|
Die Wirklichkeit blau
verschleiernde Lufthülle
Die
Grenzen des sinnlich Erkennbaren überschreitend,
folgte ich dem Ruf ihrer Kammlagen hin zu ihren Gipfeln. Ihre, vom
Himmel fein ins blau-grau gezeichneten, Schattenrisse empfand ich
selbst bei Wind und Wetter als beglückend. Besonders die blaudunstigen
Hochsommertage im Feenreich auf ihren rundlich südlichen Hubel
und Kämme. Dort trennte kaum spürbare Sonne die Hochweidengräser von
ihren angesammelten Tautropfen. Verdampfen Sinne berauschender Düfte.
Unter sättigendem Himmelsblau über tief blau reife Heidelbeeren
gebückte Besucher. Kammlinien rundherum
im Weichzeichner dargestellt verflüchtigen sich
gleichsam zu Atmosphäre. Freies Rundum, Blicke, Sichtfeld über...,
aneinanderhängende Erhebungen. Feenzauberstifte untermalen leuchtend
Begrenztes. Farbenpracht feinster schichtartiger
Blauübergänge. Wie oft schon? Hier wieder lachsrot gelbliches
Schimmern... das schwindende Licht?
Wintertage
boten ein anderes
Landschaftsbild. Im
Nebeldunst wandelnde Gipfel warfen graue Schleierfetzen aus. Dicht vor
mir aufgebaute Schattenbilder tauchten auf, nur um bald in traumhaftem
Bildnis zu schwinden. Ehe alles durchdringendes Sonnenlicht wenige
hundert Meter weit eine heilige Stätte der Ruhe ausleuchtete. Der eher
modrige Erdgeruch der Ebene wich frei umher wehender Gebirgsfrische.
Die Verwandlung von knorrigen Baumwurzeln, -rinden, -kronen und deren
Zapfen, von Mooslandschaften, Farnwedeln, loser Blätter und
verdorrender Äste vollzog sich hin zum Feenreich im Zwergen- land. Ohne
meine feine Nase samt Orientierungssinn wäre ich bei derart Sicht
raubend wallenden, leicht silbrigen Nebelschleiern diesen Kobolden
ausgeliefert gewesen!

... Am fernen Horizont, wie in
einem Fantasiegebilde, reichen
die Schwarzwaldgipfel und -kämme, dem zwischen den Wolken hängenden,
Jura ihre schmale Hand,bis
der Sichtkreis im Blaudunst verschwimmt.
Hier,
vom Rheinufer aus,bei
guter Fernsicht,
ist
das
schneebedeckte
Hohneck (Teil
des Südvogesenkammes) deutlich zu erkennen. Über längere Zeit mit
Schnee bedeckte Vogesenkämme werden seltener.
Eisiger Wind schleift aus Schneeverwehungen regelmäßig abgesetzte
Oberflächen aus Eiskristallen. An Sträucher, Äste und Gräser
verharrend, bizarr aussehend, blinken sie spielerisch im
Sonnenlicht. Peitschend flattern Winde, schonungslos an selbst gebauten
Drachen zerrend, im ganzjährigen Wechsel ihrer Hanglagen. Bei Unwetter
vernebelte Gebirgszüge gespenstisch grau verdichtet. Stürme, Regen,
Schnee oder Nebelwallen verwandeln unsichtbares Umfeld in unbegrenzte
Weltmeerestiefen. Rufende Stimmen verhallen lautlos im Getöse. Ihr
erkennt nicht mehr woher ihr gekommen seid und seht nicht wohin ihr
geht. Kein Trugbild und keine Sinnestäuschung! Naturkräftiger 'Wasserdunst-Antriebs-Urstoff'
als Schöpfer dieser, die Wirklichkeit
grau verschleiernden Erdhülle, die
Erschaffung der blaudunstigen Vogesenkämme.
An der
Erdoberfläche widersteht kein Gestein der Zeit
|
Es
war einmal...
-
Noch in ihrem Geburtskanal, also im Urmeer verborgen, wurden
die Vogesen bereits mit Sand- und Schlammablagerungen
genährt. Durch "frei Natur" gelieferte Sande und Gerölle. Abtragungen
in Form von Verwitterung und Zerstörung unter dem Druck der
nachfolgender Schichten. So halfen ihnen der Druck von Wind, Wasser,
Frost und vor allem von Hitze sich auf ihre Auferstehung aus den Fluten
vorzubereiten. In der wohl nur äußerst langsam vor sich gehenden
Schöpfungsgeschichte des Erdaltertums tauchten sie vielleicht nur als
ein kleiner Teil eines europäischen Gerüstes auf. Ein
variskisches Ur-Gebirge
reichte von der Bretagne über die Vogesen bis zu den Sudeten.
