. - Aktuelle Erkenntnisse bereits veröffentlicht von namhaften Ärzten und Wissenschaftlern integrieren in den täglich gesunden Speiseplan frisch verarbeiteter Wildgemüse. Übertriebene Angst vor bislang Unbekanntem? Ihre natürlich synthetischen Inhaltsstoffe wirken, von Kindesalter an bis zum Senior, ganzjährig auf euren Stoffwechsel.
Folgende Blüten sind giftig und dürfen keinesfalls auf den Teller: Akelei,  Christrose,  Eisenhut,  Fingerhut, Goldregen, Herbstzeitlose, Maiglöckchen, Oleander, Pfaffenhütchen, Rainfarn, Scharfer Hahnenfuss, Schierling, Seidelbast, Steinklee und Tollkirsche.  


zum Jahres-SammelkalenderEssbare Blüten, einige der bekanntesten Blütenblätter von Wildkräutern und Gemüse:

(*: haben ein nussartiges Aroma)

Acker-Hellerkraut (scharf- würzig, kresseähnlich), Bärlauch, Basilikum, Begonie, (Berg)Bohnenkraut, Borretsch*, Chrysantheme, Dahlie, Dill, Dost, Fäberkamille, Fenchel, Ferkelkraut (Maibombel), Flox, Frauenmantel, Gänseblümchen*, Geranien, Giersch, Goldmelisse, Gundelrebe, Hagebutte (Heckenrose), Herbstaster, Holunder, Huflattich, Indianernessel, Jasmin, Kapuzinerkresse (pfeffrig), Klatschmohn, Knoblauchsrauke, Königskerze, Kornblume, Lauch, Lavendel, Lindenblüte, Löwenzahn, Lungenkraut, Majoran, Malve, Melisse, Minze, Nachtkerze*, Nelkenwurz, Odermenning, Passionsblume, Pastinake, Phlox (süß), Quendel, Ringelblume, Rose, Rotklee, Salbei, Sauerklee, Schafgarbe, Schnittlauch, Schlüsselblume, Sonnenblume, Stockrose (roter Eibisch), Spitzwegerich (die Blütenknospen), Stiefmütterchen (Kaugummi), Stockrose, Storchschnabel, Süßdolde, Tagetes, Taglilie, Taubnessel, Thymian, Veilchen, Vogelmiere, Wegerich (die Blütenknospen), Wegwarte, Weißdorn,  Wiesenschaumkraut, Ysop, Zaunwicke sowie Zucchini -

In den Kräutern ist die ganze Kraft der Welt enthalten. Derjenige, der ihre geheimen Fähigkeiten kennt, der ist allmächtig“ (Vedischen Hymnen, älteste Schriften Indiens) - "Eure Nahrung sei euch Heilmittel - und Heilmittel sollen euch Nahrung sein." (Hippokrates)

Anwendungen: zur Blutreinigung, Blutstiller, Entwässerung, Darmabführung, Entgiftung oder Entzündungshemmer besonders gezielt im Frühjahr. –
Wie z.B. die Anti-Eiter-Pflanze Gundelrebe (Gundermann, Erdefeu oder Maßhold genannt) als Naturheilmittel mit unseren Stoffwechsel erheblich zum Vorteil beeinflussende Wirkstoffe, wie ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Harze und organische Säuren dieses Bestandteils der Neun-Kräutersuppe.
 Jede Pflanze wirkt durch ihre Inhaltsstoffe
Hirtentäschel: ganzjährig üppig wachsendes, pflanzlich innerlich wie äußerlich wirkender Blutstiller - Pflanzen, die sich unterwegs direkt als Wundauflage bei offenen, blutenden Wunden einsetzen lassen. Die nachfolgenden, verschiedenen Pflanzen-Wirkstoffe für unseren Stoffwechsel, geerntet zu der Zeit da sie stets in unmittelbarer Nähe unserer Häuser wachsen und blühen:
Bitterstoffe: verbesserte Verdauung durch Anregung der Gallentätigkeit und durch Bildung von Speichel- und Magensäften; enthalten in den Wildkräutern wie der Gemeinen Wegwarte oder anderen Lattichgewächsen – fehlen sie im Gemüse, wie in den künstlich hoch gezüchteten Karotten, Gurken, Auberginen, Chicorée oder im Radicchio, die heute allesamt süß schmecken gezüchtet unseren Geschmacksnerv dazu verführen die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin produzieren zu lassen, und verhindern derart geschmackstechnisch verändert die natürliche Essbremse. Natürliche Bitterstoffe sind noch enthalten in Angelika, Beifuß, Benediktenkraut, Bitterklee, Enzian, Goldrute, Kalmus, Große Klette, Löwenzahn, Ringelblume, Salbei, Schafgarbe, Tausendgüldenkraut und Wermut zur Regelung der Magen- und Darmfunktion, für bessere Verdauung, zur Bildung von Speichel- und Magensäften und zur Spannungs- und Krampflösung, die in ihrer Zucker spaltenden Heilfunktion ungesüßt zur Anwendung kommen. Bitterstoffe wirken über die Geschmacksnerven und regen die Leber an. Sie sind das Geheimmittel für ein langes Leben und bedauerlicherweise ein Geheimtipp zur Krebsbehandlung. Ganzjährig parat ist des Glechomin und Marrubiin des Gundermann. g
Gerbstoffe: (Tannin) wirken anti-bakteriell und adstringierend mit bitterem (Bei)Geschmack als Hauptwirkstoff dieser Pflanzen. Enthalten in Blutwurz, Brombeere, Edelkastanie, Ehrenpreis, Frauenmantel, Huflattich (-blätter) und Wermut wirken anti-bakteriell, zusammenziehend, hemmen die Zersetzung von Geweben. – Gerbstoffe festigen die Schleimhäute und wirken so gegen Entzündungen der Magen- und Darmschleimhaut, im Dick- und Dünndarm und gegen Vergiftungen und Hautausschläge.  – Die zerstörerische Wirkung von Luftangriffen, in Form von aggressivem Sauerstoff (Freie Radikale) vor denen bereits zu Merlins Zeiten im Neunkräutersegenspruch gewarnt wurde, greifen auch eure Körperfette in euren Zellen an. Lassen sie sogar sie oxidieren; also durch Oxidation ranzig wie Butter - und damit gefährlich werden. Vor allem oxidiertes LDL trägt entscheidend zur Entstehung von Ablagerungen im Rahmen der Arterienverkalkung bei, da es bewirkt, dass die Endothelzellen Entzündung fördernde Stoffe ausschütten und Fresszellen des Immunsystems anlocken. Eine Vielzahl von Flavonoiden und Tanninen regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen schützen euch davor.
Harze: aus Koniferen den Urbäumen in ätherischen Ölen oder im eigenen Hustensaft aus ihren Maizapfen gewonnen, oder Milchsäfte von Mohn- oder Wolfsmilchgewächse und Korbblütler mit ihren reizenden Substanzen wie Gummi, Harz
und Alkaloide° zum medizinischen Einsatz in kleinen Dosen (Schöllkraut) - °): stärkster, aber auch giftigster Pflanzenwirkstoff einer Stickstoff-Alkali-Verbindung mit starker Wirkung bereits in kleinsten Dosen.
Schleim- und Gummiharze: in der Kosmetik aufweichend und schmerzstillend angewandt. Enthalten in Beinwell, Gänseblümchen, Huflattich, Kornblume, Ringelblume, Schlüsselblume (Primel) und Taubnessel, wie die Pektine oder Lichenin auch, sind sie schmerzstillend für die Bekämpfung von Entzündungen aller Art bis zur Wundheilung.
Glykoside: dieses süße Grünvölkchen mit ihren 'Glykoside-Kobolden', eigentlich Moleküle, die sich durch Einwirkung von Säuren oder Enzymen in Glykose oder in andere Zucker spalten. Diese Pflanzenchemielaborstoff-Moleküle, die einen oder mehr Zuckeranteile enthalten, sind in der Natur verbreitet, und verantwortlich für den genetischen Zellenaufbau als häufig nur das Endprodukt von Entgiftungsreaktionen in der Pflanze. Abfallprodukte des Stoffwechsels wie Lipophile Stoffe (Phenole, Terpene usw.) werden in diesem Zucker löslich und so angesammelt.
- Herzwirksamen Glykoside (Steroidglykoside) und deren Steroid (Nichtzuckeranteil der Moleküle) verstärken die systolische Herzmuskelkontraktion bei gleichem Schlagvolumen und vergrößern die diastolische Füllung des Herzens bei insuffizientem Herzmuskel. Der sehr herzwirksame Stoff des Fingerhutes, das Digitalis obliegt den Apotheken.
Die Senfglykoside der Kreuzblütler, enthalten in Schwarzer Senf, Meerrettich (Sinigrin, Allyl-Senföl), Weißer Senf (Sinalbin), Bärlauch, Kapuzinerkresse, Gartenkresse, Brunnenkresse, Raps, Rübsen, Garten-Rettich, Radieschen und Echtes Löffelkraut gelten seit der Antike als Krebs hemmend und Infektions bekämpfend, das high-tec-Evolutionserbe der Pflanze selbst gegen Zellfraß.
Die Glykoside des Faulbaums sind abführend und die der Primel schleimlösend. - Arbutin (Phenolglykosid) ist in der Bärentraube und in der Preiselbeere enthalten. Aucubin (Iridoidglykosid) in Augentrost, Mönchspfeffer und Spitzwegerich.
Die Blausäure-Glykoside sind giftig, je nach Art und Wildfrucht (Wildbeere) bereits in kleinen oder erst großen Mengen. Dennoch gibt es wilde Steinobstfrüchte, die essbar sind, wenn man weiß wie. Nähere Infos dazu, wie zu der Eibebeere ohne Stein oder liefert mit Erntezeit der Wildkräuter-Sammelkalender.
Sambunigrin ist ein giftiges Glykosid: es ist enthalten in den Blättern und unreifen Beeren und Samen der reifen Beeren des Holunders. In Verbindung mit Speichelflüssigkeit gibt dieser Stoff Blausäure ab. Durch das Gelieren des Pflanzensaftes der reifen Holunderbeeren über 45 Min./90°C/Stufe 2 wird das Gift unschädlich gemacht. Deshalb dürfen Holunderbeerblüten sehr Aroma reich angewandt werden, und die Blätter nur in Insektenschutzmittel-Salben eingearbeitet werden!
Saponine, (Seifenstoffe) z.B., sind wie Seife hydrophil und lassen bei der Salbenherstellung Fette emulgieren. Saponine sind eine besondere Gruppe der o.g. Glykoside, kommen in der Natur sehr häufig vor und sind mehr oder weniger toxisch. In kleinen Dosen wirken sie Auswurf fördernd sowie harn- und schweißtreibend. Auf den Dickdarm wirken sie allesamt abführend. Enthalten sind sie in Birke, Ehrenpreis, Goldrute, Königskerze, Leberblümchen, Schlüsselblume (Primel) und Stiefmütterchen haben ein großes Wirkungsspektrum aufzuweisen, vor allem eine innerlich reinigende Wirkung für Frühjahrs- und Ausscheidungskuren.
Organische Säure: oder die Salze des Lebens (Schüßler Salze), wie die Kieselsäure (Silicium) der Aprikose und in der Kartoffel, die innerlich wie äußerlich auf Haut, Haar und Nägel wirken. Salicylsäure (Wirkstoff des Aspirins) haben Bakterien tötende und schmerzlindernde Wirkung. Innerlich und äußerlich anzuwenden bei Ekzemen. Hydrolytische Enzyme, wie die Salicylsäure, enthalten in aus der Rinde verschiedener Weiden (Weidenrinde, Salix spec.) und im Pflanzensaft des Mädeüss, Ringelblume und Veilchen deren Salze (Salicylate), die das Bakterienwachstum hemmen, in Form ihres Methylesters in ätherischen Ölen und als Pflanzenhormon in den Blättern, Blüten und Wurzeln genannter Pflanzen vorkommen, dienen ihnen zur Pflanzen eigenen Abwehr! - 1 Löffel geriebener Ingwerpaste aus der Ingwerreibe in 1/4 Liter Milch aufgekocht, bei Bedarf mit etwas Honig oder Stevia gesüßt und so heiß wie möglich getrunken, ist so wirksam wie Aspirin.
gAromenvielfalt Garten und Ernte frischer Sommergemüse
Sommersalate Salatgewürze – Salatkräuter – Duftkräuter von A-Z :  
Bibernelle: (Pimpinella saxifraga/major) ob die Kleine oder Große Bibernelle, auf jeden Fall die Echte Bibernelle. Das Kraut der Teriakwurzel liefert vom Frühjahr bis in den Herbst (am Oberrhein gar ganzjährig) mit zartesten Stielen samt Blättern, trotz Bitter- und Gerbstoffe, einen unvergleichlich 'gurkig' frischen Geschmack; bedingt durch die Cumarine. Dieses weiß blühende Doldengewächs, bekannt als Bockwurz, das einstige Pestkraut Karl des Großen, hat mächtige Eigenschaften (harntreibend, Verdauung fördernd, Stein, Krampf und Schleim lösend). 
Borretsch: (Borago officinalis) die jungen Blätter und die Triebspitzen sind nicht nur fein geschnitten auf einer mit Butter bestrichenen Vollkornbrotscheibe ein Genuss, dieses Gurkenkraut darf reichlich in die Salatsoßen. Es wirkt gegen Altersdepressionen, schlechte Alltagslaune, Schleimhaut- und Venenentzündungen, neben seiner Körper-Entschlackung durch Wasserausscheidung. Nicht zu vergessen ihre Verwandte, die Gemeine Ochsenzunge (Anchusa officinalis), ein Wildkraut mit bläulich grünen Blättern und ihren von kaminrot bis violettblauen Blüten aus 5 Blütenblättern. Ihre jungen Blätter und Sproßspitzen im April und Mai gesammelt ergeben ein leckeres Gemüse, und die Blätter, die zuvor in Öl eingelegt wurden, könnt ihr so roh dem Salat zugeben!r
Estragon: (französischer) - (Artemisia dracunculus) sein langen schmalen, grünen Blätter mit ihrem milden Pfefferaroma lieben vor allem Eiersalate, alle gemischten Salate mit Huhn oder Putenfleisch. Die französische Küche kombiniert ihn mit Anis und Sellerie. Seine Kräuteressige sind im Winter unersetzlich. Magen kräftigend, appetitanregend und verdauungsfördernd wartet er sogar mit Vitaminen auf.
Fenchel: (Gewürzfenchel) ~ (Foeniculum vulgare) winterhart und zuckerhaltig - seine jungen Triebe und Blätter, Blüten und Samen mit seinem Anethol-Öl mit krampflösenden Pflanzenschleim an die Salate Kapuzinerkresse: (Tropaeolum majus) die reichlich Blätter, Blüten und Samen liefernde, pfeffrig aromatische Heilpflanze mit ihrem, in allen Pflanzenteilen enthaltenen, Antibiotikum als Penicillinersatz im ätherischen Öl (ursprüngliches Mittel gegen Viehseuche) darf nach den Eisheiligen darf sie ins Freiland gepflanzt werden, wo sie von Juni bis September blüht. Blüten sind essbar, ihre jungen Blätter dürfen in Salate, Suppen und Quarkaufstriche. Als Penicillinersatz verhindert die Vermehrung von Bakterien, ohne die natürliche Darmflora zu zerstören. Ihre Breitbandwirkung bei Infektionen der Atemwege, Nebenhöhlenentzündungen, Angina, Mandelentzündung, Bronchitis und Schnupfen könnt ihr euch im Auszugsöl oder in der Tinktur in den Winter retten, da man ihre Pflanzenteile nicht zum Tee- oder Gewürzeinsatz trocknen kann. Die Heilpflanze bei allen entzündlichen Erkrankungen der Nieren und Harnwege, nebst Kieselsäure für die Haarwurzeln und Schwefel für die Haut.
Giersch: (Zipperleinskraut oder Pagodenkraut = lat.: Aegopoidium podagraria) Ältere Blätter ersetzen an allen Gerichten die Petersilie, nicht nur im Salat. Getrocknete Blätter als Salat-, Suppen- und Gemüse-Gewürzpulver die Gichtbehandlung im Essen.
Kapuzinerkresse: (Tropaeolum majus) die reichlich Blätter, Blüten und Samen liefernde, pfeffrig aromatische Heilpflanze mit ihrem, in allen Pflanzenteilen enthaltenen, Antibiotikum als Penicillinersatz im ätherischen Öl (ursprüngliches Mittel gegen Viehseuche) darf nach den Eisheiligen darf sie ins Freiland gepflanzt werden, wo sie von Juni bis September blüht. Blüten sind essbar, ihre jungen Blätter dürfen in Salate, Suppen und Quarkaufstriche. Als Penicillinersatz verhindert die Vermehrung von Bakterien, ohne die natürliche Darmflora zu zerstören. Ihre Breitbandwirkung bei Infektionen der Atemwege, Nebenhöhlenentzündungen, Angina, Mandelentzündung, Bronchitis und Schnupfen könnt ihr euch im Auszugsöl oder in der Tinktur in den Winter retten, da man ihre Pflanzenteile nicht zum Tee- oder Gewürzeinsatz trocknen kann. Die Heilpflanze bei allen entzündlichen Erkrankungen der Nieren und Harnwege, nebst Kieselsäure für die Haarwurzeln und Schwefel für die Haut.
Knoblauch(s)rauke:  (Alliaria petiolata oder officinales) Lauchkraut und als gesamte Pflanze essbarer Kreuzblütler mit Blütezeit von Mai bis Juli. Ab März die ersten zarten Blätter mit Knoblauchgeschmack zum Verfeinern von Salaten und Füllungen. Seine Glykoside, Gerbstoffe, Schwefelverbindungen und ätherische Öle wirken Auswurf fördernd, harntreibend und reinigend. Knoblauchrauke-Essig ist ein gesundes Frühjahrsgetränk zur Stärkung der Abwehrkräfte: eine Flasche locker mit Stängeln, Blätter und Blütenknospen füllen und mit Apfelessig aufgießen; die Pflanze kann bis zum Verbrauch darin verbleiben.   
Knolau: (Allium tuberosum) der chinesische Schnittlauch ist winterhart und schmeckt, wie der wilde Schnittlauch auch, etwas nach Knoblauch. Seine Blätter zumeist als Dreieraustriebe ab Pflanzenwurzel sind glatt, stärker - und im Gegensatz zu unserem Gartenschnittlauch - flach und bis 20 cm hoch. Er blüht süß duftend weiß in Dolden mit kleinen Sternen 7-11mm und liebt lockere, mäßig feuchte Humuserde. Der Sibirische Schnittlauch (Allium schoenoprasum v. sibiricum) mit seinen platten Röhren ist der besonders winterhart wie resistent und bringt anstatt Blüten neue Brutzwiebeln zur Vermehrung.
Liebstöckel – Maggikraut: (Levisticum officinale) seine Blätter würzen Salate mit ideal bitter-harziger Wirkstoffkombination darüber hinaus dienen sie selbst als Salatersatz.
Pimpinelle: (Pimpinella saxifraga) Ganzjährig im Garten alias: kleiner Wiesenknopf, Kleines Blutkraut, Blutstillerin, Blutströpfchen, Bockwurz, Drachenblut, Gartenbibernelle, Herrgottsworte, Körbelskraut, Megenkraut, Pfefferwurz, Pimerol, Pimpernelle, Roßkim, Rote Bibernelle, Sperberkraut, Steinbrechwurz, Wiesenbibernelle, Wurmkraut, Kleine Bibernelle, Welsche Bibernelle oder Teriakwurzel ist ein mehrjähriges Doldengewächs. Die Garten-Pimpernelle hat winzige, rot blühende Samenkapseln anstatt weißer Blütendolden. Sie liebt es feucht, in Ufernähe, an Gräben und auf Feuchtwiesen. Ihre Inhaltsstoffe bestätigen ihre Heilwirkung (Saponine, ätherisches Öl, Bitterstoffe, Gerbstoff, Polyacetylene, Cumarine) mit Herz stärkenden, Schleim lösenden, Harn treibenden, Appetit anregenden, Verdauung fördernden, Krampf und Stein lösenden Eigenschaften. Noch im Mittelalter war sie wirksamstes Mittel gegen Pest und Cholera. Ihre Blätter mit zarten Stängeln müssen ihrer aromatischen Erfrischung wegen an Salate, in Suppen und Fischfonds.
Ringelblume: (Calendula officinales) winterhart und selbst aussäend – Blüten und Blätter an die Salate. Carotinoidreiche Ernährung mit Lycopin auch im Ringelblumenkraut wirkt sich günstig auf die Blutfettwerte aus.
Senfblätter: (Brassica) junge Blätter dieser Elixierpflanze der drei verschiedenen Senfarten zur Schärfe in Dressings geschnitten. Hausgemachter Senf aus Senfpulver mit Meerrettich gilt als Jungbrunnen und senkt das Schlagvolumen des Herzens dank seinem scharfen Sinalbinsenföl.
Ysop-Blüten: (Hyssopus officinalis L.) an Salate und Fruchtsalate. 
 Kapitel 2