Die Spuren dieses vulkanischen Auftauchens unter maritimem
Erhebungsdruck ist das so gebildete und älteste Gestein. Dabei wirkten
die Kobolde als Verwandlungskünstler in Form der
kieselsäurehaltigen Minerale
so lange mit dem abgelagerten Schlamm und deren Sandschichten,
bis zum
Gneis wurde, dem
ältesten Vogesengestein. Heute zu finden in Urbès (Urbeis), Ste.-Marie-aux-Mines
(Markirch),
Trois-Epis
(zu den drei Ähren im Habsthal) und Ribeauvillé (Rappoltsweiler). Mit von der
Entstehungspartie, von oben nach unten, waren die von der Verwitterung
anderer Gesteine genährten Schiefer: vom hohen Vogesenpass der Steige, zum nahegelegenen Villé (Weiler) bis ins Tal der
Andlau. Eben dieses Schiefergestein
im elsässischen Villé liefert Zeugnis für die
älteste bekannte Meereslandschaft (vor 1 Milliarde Jahren).
Das
Werden und Vergehen am
Oberrhein als Gesteinszyklus
im Auf und und ab der Weltmeere begann im Erdaltertum. Die maritimem
Gesteinsschichtvorkommen vor ca. 350 Mio. Jahren vom Vulkanismus mit
seinen Besonderheiten als Fels hinterlassen bildete neue Oberflächen.
In der älteren
Karbonzeit
tauchte dieses
ureuropäische Teilgerüst wieder
in die Weltmeere ab.
Die dabei dort angesammelten, natürlichen Abtragungen bildeten so
seinen südlichen Teil aus. Nach langer Überflutung
folgte ihre Auffaltung bis über den Meeresspiegel, als Teil des 500 km
breiten, mitteleuropäischen Urgebirgskammes. Aus den
Sanden bildeten sich Sandsteine, Grauwacken und Quarzite, aus
Schottern zusammengeballtes Schichtgestein. Die scharfkantigen
Gesteinsbrocken ihrer nach oben beförderten Sandsteinarten findet ihr
am
Rossbergmassiv,
und vom
Grand Ballon
bis zum
Rothenbacherkopf.
Die vulkanische
Grauwacke steht seither unter Verdacht der
Ablagerungsherkunft durch Umlagerungen, ausgelöst durch Erdbeben
bedingte Turbulenzströme. Indizien liefert der detektivisch
nachgewiesene, hohe Schieferanteil dieses Schichtgesteins.
("Vom
Hochgebirge zum Tiefseegraben Entstehung von Ablagerungsgesteinen"
Ausstellungsthema im Naturhistorischen Museum in Basel
(>>>:
Regional-Agenda) Weitere Spuren
erneuter Vulkanergüsse finden sich von Guebwiller (Gebweiler) bis hin zum Rossberg. Mit der
jüngeren Karbonzeit (zur Zeit der Umwandlung von tropischen Wäldern in
Braunkohle) begann auch die Verjüngung dieses Kontinentgerüstes durch
natürliches "Gebirgs-lifting". -
Bereits im
Herzen dieser einen Dreieinheit von: "Ebene - Hügelland - Gebirge" in
gefälligem Wechsel folgt eine zweite im heutigen Oberrheingrabenbruch.
Zwischen seinen beiden höchst unterschiedlich und doch benachbart wie
verwandten Schultern - die Höhenzüge von
Vogesen und
Schwarzwald
- beginnt dieser nach
beiden Seiten hin anmutig verlaufende
Landschaftswechsel. Das schöpferisch teilende, "aus eins mach zwei" -
Prinzip, des vorigen europäischen "Alpengerüstes", verdanken wir der
gewaltigen Zeiträume verschlingenden Gebirgsauffaltung.
Ihre Wucht hob den zum nördlichen Ozean gehörenden Festlandteil
allmählich aus den Fluten hoch. Dabei soll das
Urgerüst große Risse erlitten haben.