 Gesundheit - Pflanzenwirkstoffe ... 

Einführung in die Naturapotheke des heilenden Gartens von Balkon, Garten, Haustür, Garten, Wald und Wiese
ein Heilpflanzen-Führer für das ganze Jahr
Schleimstoffe: in Beinwell, Gänseblümchen, Huflattich, Kornblume, Ringelblume, Schlüsselblume (Primel) und Taubnessel, wie Pektine oder Lichenin, schmerzstillend für die Bekämpfung von Entzündungen aller Art bis zur Wundheilung.
Ätherische Öle: in Basilikum, Enzian, Fenchel, Kamille, Kapuzinerkresse, Knoblauch, Lorbeer, Melisse, Minze, Salbei, Süßkraut und Thymian wirken desinfizierend, durchblutungsfördernd, sekretionsfördernd oder – hemmend.
Seifenstoffe: (Saponine) in Birke, Ehrenpreis, Goldrute, Königskerze, Leberblümchen, Pimpinelle (Kleiner Wiesenknopf), Schlüsselblume (Primel) und Stiefmütterchen haben ein großes Wirkungsspektrum aufzuweisen, vor allem eine innerlich reinigende Wirkung für Frühjahrs- und Ausscheidungskuren.
Kieselsäure: in Brennnessel, Heidekraut (Erika), Schachtelhalm (Ackerschachtelhalm) ein Quarzkristall mit zusammenziehend, aufbauender Kraft des Siliziums unserer Erdrinde zur Behandlung von Entzündungen der Haut und Schleimhäute und zur Kräftigung des Bindegewebes. Die Entschlackung wird gefördert und der Aufbau gefestigt.
Bitterstoffe: (Alkaloide, Glykoside) in Angelika*, Beifuß, Benediktenkraut, Bitterklee, Enzian, Goldrute,  Kalmus, Große Klette, Löwenzahn, Pimpinelle, Ringelblume, Salbei, Schafgarbe, Tausendgüldenkraut und Wermut zur Regelung der Magen- und Darmfunktion, für bessere Verdauung, zur Bildung von Speichel- und Magensäften und zur Spannungs- und Krampflösung, die in ihrer Zucker spaltenden Heilfunktion ungesüßt zur Anwendung kommen. Bitterstoffe wirken über die Geschmacksnerven und regen die Leber an. Sie sind das Geheimmittel für ein langes Leben und der Geheimtipp zur Krebsbehandlung. Ganzjährig parat ist des Glechomin und Marrubiin des Gundermann. Das Bitter-Dessert der weißen Wermutschokolade als Einstieg zum Nachtisch... In alten Kräuterbüchern und bei Paracelsus findet ihr Entgiftungsrezepturen, speziell für Bergarbeiter, darunter häufig oft Doldenblütler, die allgemein die Stoffwechsellage bei Schwermetallintoxikationen verbessern, wie der *): Engelwurz (Angelica archangelica), Kerbel (Anthriscus cerefolium), Koriander (Coriandrum sativum), Liebstöckel (Levisticum officinale), Meisterwurz (Peucedanum ostruthium) und Pastinak (Pastinaca sativa).
Gerbstoffe: (Tannin) in Blutwurz, Brombeere, Edelkastanie, Ehrenpreis, Frauenmantel, Hirtentäschel, Huflattich (-blätter) und Wermut wirken anti-bakteriell, zusammenziehend, hemmen die Zersetzung von Geweben und wirken so gegen Entzündungen der Magen- und Darmschleimhaut, im Dick- und Dünndarm und gegen Vergiftungen und Hautausschläge. Gerbstoffe festigen die Schleimhäute. Die Kräuterhexenküche vermag aus den bitteren Vogelbeeren die Parasorbinsäure durch Einkochen (Ebereschenmus oder -kompott) zu zerstören, um daraus Apfelsäure, Vitamine, Gerbstoffe, Sorbit, Pektin und Karotin freizusetzen!
Salizylsäure: (Wirkstoff des Aspirins) in Mädesüss, Ringelblume, Veilchen und Weidenrinde haben Bakterien tötende und schmerzlindernde Wirkung. Innerlich und äußerlich anzuwenden bei Ekzemen.
Kapitel  3

 Kräuterernte, Verarbeitung, Aufbewahrung..

Heilkräftige Wirkstoffe in Kräutern und Wildkräuter:
Die alljährliche Ernte meiner Hausgarten- und Naturapotheke von der Wiese. Das Basiswissen um die Hauptwirkstoffe der heimischen und wieder eingeführten Wildpflanzen lässt uns über das instinktive Wissen ihrer Wirkung unserer Vorfahren erstaunen. Wenden wir es demütig an.
Einige der bekanntesten bereits vorgestellten heilenden Pflanzenstoffe:
e  August, römischer Monatsname und Haupterntezeit der blühenden Kräuterbündel um Marias Tag im christlichen Kalender, mit vielen sehr alten Heilpflanzen, zum Teil von den Römern importiert.
Ein Reifemonat, wahrlich und Demut spendend vor derart duftend ausströmender Blütenkraft. Die Ähnlichkeit von Estragon und Wermut beim Ernten ihrer reichlichen, gelben Blütenknöpfchen mit sehr unterschiedlichen Duftstoffen.
Erntetage legen sich für jedes Jahr neu fest. Die täglichen Sammelzeiten bleiben. Die Tage zur jeweiligen Verarbeitung und zur Haltbarkeit bei Verarbeitung zum Wintervorrat richten sich alljährlichen neu ein zum richtigen Zeitpunkt.
Bindfäden, Schere, Pergamentpapier, weiße Leinen- oder Baumwolltücher zum Ausbreiten und trocknen der Ernte im Schatten. Zeit für die sich darin noch verweilenden Insekten sich eine neue Heimat zu suchen, was sie nach der Ernte auch freiwillig von alleine tun. Die Verwandlung in Heilmitteln kann beginnen; zu Blütenpudding, Brei, Cremes, Gewürz, Heilgelee, Pillen, Pulver, Salben, Tee...
Der direkte Weg in die Naturapotheke führt euch ins noch von Menschen unbesiedelte Freie. Sei es entlang der Bahndämme und Böschungen raus aus der Stadt, sei es durch enge Lößhohlwege auf euren Hausberg, sei es durch Obstwiesen in eure Weinberge, sei es durch die Felder zur Waldlichtung.
Eigentlich müsstet ihr nicht so weit gehen, denn die besten aller Heilkräuter folgen euch treuen Fußes bis an eure Haustür. Die Brennnessel und der Hollerstrauch in euren Gärten bieten euch langzeitig und dazu äußerst preiswert ihre Ihre alt bewährten Heildienste an. Es sei euch hiermit vergewissert, dass ihr aus dem Staunen nicht mehr heraus kommen werdet, was sich so alles an Ess- und sogar Genießbarem unter diesem Grünvolk befindet.
...die richtige Sammelzeit der Heilkräuter (= alle Wildkräuter) dabei vorausgesetzt; sie beginnt im Frühling mit der Vorfreude (das eigentliche Osterfest). Beim Sammeln öffnen sich Herz und Sinne unter den ersten wärmenden Sonnstrahlen dieser nicht wieder kehrenden Vorfrühlingstage. Nehmt eure Kinder mit zur Hand. Lernt sie das Grün vom Grün zu unterscheiden. Lasst sie den frischen Pflanzensaft zwischen ihren Fingern zerreiben und den Geruch im Gedächtnis abspeichernd 'erriechen', diese unbeschwerten Kindertagserlebnisse mit in ihr Erwachsenenalter nehmen. Vergesst nicht einige bitter-nussig schmeckende Gänseblümchen-Blütenköpfen für die Verzierung mitzunehmen.
Grüne Pflanzenteile (Blätter, Stängel) am besten zwischen 10h und 11h vormittags (nach Tautrocknung) sammeln. Blüten von 12h bis 13h, oder wenn sie sich nach der schwedischen Blumenuhr von Linné gerade öffnen. Die reifen Samen erst, wenn die Blütendolden oder Schoten sich herbstlich verfärbt öffnen und ihren Sameninhalt zeigen. Die Wurzeln im Frühjahr oder Herbst früh morgens oder spät abends.
Der jährliche Wildkräuter-Sammelkalender informiert umfangreich über alles in diesem Monat vom Grünvolk gerade wirksam Erntbares, weist euch die Fundorte, die Anwendungsgebiete und verführt durch die Heilkräuter-Küche.

Kräuter und Wildkräuter : Tinkturen zum Einnehmen oder Einreiben

@ = Pflanzensäfte (-auflagen, -salben) als entzündungshemmende SchmerzstillerHeilpflanzen-Ernte aus eigenem Anbau - Die Pflanzen-Tinkturen selbst gemacht: stets im Sonnenlicht ansetzen, um ihre so abgegebenen Wirkstoffe danach schützend in dunkle Flaschen abzufüllen. Tipp: wertvolle, seltene Kräuter nur auf Wiesen aus Privatbesitz, beispielsweise der Bauern, und nur mit ausdrücklicher Genehmigung derer selbst. Mischverhältnis: Standardmischung ist stets 1 Teil Pflanze + 2 Teile Alkohol pro Gefäß (Twist-off-Flaschen von Säften oder Marmeladegläser). Tipp: bei leicht zu findenden, Pflanzen bis zu 2/3 mit trockenen Pflanzenteilen leicht anpressen mit Bränden (Doppelweizenkorn oder Wodka) ab 38°V auffüllen. Bei den selteneren Grünvölkchen dieselbe Flaschenmenge mit 70°V Alkohol ansetzen, um eine Wirksamkeit von über 2 Jahren zu garantieren. Dieser ist zumeist nur mit  ‚sündhaft’ teuerer Gewinnspanne in Apotheken erhältlich. Haltbar bleiben beide °V-Ansätze unbegrenzt.
Anwendung -Einnahme: bei Bedarf bis 4 Mal innerhalb 1 Stunde oder bis zu 3 Mal täglich von 20-25 Tropfen. Äußerlich als Einreibung auf Watte.  
Welche Heilpflanze als Tinktur haltbar machen: bevor ihr die feinstofflichen Geister dieses Sommers in der Flasche verpfropfen wollt: befasst euch mit dem Wesen und der Namensgebungen der einzelnen Heilpflanzen; so findet ihr am sichersten heraus, welches das eure ist, das ihr für eure Leiden oder Heilmittelchen einsetzen wollt. Mit dieser Art Kontaktaufnahme gewährleistet ihr gleichzeitig ein unsichtbares Gelingen - wie durch Zauberstab.
Kräuterwanderungen (NABU) sind immer eine gute Einführung; aber auch die mit versierten und begeisterten Bekannten, wenn ihr sicher seid, dass diese sie auch selbst anwenden und folglich kennen. Erkundigt euch nach solchen Kundigen an eurem Wohnort. Die Heilkräfte der Pflanzen findet ihr gut dokumentiert in guten Bildbänden. Nehmt euch im Winter genügend Zeit für einen ausgiebigen Besuch in einer gut sortierten Buchhandlung und fragt nach, nach häufig Bestellten.
@ = bei den mit diesem Zeichen versehenen Pflanzen handelt es sich um entzündungshemmende Schmerzstiller.
Juli-August : da sammle ich die Blätter des Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) bis Juli, die Blüten der Stockrose (Alcea rosea L.) auch Roter Eibisch genannt, die Zwiebel des Knoblauch (Allium sativum L.) bis Juli, die gesamte Pflanze der Knoblauchrauke (Alliaria petiolata - bis Juli), die Pflanzenbüschel des Schnittlauch (Allium schoenoprasum L. bis in den Herbst), Schafgarbe (Achillea millefolium L. - mit gesamtem Blütenstand), Gänseblümchen,
Äußerliche Anwendungen: meine Tinkturen aus Blättern und Blüten des Bärlauch (Allium ursinum L. – im Frühling, da sein Vinylsulfid Ekzeme antiseptisch reinigt), aus den Blättern des Frauenmantel (Alchemilla vulgaris L. - @), aus den blühenden Sprossspitzen von Giersch (Aegopodium podagraria L.) sammeln und ansetzen gegen Rheuma und Gicht – blühenden Sprossspitzen des Dost gemeiner Oregano oder Wilder Majoran (Origanum vulgare) von Juni bis September wirkt durch sein Thymol Schmerz stillend bei Bindehautentzündung, Harnverhaltung, Koliken, Prellungen, Verstauchung, Verrenkung, Gelenkrheuma, Mundfäule und Infektionen der Zunge @), die gesamte Pflanze der Knoblauchrauke (Alliaria petiolata - bis Juli als Anti-Septikum oder zur Ekzembehandlung), Kriechender Günsel (Ajuga reptans L. – die gesamte Pflanze des Lippenblütlers von März bis Juli gesammelt beschleunigt leicht narkotisierend schmerzstillend die Wundheilung und hemmt Entzündungen @)), Kornblume, Ringelblume, Schafgarbe (Achillea millefolium L. - mit gesamtem Blütenstand zum Aufhellen brauner Hautflecken), Schlüsselblume (Primel) und der Taubnesselblüten @)
Innerliche Anwendung: meine Tinkturen (Urtinkturen) aus den Blättern und Blüten des Bärlauch (Allium ursinum L.) im Frühling wirken Blutdruck senkend, Wurm abtötend, antiseptisch und reinigend, aus den Blättern vom Frauenmantel (Alchemilla vulgaris L.), @) Gänseblümchen, Giersch (Aegopodium podagraria L.) wirken reinigend, harntreibend und entzündungshemmend, Gundermann, die Eiterpflanze, die Zwiebel des Knoblauch (Allium sativum L. - bis Juli, da Blutdruck senkend, Blutzucker senkend, Wurm abtreibend, antiseptisch und wind treibend), die gesamte Pflanze der Knoblauchrauke (Alliaria petiolata) bis Juli wirken Auswurf fördernd, harntreibend und reinigend, Kriechender Günsel (Ajuga reptans L.) die gesamte Pflanze des Lippenblütlers von März bis Juli gesammelt wirkt zusammenziehend bei Durchfall, Huflattich, Kornblume, Meerrettich, Ringelblume, Schafgarbe (Achillea millefolium L.) wirkt krampflösend und schweißtreibend, Schlüsselblume (Primel), die Pflanzenbüschel des Schnittlauch (Allium schoenoprasum L.) bis in den Herbst wirkt verdauungsfördernd, antiseptisch und reinigend dank Allyl- und Magnesiumsulfid, die Blüten der Stockrose (Alcea rosea L.) auch Roter Eibisch genannt @, Taubnessel, Topinambur.
INDEX nicht vergessen beim Öffnen der Word-Datei mit den Rezepten : vom Abführmittel bis zur Zwiebel, die mit Silicium & Allicin punktet
Fortsetzung von Kapitel 1: Gesunde Hauptmahlzeiten
Fortsetzung von Kapitel 2: Pflanzenwirkstoffe - Gesundheit

Vergessene Wundpflege: Blutwurz, Frauenmantel, Gilbweiderich, Lungenkraut, Pestwurz, Pfennigkraut, Ringelblume, Weidenrinde

Äußerlich verwendet man den frischen Saft vom Frauenmantel bei Wunden und Geschwüren sowie als Schönheitsmittel und gegen Sommersprossen. Eine Abkochung (Blättern und Blüten) dient für Waschungen bei Wunden und Geschwüren sowie für Sitzbäder bei schmerzhafter Periode, Weißfluß und Wechseljahresbeschwerden.

Pfennigkraut: Das Kraut zerstossen und pflasterweise über die Wunden und böse Weiberbrüste geleget, stillet den Schmerz, zühet das Geschwüre zusammen, und öffnet. – Pfennigkrautblüten-Auszugsöl: bei Wunden mit Knochenschäden bzw. –frass und Fisteln: „Das Oel, so aus seinen gelben Blumen im Anfange des Brachmonats (Juni) ausgezogen wird, heilet beinschrötige Wunden (mit Konochenfraß) und Fisteln. Gleiches gilt für den Gilbweiderich. –
Frauenmantel bei Geschwüren und Wunden äußerlich (nach Droz): Rp.: Hb. Alchemillae . . . 120-150 (= Frauenmantel-Kraut) D.s.: Zur Abkochung mit 1 Liter Wasser. Den Absud zu Waschungen brauchen oder einem Bade zusetzen. Rezepturpreis 120 g ad chart.

Pulverisiertes Lungenkraut ist außerdem ein guter Wundpuder: die getrockneten Blätter im TM31 zu Pulver gemahlen dürfen auf offene Wunden gestreut werden! Leistet sehr gute Dienste; man wird das Pulver - berichten alte Kräuterbücher - nicht oft anwenden müssen, da es die Wunden rasch und sauber heilt.