Die Vogesen aus geologischer
Sicht

(Foto: Höhenkamm unterhalb
des Hohneck) - Ihren Grundsteinarten nach eingeteilt:
Die ältesten und am tiefst liegenden
kristallinischen Schiefergesteine der Hochvogesen im Süden
(*). Dort trennt das Val de Villé (Weilertal) - sie durchquerend - in ihren
recht unterschiedlichen Gesteinsarten vom Sandstein der
Nordvogesen. - *)Dieser Faltgebirgsstein ist zwischen dem
Münster- und Weilertal in Form von Gneis-, Marmor- und Silbererzmassen
verbreitet. Der Gneis von Urbès,
Ste.-Marie-aux-Mines(*) und Kaysersberg, und der Marmor und die Silbererze von *)
Markirch. Dieses granitartige Massiv und
ausgeprägter Südvogesenhauptkamm nimmt seinen Ausgangspunkt am Elsässer
Belchen
Ballon d'Alsace (1.245m).
Hier bricht die Höhe dieser süd-südwestlich verlaufenden Kammlinie
schroff ab, um in wechselnden Steigungen ihren höchsten Punkt, das Hohneck
(1.361m) zu erreichen,
und von da an über den
Col du Bonhomme
allmählich nach Norden ins Weilertal zu sinken. Ein westlicher
Nebenkamm bei Le Bonhomme übernimmt die Weiterführung der Wasserscheide
bis zum
Climont.
(Anfang des 20. Jh. bildete die Wasserscheide gleichzeitig die
politische Grenze zwischen Frankreich und Deutschland). Über diese
beiden Kämme, die zwischen dem Masmünstertal bei
Masevaux von
der Doller durchflossen werden, führen 6 Gebirgspässe.
Am mächtigsten ist die dritte
Gneiskammentfaltung vom Rainkopf ausgehend, sich nach Südosten zur
Wasserscheide hin ablösend. Zusammengesetzt aus Schiefer
und Grauwacken, einem älteren Sandstein aus
Fragmenten von Tonschiefer, Quarz und Feldspath gipfelt dieser
Gneiskamm auf dem höchsten Vogesenberg Grand Ballon
(1.424m). Einer der charakteristischen Gestaltungszüge dieses
Kammabschnittes ist das Abgerundete mehrerer seiner Gipfel; eine Form,
die ihnen die Bezeichnung Ballon verlieh. An dieser
Kammzusammensetzung dieses alten Gebirges nahmen außer den
Sedimenten und Ergussgesteinen noch Tiefengesteine teil. Gesteine, die
in feurigem Fluss aus der erde heraufdrangen, aber die Oberfläche nicht
erreichten. Dass wir diese Gesteine jetzt an der Oberfläche sehen,
verdanken wir der Abtragung der sie einst umhüllenden
Ablagerungen.
Hochebene
des 'Champ du Feu'
Dazu
gehören die Granite, die große Flächen einnehmen. Alle
Erhebungen des Hauptkamms (Ballon d'Alsace, Rainkopf, Hohneck), sowie
der Kamm bis Wintzenheim,
Châtenois,
der
Brézouard und
der Burgruinen von
Ribeauvillé
bis etwa zum
Champ du Feu
(1.100m) sind als mächtiges
Granitgebirge (aus Syenit frz.) ausgebildet. Das, wie ich
weiß, eine wirksame Sperre für atlantische Luftmassen
bildet. Diese weichen, dicht unter der Wolkendecke liegenden, ballonartigen
Hubel der Südvogesen sind zumeist langgestreckte waldlose
Hochweideflächen mit kaum noch Melkereien (Fermes). Diesem Höhenzauber
weit ab von allem erlag auch ich schon des öfteren mit Entzücken mit
unauslöschlichen Eindrücken. Die Doller bei
Masevaux und
die Thur bei
St. Amarin teilt
den Südkamm in drei. Mit dem
Rossberg
zieht sich das großartige St. Amarintal hin, durch das die Thur
rauscht. Diese Hubel geboren durch das Absinken einzelner Gebirgsfelder
an den Bruchlinien ließen das reizvolle
Wildensteiner Tal
entstehen. Diese Täler beruhen auf Zertrümmerung und Aufspalten, bis
ihnen die zernagende Abtragung ihre heutige gestalt gab. Auf diesen 1100-1300m
hohen Steilabstürzen und mannigfacher Klippenbildung
beruht die Großartigkeit vieler
Südvogesentäler.