Auszüge aus der Ringelblume (altes Krebsmittel) erhöhen die Phagozytose und zeigen (in vitro und vivo) eine zytotoxische Wirkung gegen die verschiedensten Typen von Tumorzellen. Dies bewirken die Triterpensaponine. Der Praktiker kennt die bakterizide, antimykotische und virusstatische Wirkung der Ringelblume, doch sind dem Referenten hierzu keine wissenschaftlichen Veröffentlichungen bekannt. Übrigens zeigen Seifenkraut und Quillaja ähnliche Wirkungen wie die Ringelblume. – Heilwirkung: heilt Wunden und Geschwüre: antiseptisch, antiviral, entzündungshemmend, erweichend, Blut reinigend, Krampf lösend, Menstruation regelnd, Wurm und Schweiß treibend, mit guter Wirkung auf das Lymphsystem bei geschwollenen Lymphknoten, bei Krankheit oder nach einer Operation und bei Mandelentzündung. – Ringelblumenblüten-Tee (innerlich und äußerlich anzuwenden): 2 TL/ ¼ L Wasser/10 Min./3 Tassen/Tag. – Äußerlich als Kompresse (Auflage) bei Abszessen, Bluterguss, Geschwüren, Hautentzündungen, Warzen, aufgeschlagenem Knie, Quetschungen, Verstauchungen und Unterleibsblutungen (Sitzbäder), als Gurgel- oder Mundwasser bei Entzündungen der Schleimhäute des Rachens und bei entzündetem Zahnfleisch. Spülungen nach dem Zahnziehen. – Pfarrer Kneipp’s Calendulasalbe: bei Wundliegen, Frostschäden, Hautschäden, Geschwüren (vor allem bei Krampfadergeschwüren): 50g Blüten und 150g Kraut lässt man mit 150g 90% Weingeist und 5 ccm 10%er Ammoniakflüssigkeit angefeuchtet und eingedrückt 12 Std. unter gutem Verschluß ausziehen. Die Masse wird dann in 1 kg geschmolzene Wachssalbe eingetragen und 5-6 Std. bei 50-60°C stehen gelassen. (Dazu eignet sich der TM31 gut) –  Bei tiefen Wunden, zur Wundreinigung oder zum Verbinden von Wunden eignet sich verdünnte Calendula-Lösung sehr gut: 1 TL Tinktur mit 2 EL Wasser oder lauwarmen Ringelblumentee vermischen. 
Paracelsus: „Es gibt keine Wunde, die der Frauenmantel nicht heilen kann.“ Frischen Kräuterwind bringt Kräuterpfarrer Künzle in den 30-er Jahren des 20. Jh.:Zwei Drittel aller Frauenoperationen würden bei frühzeitiger und längerer Verwendung von Frauenmantel gänzlich überflüssig, denn Frauenmantel heilt alle Unterleibsentzündungen, Fieber, Brand, Eiterung, Geschwüre und selbst Brüche.
Vom Kohl zum Lauch da ist es Brauch

bedenke: die Inhaltsstoffe zählen auch!Grünkohl ist der Hit, da machen Speck und geräucherte Würste mit. Zwiebel kann an alles ran, und Fenchel zieht erst mit Knoblauch in der Tomatensoße an. Ob in Olivenöl oder Sauerrahm, will der Lauch auch Gruyère hab’n. Sauerkraut will reichlich Riesling mit Schälrippchen. Der Blauschimmelkäse hat’s dem Stangensellerie angetan, Rosenkohl hält Majoran für den Wahn. Dem Rosenkohl wird's erst im Bockshornkleesamen so richtig wohl! Orientalisch liebt’s der Rotkohl: von der Feige bis zum Ingwer - auch noch Nelken und Koriander! Der Wirsing baden muss in Beifuß, ob mit Sahne, Butter oder Mozzarella, sein Will' ist Majoran und Dill. Erst Olivenöl, dann Petersilie, so gehört auch Kohlrabi zur Familie. Melde: der Mehlkrautmus mit etwas Lauch und weniger Ysop obendrauf, geht mit vom Butterschmalz bis zum Speck in der Tarte schnell weg. Die Pimpernelle, ganzjährig präsent, haben die Bauernmärkte längst verpennt!

Getreidig körniges

Hafer, Dinkel, Hirse, Gerste

ob nun als Beilagen, Brotaufstriche oder in Aufläufen: erlaubte Stimmungsmacher und wahre Powerkeime, inklusive Immunabwehr durch Pflanzenschleime. Im Thermomix gleich gemahlen verwandeln sie sich zur Körnerdroge. Probiert nur die selbst gebackenen 'gute Laune-Brote'!

Pflanzliches
Gewürzpulver von Brennnessel, Frauenmantel, Giersch, Gundermann, Liebstöckel, Mädesüss, Melisse oder Wermut 
PFLANZENPULVER bspw. aus dem Thermomix, lassen sich als Tee, Gewürz, Salbengrundlage, zur Wundbehandlung, als Allergieumschläge, als Pflanzendünger-Substrat ansetzen oder als das bekannte Original-Bitterpulver (Wermut) erfolgreich anwenden. Emsig... geerntet und eingelagert wie das Feldgrillenvölkchen bei der Sommerarbeit, wird die Kräuter-Ernte zur duftenden Winter-Schatzkammer für Nichtraucher. Bei der Verarbeitung entsteht ein besonderer Schnupftabak mit Immunsystem stimulierender Wirkung.
Hier eure Anmeldungen für das kommende SammeljahrEure Reservierung des Trolls durchs monatliche Heilkräuter-Sammeljahr, per E-Mail auf dieser Webseite.
PDF-Datei-Versand per Email-FlügelschlagVersand: Zum Monatsbeginn folgen 20-22 Flügelblättchen per Besenflug in verzauberter *pdf-Datei (derart umfangreich schwerlich möglich mit Feenstiftendruck auf Holzpapier gezaubert *).
Alternatives E-Book in Vorbereitung.
Möge der Obolus zu mir hin, um dienlich weiter zu rollenObolus frei schaffend laborierenden Kräuterhexe: So ihr diesen Feenrat der emsigen Kalendergrillen *pdf-artig annehmen wollt, folgt dieser per Mail-Flügelschlag der/die gewünschte(n) Monat(e) zu drei - oder - die Original-Zwölferrunde gegen euren Nektar ganzer zwölf erdrunder Euromünzen.
Dank euch für euren Überflug auf meinen grünen Seiten - ob mit oder ohne Kräuter-Sammelkalender. Viel Lebensfreude mit dem vorgestellten Grünvölkchen; vor allem beim Entdecken, Erkennen, Sammeln, Verarbeiten und Zubereiten.
Ein voriges Kalenderblättchen zur Einsicht?.
Sammelzeit auf die körperliche Wirkung bezogen Wildkräuter sammeln und verarbeiten zur richtigen Zeit    

Das Ergebnis langjähriger Passion! Eigene Wildkräuter-Küche im Lauf der Jahreszeiten gut durch organisiert.

Einfach das täglich gerade gelistete Grünvölkchen im Kalenderblatt (in der 1. A-Z Auflistung) nachschlagen, um ihre jeweilige Wirkung in Kurzübersicht zu erfahren. - Oder das Grünvolk in der 1. A-Z-Auflistung gezielt auf ihre Wirkungs-Sammeltage hin zu durchsuchen. ...um, für alle dazu möglichen, überlieferten Anwendungen den richtigen Sammeltag und die beste Tageszeit dazu zu erfahren.

Die 2. A-Z-Kräuter-Auflistung rezetiert überlieferte Volksmedizin, Sagen, Legenden, Zitate, Blütezeiten, verschiedene Namen ein und derselben Pflanze, Pflanzensteckbrief, Standorte und deren Küchen-Rezepte.  

Gut Bescheid wissen auf Bauern- und Wochenmärkten, an Waldrändern oder bei benachbarten Bauern dank informativer Tipps.

ein Kräutlein, ein Wirkstoff, ein Rezept, ein Begriff gesucht? - Bitte zum Suchformular klicken

Ur'altes Volkswissen über Heilkräuter beleben über 30 Jahre leidenschaftliche Anwendung.  Die erfoglreiche Kräuterküche: basiert auf dem was die Pflanzen uns schenken. Von der feinstofflich geistigen Qualität nach bspw. Paracelsus bis zu den auch von Wissenschaftlern angezapften Wirkstoffen. Es ist eine unerschöpfliche Quelle des Natürlichen, ob wir sie ‚Gott’, 'Schöpfung' oder dem Universum verdanken, bleibt euch frei. Euren Dank erfreut sie besonders!

Lesen Sie bitte links, wie auch Sie diese monatlichen Unikate per Email-Kalender erhalten können.Pflanzen-Sammelkalender für das Jahr 2013: nach Kalendertagen, Monat für Monat, Tag für Tag, der Garten-, Heil- und Wildkräuter.

Ihr findet Angaben zu ihren Böden und Standorten, zu ihren Blüte- und Erntezeiten. Ihr findet das Finden im Entdecken wieder und erfreut euch bei der seligen Tätigkeit der Anwendung.
 
Altes Wissen zur überlieferten Anwendung, von der Naturapotheke zur längst vergessenen Naturmedizin, von der einstigen Natur-Kosmetik bis hin, trotz reichlich Bitterstoffen, zu noch leckeren Rezept-Vorschlägen.
 

Ihr könnt ihn auf Reservierung per E-Mail bestellen: 

wildkraeuter-sammelkalender@orange.fr

Email-Anmeldungen für Sammelkalenderausgaben 2013 mit der Angabe der Kräuter, die ihr kennt oder selbst kultiviert.

Garten-Tipp's im Monat:

Folgt dem Troll zu den grünen Zwergen am Wegesrand:

Wildkräuter – Wildpflanzen als phänologische Jahreszeit’An’Zeigerpflanzen: 

Bergahorn, Besenheide, Heidekraut (Erika), Buschwindröschen, Lärche, Fichte, Flieder, Frühlingsknotenblume, Birken, Haselstrauch, Heidelbeere (Blaubeere), Herbstzeitlose, Löwenzahn, Robinie, Rosskastanie, Rotbuche, Salweide, Schlehdorn, Schneeglöckchen, Schwarzer Holunder, Stiel-Eiche, Eberesche (Vogelbeere), Walderdbeere, Wiesen-Knäuelgras, Winterlinde
Die nachfolgenden Heilpflanzen, die ich euch hier zur Verarbeitung vorstelle, kann ich im Freien selbst bestimmen.
Könnt ihr es noch nicht, so erstellt euch eine Wunschliste der pflanzlichen Begegnungen die ihr machen wollt. Erst danach vertraut euch einer kräuterkundigen Begleitung an. 
Eine natürlich belassene Wiesenlichtung hält fast ganzjährig grüne Kräuternahrung bereit.
Alles was hier hierzu noch wissen solltet, findet ihr auf den unten aufgeführten Webseiten der Kräuterhexe RheinRied.
Nutzet die heilkräftigen Pflanzen im Lauf des Jahres, eine jede zu ihrer Zeit. 

Der Unkraut-Heilkraut-Tipp zum Vollherbst:

Foto: siehe Link

Wiesenmargerite  (Leucanthemum vulagre (Lam.) DC) Heracleum sphondylium L.)

 alias Trollblume, Weiße Wucherblume oder Magerwiesen-Margerite ist ein Korbblütler.

Ihr alter botanischer Name lautet Chrysanthemum Leuchanthemum.

 Standorte: auf trocken sonnigen Plätzen bildet sie oft dichte Bestände. Häufig anzutreffen auf Wiesen, am Wegrand, an Böschungen und Dämmen.

 Steckbrief: die Wiesenmargerite hat fast kahle, einfache oder verzweigte Stängel, die sich über mit 30-60 cm hoch über einer Blattrosette erheben.      Es sind harte, aber Druck empfindliche Stängel, die empfindlich schnell einknicken. –

Die wechselständigen Blätter sich verkehrt eiförmig bis zungenförmig, im unteren Bereich gestielt und am Rand gekerbt oder grob gelappt, oben direkt am Stängel sitzend und gesägt. – Das lateinische ‚Leucanthemum’ bedeutet weiße Blüte, und ihre bis zu 6 cm breiten Blütenkörbchen tragen 20 lange, weiße, sehr auffällige Zungenblüten. Kontrastreich zur goldgelben Mitte aus zahlreich streng riechenden Röhrenblüten. Diese Blütenkörbchen stehen einzeln an den Spitzen der Stängel und Seitentriebe.

Blütezeit: Mai bis Oktober. –

 Verwechslung: die ähnlich blühende Große Margerite (Leucanthemum maximum) schmeckt fad. Gleiches gilt auch für Wucherblumen die ihr in Wuchs- und Blattform ähneln. Das gelb blühende Jakobs-Greiskraut (Senecio jacobaea) ist giftig und kann für Ungeübte nur in der Blütenfarbe unterschieden werden. –

 Volksmedizin: die Tee-Aufgüsse der wilden Wiesen-Margerite wirken bei chronischer Erkältung und Asthma.

 
Äpfel: bei Temperaturen von 3 - 5 °C (möglichst hoher Luftfeuchtigkeit) lagern, damit die Früchte nicht schrumpelig werden.

Äpfel sind nachreifende (klimakterische) Früchte. Sie produzieren das Ethylen, ein farb- und geruchloses Pflanzenhormon. Dies beschleunigt den Reifeprozess der Äpfel, aber auch anderer Früchte und Gemüse.

 

Äpfel nicht zusammen mit Möhren oder Kohlköpfen lagern!

Möhren bekommen einen bitteren Beigeschmack, und die Kohlblätter lösen sich vom Strunk.

Es gibt den ersten jungen Wein, es gibt Zwiebelkuchen, Apfelkuchen vom Blech oder Apfelstrudel und Beerenmarmelade, laden Sie Ihre Freunde dazu ein.

 

*) : Datum = generelle Sammeltage einer jeden Heilpflanze im Monat:

Feld- und Wiesensalate in diesem MonatFeld- und Wiesensalate im Oktober  

 - mit frischen Triebspitzen der Brennnessel, des Dill, des Fenchel, des kriechenden Günsel, des Hirtentäschel, der Petersilie nur frisch über Salate oder über Speisen geben, der aromatischen Pimpernelle und der Vogelmiere

 - die noch jungen Blätter und Stiele vor der Blüte des Franzosenkraut (Knopfkraut)

 - junge Blätter, Stiele oder Triebspitzen des Weißen Gänsefuß (Chenopodium album L.) in Salat oder als Spinat, die jungen Stängel können wie Spargel zubereitet werden! Erkennungstipp: beim geringsten Fingerkontakt der mehlig aussehenden Blätter lösen sich kleine runde, körnig feuchte Härchen ab.

- die noch jungen Blätter des Ackersenf, des Beinwell, des Borretsch, des Giersch (Zipperleinkraut), des Guten Heinrich (Urspinat), des Hauswurz (Dachwurz) in kleinen Mengen an grüne Salate, der Kohl-Kratzdistel (Wiesenkohl), der Melde (Gartenmelde, Mehlkraut) vor der Samenbildung, der Nachtkerze, der süßsauren Kleinen Pimpinelle ~ Bibernell (Pimpinella), des Weißen Senf und der Schafgarbe

- mit Blätter des Echten Engelwurz, des wilden Feldsalat (Rapunzel, Sunnewirbili), der Gundelrebe (Gundermann), des Liebstöckel, des Löffelkraut (würzig), des Löwenzahn, der Melisse, der essbaren Minze-Arten, des Wald-Engelwurz, des Weißen und Schwarzen Senf, des Weißen und Schwarzen Senf und des Zitronen-Thymian

- Blätter, Knospen oder Triebe der Weg-Rauke (in kleiner Menge)

-    Samen von Brennnessel, Mariendistel (zerdrückt) über Salate streuen und vom Sauerampfer (als Keimlinge) zur Rohkost und als Salatbeigabe)

-    mit den Kernen der Sonnenblume (geröstet an alle grünen Blattsalate), der Walnüsse und der Haselnüsse

-    mit den Blüten von Ackersenf, von Borretsch, des Gänseblümchen, der Kapuzinerkresse, der Kornblume, der Ringelblume, der Taubnesseln (Goldnessel, weiße und blaue) und der Wegwarte.  

Garten-Tipp's im Monat:GARTEN-TIPPS im JANUAR: 

Winterhartes ernten: Knollenziest, Meerrettich, Pastinaken, Topinambur. Wurzelpetersilie

  • Bartblume, Flieder, Forsythien, Mandelbäume und Goldregen nicht im Winter zurück schneiden.

  •  Sind Beete mit Laub abgedeckt, sollte man kontrollieren, ob sich die Mäuse nicht ein Plätzchen darunter gesucht haben.

  • Bei offenem Wetter kann man Gehölze schneiden.

  • Kübelpflanzen im Keller durchsehen nach Pilz- und Schädlingsbefall, evtl. bekämpfen.

  • Stammpflege bei älteren Obstbäumen nicht vergessen.

  • Hecken von Rot- oder Hainbuchen, Liguster und Spiraea kann man ohne Schaden zurück schneiden, wenn sie zu groß geworden sind.

  • Im Keller lagernde Zwiebeln von Dahlien, Canna und Begonien immer kontrollieren.

  • Rosenkohl und Porree mit weißer Folie schützen.

  • Große Regenmengen haben viele Nährstoffe aus dem Boden gewaschen, durch Dünger ersetzen.

  • Wühlmäuse bevorzugen Wurzelgemüse, man kann sie mit Knoblauch vertreiben.

  • Um Schwarzwurzeln auch bei starkem Frost zu ernten, Beete dünner Laubschicht abdecken.

  • Porree und Grünkohl noch auf den Beeten lassen.

  • Gemüsebeete vor den ersten Dauerfrösten tiefgründig lockern und mit einer Mulchschicht bedecken.


Hier das Grünvolk im zehnten Monat (März) mit dem Kalender von 2009

Bärlauch
: vormittags, wenn der Tau getrocknet ist, wenige Blätter einer Pflanze sammeln am 6. + 7., 14. + 15. und 24. + 25. – zur für Stoffwechsel-, Leber - und Verdauungs-Behandlung am 10. + 11., gleiches für den Magen, Galle, Leber und Lunge am 6. + 7. – für die allergische Haut am 19. + 20.  – Küche:  Erste Bärlauchblätter zerhackt aufs gute Butterbrot geben, oder milde Blattsalate, frische Frühlingssuppen, Fischgerichte, Weichkäse und gekochte Kartoffeln damit würzen! Eiersalat mit Bärlauch Bärlauchquark (griechisch) Bärlauch-Mozarella-Kartoffelbrei (Rezepte: siehe Dokumentende)

Birke: Sandbirke oder Weißbirke, die Knospen, junge Blätter, Rinde vormittags nach Tautrocknung. Die Blätter und die Rinde trocknen und in Pergamenttüten oder Baumwollsäckchen lagern.  – für den Birkenrinde, -knospen und –blätter-Tee * oder frischen Baum-Saft als Harn treibendes Entwässerungsmittel (bei Harnleiter-Bakterien, unzureichendem Harnabfluss, Nierengrieß, Ödeme, Wassersucht und fürs Vollbad zur Körperreinigung und Nierenstärkung (Mischung: siehe Dokumentende) vom 12. – 15. + 21. – 25. Fürs auch trinkbare  Birken-Haarwasser als Schuppenmittel am 26. + 27. und selbiges als EkzemmittelL(Birkenknospen-Absud), zur innerlich und äußerlichen Anwendung bei Akne, Hautausschlägen, Hautunreinheiten (zusammenziehend), gegen Hautfältchen und müde, unreine Gesichtshaut (Birken-Lotion), chronischen Ekzemen (Birkenteer), schlecht heilenden Wunden(Birkenlotion), Wundheilung fördernd und bei Zellulitis am 19. + 20.  – oder frischer Birkensaft als Frühjahrskur (mehr dazu: siehe Dokumentende) vom 12. – 25. –  für den *) Birkentee zur Blutreinigung am 8. + 9.   selbiger gegen geschwollene Gelenke vom 3. – 5., 19. + 20. + 31. – für die  3-Wochen/3-Tassen-Birkenblätterkur  zur Stoffwechselanregung (Mischung: siehe Dokumentende) getrunken vom 19. – 25. März und gesammelt am 19. + 20.  – für das Birkenöl-Gicht-Einreibemittel (siehe Dokumentende) bei Muskelschmerzen und rheumatischen Erkrankungen vom 16. – 20. , 24. + 25. für den Birkenknospen-Absud bei Fettsucht und den Birkentee * zur Gewebereinigung , am und zur Zellerneuerung am 10. + 11. für den *) Birkentee zur Stärkung der großen Drüsen und für das  Birkenblätter-Fußbad bei Schweißfüßen am 24. + 25.  

Brennnessel: mit Baumwollhandschuhen die obere Blätterkrone abschneiden, locker aufschichten (nicht drücken) – am Vormittag nach Tautrocknung – gegen chronische Krankheiten nur bei trockenem Wetter! – Als wirksamer Blutreinigungs-Tee am 8. + 9., dieser für die Knie-Gelenkschmerzen und zur Kieselsäure-Behandlung von Haut- und Schleimhautentzündungen (14-Tage-Teekur zwischen 15h + 19h, getrunken vom 12. – 25. März und gesammelt am 19. + 20.  –  und bei Gelenkschmerzen in Schulter, Arme und Hände vom 3. – 5. + 31. –  für Blase, Hüfte und Nieren am 12. + 13. –  Küche: Schottischer Brennnessel - Pudding Brennnessel-Frischkäse-Vorspeise (Rezepte: siehe Dokumentende) 

Eiche: im Einsatz gegen chronische Entzündungs-Krankheiten nur bei trockenem Wetter sammeln!

Die Rinde noch junger Zweige und Blätter von Anfang März bis Ende Mai – am Vormittag nach Tautrocknung – für den alle Entzündungen zusammen ziehenden Eichenrinden-Tee * (schwache örtliche Betäubung, Rezept: siehe Dokumentende) bei Blasenentzündung (Harnleiterentzündung) und Sexualorganen oder als Spülung (innerlich und äußerlich) bei Blasen-, Harnröhren- oder Scheidenentzündung vom 12. – 15. – bei Hämorrhoiden und kleinen Aftereinrissen am 14. + 15. – zur Inhalation des Eichenrinden-Tee (*) bei Angina, Laryngitis (Kehlkopferkrankungen), Halsschmerzen, Schleimhautentzündungen und Stomatitis (Mundschleimhautentzündung) am 1. + 2. + 26. – 30. – Für den Darmgrippe-Durchfall-Tee (Rezept: siehe Dokumentende) und für den Klyso-Einlauf (Dickdarm)bei Colitis und Ruhr am 10., 11., 14. + 15. – Für den Eichenrinden-Absud bei Fußschweiß am 24. + 25. –  Für den Eichenrinden/Eichenblätter-Tee (*) zur  Narbenbildung, Wund-Schrumpfung, bei Verbrennungen, als Hautauflage (Kompresse) bei allen chronischen, juckenden, schuppenden und nässenden Haut-Ekzemen bei allen Hautausschlägen und Hautkrankheiten am 19. + 20.   

Feldsalat (wilder): ob Rapunzeln oder Rapünzchen, Sonnenwirbel (badisch "Sunnewirbeli"), Ackersalat (schwäbisch: "Aggrsalat") oder wilder Feldsalat, diese mild schmeckende Baldrianart, findet ihr an Ackerrändern und ich hier in den Weinbergen von Oktober bis April. Zu sammeln um die Vormittags- bis Nachmittagszeit am 6. + 7., 14. + 15. und 24. + 25. – Besonders knackige Küchenrezepte Granny-Smith-Feldsalat (Rezept: siehe Dokumentende)  

Gänsefingerkraut: nur für die Küche im März bis Mai 

Hartriegel: (Gelber Hartriegel) ab Ende Februar die Blütenknospen um die Mittagszeit sammeln. Sammelzeit der Blätter und der Rinde nur nach Tautrocknung! – Für die, in Säuren und Mineralstoffen ausgewogene Beinsalbe bei Krampfadern (aus Blättern, Knospen und Rinde, so wie bei der Rosskastanie auch) gesammelt vom 16. – 18. + 21. - 23. – Für den Rindentee (alte Heilmittel) bei Fieber am 26. + 27., entzündungshemmend bei Gastritis, Ruhr, Durchfallerkrankungen am 10., 11., 14. + 15. – und als wichtiger Bestandteil der Blut reinigenden Frühjahrs-Entgiftungskur (Vitamin spendend und) im März sammeln! Vom 8. – 11. + 14. + 15.

Holunder: sammelt die Rinde von März bis April. – Zur Nierenreinigung und bei Wassersucht (Tee aus der inneren Rinde und aus kleinen Wurzeln °) und für den stark Harn treibenden Holunder-Rindentee * am 2. + 3., 29. + 30., *) als Brechmittel (die Rinde von unten nach oben geschält) am 1., 23. + 24., 27. + 28., *) als Abführmittel (Zweigrinde von oben nach unten geschält) am 1., 4. + 5., 27. + 28. °) bei Rheuma vom 6. – 10., 14. + 15.

Haselnuss-Haselnusskätzchen : auf Kalkböden im Halbschatten, von Februar bis April, blühen die männlichen und weiblichen Blütenkätzchen. Sammelzeit ab dem spätem Vormittag bis nach der Mittagszeit. – Für die Hazel-Blüten-Essenz Bewusstseins erweiternd für die Sinnesorgane (Rezeptur: siehe Dokumentende) vom 16. – 18. + 21. - 23. + 24. + 25. – Für den sehr Schweiß treibenden Haselnusskätzchen-Tee + Teemischung (Rezepturen: siehe Dokumentende) bei allen Erkältungskrankheiten, bei Lungenentzündung und Grippe vom 1. – 7., 14. + 15., 24. - 27. und bei Gicht vom 3. - 5., 8. – 15., 19. + 20. – Sammelzeit der Blätter und der Rinde nur nach Tautrocknung! Für den Rinden- und Blätter-Tee (innerlich und äußerlich) zusammenziehend, Gefäß verengend, entzündungshemmend am 14. + 15., Fieber senkend am 14. + 15., 26. + 27., Narben bildend am 19. + 20., bei Durchfall am 10. + 11. und Wundblutungen stillend am 8. + 9.

Hauhechel dornige: die sehr zähen, 50-100 cm langen Pfahlwurzeln lassen sich nur mit der Kreuzhacke oder Grabegabel ausstechen. Für die zahlreichen Heilwurzelzubereitungen nur im Frühjahr ernten – früh morgens oder spät abends.  Ohne diese enorme Kraftaufwendung besorgt euch „Ononidis radix“ aus der Apotheke.

Huflattich: Blüten ohne Stiele sammeln, am Tage des Aufblühens bei Sonnenschein zur Mittagszeit! –

Für den Brusttee- und Lungenhonig ~ Huflattichblütenhonig als schützende Lungen-Schleimschichtdroge, Auswurf fördernd bei Erkältungskrankheiten der Atmungsorgane und wirksam eingesetzt bei Heiserkeit, Husten, Keuchhusten, Asthma, Rachen- und Bronchialkatarrh vom 4. - 7., 14. + 15., + 24. + 25.  – Huflattichblüten für Hautcreme sammeln an Steinbocktagen zur Mittagszeit am 2., 3. und vom 29. - 31. März – Küche:  Frühlingssalat mit weißem Rettich Huflattichblüten im alten elsässischen Krapfenbackteig (Rezepte: siehe Dokumentende)

Knoblauch(s)rauke: die oberen Pflanzenteile (Blätter, Stängel und Blüten!) von März bis April sammeln: die Blätter und Stängel vormittags nach Tautrocknung und die Blüten um die Mittagszeit. – Die Blätter und Blütenknospen zur Wundheilung am, zur desinfizierenden Schleimlösung am – Als Preßsaft im Brennnessel-Frühjahrsgetränk (keine Angst, die Brennnessel ist absolut geschmacksneutral und nicht bitter!) getrunken vom 12. – 25. März und gesammelt am 19. + 20.  –  Bei Mandelentzündung oder Zahnfleischentzündung am 1. + 2.. 28. – 30. – Als Harn treibender Tee am 12. + 13.  –  Küche: Knoblauchrauken-Essig (Rezepte: siehe Dokumentende) sammeln am 6. + 7., 14. + 15. und 24. + 25. –

Liebstöckel: Maggikraut (Levistiticum officinale) als Heiltee zu sammeln vormittags nach dem Tau von Anfang März bis Ende April.  Die im Kraut enthaltenen diversen Säuren treiben Nierengifte aus! Sein Terpinöl hat nachweislich Harn treibende Wirkung, auch auf den Wasserhaushalt bei Herz- und Nierenleiden (Wassersucht - Ödeme) vom 3. – 9., 11. + 12., 24. + 25. + 31. – und bei eitriger Blasenentzündung verwendet das Liebstöckelkraut zusammen mit zerstoßenem Leinsamen am 12. + 13.  –  Bei Magensäuremangel wirkt es im Magen- und Darmkanal am 6. + 7. Küche: Grillhähnchen-Reis (Rezept: siehe Dokumentende)

Nachtkerze: an Weg- und Bahnrändern - die Gelbe Rapunzel, Schinkenwurzel (für den indianischen Wurzelbrei mit mehr Kraft als ‚2 Zentner Ochsenfleisch’. Die rübenartigen Pfahlwurzeln, erntet vom Herbst bis Frühjahr - bis vor Blütezeit - als Genesungsessen Schwerkranker (siehe Dokumentende) Nachtkerzenwurzeln ausstechen (am späten Nachmittag) vorzugsweise am 1., 2., 10. + 11., 19. + 20., + 28. - 30. Küche: Wurzeln in Fleischbrühe gegart, oder wie Schwarzwurzeln oder Selleriesalat zubereitet. – Sammeln der Boden-Rosetten-Blätter: vormittags nach Tautrocknung – für eure Blatt-, Eier- und Kartoffelsalate am 6. + 7., 14. + 15. und 24. + 25. – für den Tee bei Durchfall und Magen-/Darm-Krämpfe  am 6. + 7., 14. + 15. + 24. + 25.Küche: Nachtkerzenwurzel-Heilsirup (Rezept: siehe Dokumentende)

Pimpinelle – kleiner Wiesenknopf: Ganzjährig im Garten. Blätter ab dem Vormittag, Wurzeln spät Abends ernten. – Frisches Kraut oder Tee für Magen und zur Magenstärkung nach giftiger Speise und für die Lunge sowie für den wirksamen Bibernellwurzel-Wein bei veralteter Leberentzündung und verschiedenen Gallenleiden am 6. + 7. – Der frische Tee (von Kraut und Wurzel) zur Kehlkopf-Reinigung und die gedörrte Wurzel bei entzündlichen Erkrankungen der Mund- und Rachenhöhle und die  Bibernelltropfen bei Heiserkeit am 1., 2. + 28. - 30. – Diese Wurzel-Tinktur zur Körperreinigung bei Gicht vom 3. - 5., 8. – 13., 19. + 20. + 31.,  bei Rheuma vom 14. - 20., 24. + 25., bei erhöhtem Pulsschlag, bei nervösem Herzklopfen und die Blut-Entgiftungs-Kur (die radikal alle Organtoxine  entfernt) am 8. + 9. – Für den Wurzel-Heiltrank gegen Nieren- und Blasengrieß und für den wirksamen Bibernellwurzel-Wein bei Nierenentzündung am 12. + 13.Küche: unvergleichliches Aroma für alle (Blatt-) Salate, Suppen. Ihre Blätter mit zarten Stängeln müssen ihrer Erfrischung wegen an Salate, in Suppen und Fischfonds oder in einen sahnigen Quark gerührt (Rezepte: siehe Dokumentende)

Primel (echte): die Himmelsschlüsselchen-Blätter nur mäßig pro Pflanze aus eurem eigenen Garten sammeln, vormittags nach Tautrocknung, für eure Rohkost und Salate von Mitte März bis Ende April.

Rosskastanie: Sammeln: gegen chronische Krankheiten nur bei trockenem Wetter! Sammelzeit der Blätter und der Rinde nur nach Tautrocknung! – Die Rinde noch junger Zweige für den Rinden-Tee (1TL/1/4L/1T/Tag) nur kurz ziehen lassen bei chronischem Darm-Katarrh und Verdauungsstörungen am 10. + 11. – Für die Rosskastanien-Tinktur (auss djunger Astrinde, Blüten und Blättern angesetzt – von März an, bis im Mai die Blüten erscheinen!) bei Bandscheibenleiden am  8. + 9., 19. + 20., Durchblutungsstörungen am 8. +yd 9., 16. – 18. + 21. – 23., bei Frostbeulen am 14. + 15., 19. + 20., bei Gallenleiden am 6. + 7., bei Gicht vom 3. - 5., 8. – 13. 19., 20. + 31., bei Hämorrhoiden am 14. + 15., bei Krampfadern und bei Venenentzündungen vom  14. – 18. + 21. – 23., bei Magenkrämpfen am 6. + 7., bei Milzleiden am 10. + 11., bei Ohnmachtsanfällen am 14. + 15., 26. + 27., bei Rheuma vom 14. - 20., 24. + 25., bei Unterschenkelgeschwüre vom 21. - 23. – Äußerlich in innerlich bei verschiedenen Hauterkrankungen (ebenso gut wie die Eichenrinde!) am 19. + 20.

Schlehe: die  roh essbaren Blüten, die in den Blutreinigungs-Tee gehören, um die Mittagszeit an trockenen Tagen sammeln! Zur allgemeinen Stärkung vom 8. – 15. – Für den mild abführenden Kinder-Tee am 10. + 11. – Für den starken Blütenaufguß als Kompresse bei allen allergischen Hauterkrankungen am 14. + 15., 19. + 20. –  Zur Vorbeugung von Blasen- und Nierensteinen am 12. + 13. als wirksam starker Teeabsud, entzündungshemmend im Rachenraum am 1., 2. + 26. - 30. – Mit jungen Zweigen (Rinde) Wolle und Stoffe rot einfärben vom 1. – 10. + 27. – 31. – Küche: Schlehenblüten-Tee Schlehenblüten-Salat mit Bittermandelaroma Schlehenblüten-Bowle: (Rezepte: siehe Dokumentende)

Vogelmiere: die Sternmiere oder Mausdarm das ganze frische Kraut zu Heilzwecken nach dem Tau zur Vormittagszeit gesammelt. – Ihre mit bloßem Auge nicht sichtbar geöffneten Blüten bezeugen die nächsten Stunden Sonnenschein! – Zur Salbe, Kompresse oder Hautöl gegen Schuppenflechte und hartnäckig nässende Ekzeme (nässend, juckend) gesammelt am 19. + 20. als Kaltauszugsöl angesetzt vom 12. – 25.! – Für den frischen Tee bei Lymphdrüsenerkrankungen am 6. + 7., 24. + 25. – bei Lunydgeyydnentzündungen bei Kindern am 6. + 7. – bei Hämorrhoiden (mit Zinnkraut und Spitzwegerich) am 14. + 15. bei rheumatischer Arthritis (Rezept: siehe Dokumentende) am 16. - 20., 24. + 25. – zur wirksamen Blutreinigung vom 8. - 11. – Für die Frühlingssalate am 6. + 7., 14. + 15. und 24. + 25. – Küche: Grüne knusprige Vogelmiere-Brötchen Vogelmiere-Meerrettich-Sahne (Rezepte: siehe Dokumentende)

Wiesenschaumkraut: gesammelt wird das oberirdische Kraut samt Blütenknospen, der Blattrosetten, Blättchen und der schaumartigen Kuckucksspucke (!) noch vor der Blüte, im März und April. Als Urtinktur angesetzt fürs ergänzende Diabetes-Mittel, bei Diabetes und für die Leber am 10. + 11. Als Tinktur, Frischsaft oder Tee* zur wirksamen Blutreinigung vom 8. - 11. – zur stärkenden Belebung und gegen Abwehrschwäche vom 8. – 15. – zur Nierenanregung am 12. + 13. – * Krampf lösend und gegen Schmerzen bei Rheuma vom 16. – 20., 24. +25. –  * Krampf lösend und gegen Schmerzen bei Gicht vom 3. – 5., 8. – 13., 19. + 20. + 31. zur Anregung der Körperdrüsen am 1. + 2., 8. - 11., 14. + 15., 19. + 20., 24. +25., 28. – 30. – als Tee-Kompresse gegen Hautausschläge am 14. + 15., 19. + 20. – Für den Pflanzen-Frischsaft oder kalter Pflanzenauszug in Ziegenmilch, besonders wirksam, bei Asthma vom 3. – 7., 24. + 25.Küche: Lebensgeister-Pflanzensaft   Frühjahreskur-Wildkräuter-Milchshake (Rezepte: siehe Dokumentende)

Winter-Portulak: unbekannt aber lecker: der Winterportulak-Blattsalat (Rezept Dokumentende) von November bis April. Roh mit nussig-salzigem Geschmack oder in deftigen Käsespeisen, Pfannengerichten,  von Gnocchi bis zur Crêpe-Füllung. Der frisch gepresste Blättersaft darf in jeden Fischsud der Gourmet-Küche. – Besonders viel Magnesium (gut für die Muskeln), Calcium (gut für die Knochen), Kalium (für den Wasserhaushalt), sowie Eisen (gut fürs Blut). – Besonders Blut reinigend mit ungewöhnlich hohem Omega-3-Fettsaeuren-Anteil zur Vorbeugung von Arteriosklerose und Herzinfarkt am 8. + 9. und besonders heilend Wirkung bei Nierenleiden vom 12. + 13. – Winterportulak könnt ihr in Kübeln, Balkonkästen, Kalthausgewächshäuser und Mistbeete anpflanzen (säen am 1., 4. + 5., 10. + 11. + 27. + 28.) Anleitung siehe Dokumentende.


Dies Grünvolk von A-Z wird in einer zweiten A-Z-Abfolge abgelöst. Hierin Wissenswertes von Steckbrief, Volksmedizin bis zu den Rezepten.

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