Gewaltige
Erschütterungen und
vulkanisches Echo
In den Mittelvogesen, bei
Villé, St. Pilt,
Le Hury
(Hüry) und Ste.-Marie-aux-Mines, verwandelten sich die Reste der mit
Schachtelhalmröhrichten und Riesenfarne angelegten
Tropensümpfe in Steinkohlelager. Ihre
urwaldartigen Auswüchse blieben als Versteinerungen erhalten. Im
steinkohlehaltigen Schiefer aus der, seit 1768 stillgelegten, Miene bei
Le Hury finden sie sich fossil wieder. Nur die tief aus
dem feurigen Erdkern gehobenen Ansammlungen, die großteils
die Südvogesen bildeten, schafften den Weg nach oben nicht. Ohne erst
an die Erdoberfläche zu gelangen, erstarrten sie unter den oberen
Gesteinsablagerungen. So entstanden die grobkörnigen Granite, Überbegriff jener vielen
Gesteine, die in Struktur, Körnung und Entstehung Ähnlichkeiten mit
"dem Granit" haben. Granit schlechthin gibt es allerdings nicht,
sondern nur in verschiedenen Ausprägungen, Alter, Festigkeiten und
Farben, die alle gedämpften Naturfarbtöne annehmen können - aber auch
fast schwarz bis fast weiß. Chemische Zusammensetzung und wechselnder
Wassergehalt der weitest verbreiteten Gesteinsfamilie der oberen
Erdkruste finden sich in allen Ländern. Die Eiszeit hat sie oft als
Findlinge in fremde Landschaften transportiert, wo ihre frei liegenden
Blöcke Landschaften geheimnisvoll anmutig bereichern. Die
Heidenmauer ist ein lebendes
Gesteinsbildnis für die so genannte 'polsterartige Verwitterung'
und die sie transzendenzartige, Moos überwachsene Struktur. Dieser
Boden bildende Gries ließ die Entstehung von Blockheiden und Hochmooren
als Granitlandschaften für die Mystik früherer Hexengeschichten
(Wackelsteine) und die Orte an denen man seine Kräfte messen kann.
Solch gewaltigen angehobenen Erderschütterungen folgte ein vulkanisches
Echo. Das Rotliegende war im Entstehen. Die Erde
ergoss ihre geknetete Gesteinsschmelze als Porphyr
über den Wald im unteren Breuschtal. Von Lutzelhouse und Kappelbronn bis zur Burg Nideck hinauf schichtete sie damit auf. Der
Burgfels ist überdies ein gutes Beispiel für die klippenhafte
Verwitterung dieses harten Purpursteines mit seinen
eingesprengten Kristallen! Durch stark abtragende Flüsse folgte dem
Gebirgsaufbau der Abbau. Mit ihren Sanden und Geröllen aus den Mulden
und Senken der ältesten Stufe des Perm hinterließ, diese jüngste Form
des Erdaltertums, ihre Spuren am Südrand der Vogesen und weiter
nördlich im Val de Villé und Vallée de la Bruche (Weiler- und
Breuschtal).
à
propos :
Das kaum bekannte seismologische
Epizentrum von
Eschery bei der Mine St. Guillaume meldete am 22.
Februar 2003 ein zum Glück 10 km tiefes Erdbeben mit der immerhin
enormen Stärke 5.4 nach Richter-Skala. Der Druck der afrikanischen
Platte auf den europäischen Kontinent entlud sich also nicht, wie
erwartet am Oberrheingraben, sondern an der Westflanke der Vogesen bei Épinal.
à propos :
Das
Burefeld - Keltenlager
Le camp de La Bure
(583 m) am östlichen Ausläufer des
Ormont bei Saint-Dié: 40
Min.-Wanderung auf antiken Wegspuren auf außergewöhnlicher Höhenlage
und Steilabfällen mit Blick ins Tal der Meurthe - entlang des
Keltenlagers (das die Alemannen im 4. Jh. zerstörten) mit Tafeln
beschildert, auf dem GR 533 (grünes Rechteck) -
Anfahrt: 2 km nordöstlich von St. Dié in Richtung Nancy, bei Einfahrt
des Weihers La Pêcherie nach rechts abbiegen, auf die D84 und nach 300
m wieder nach rechts auf die Waldstrasse hinauf zum col de la Crenée
und zum Camp Celtique (Parkplatz). Zu Fuß das
Felsplateau des Tête du Villé überqueren zur
östlichen Lagermauer. Germanisch-skandinavische Mythologie als erste
Gottheit nach der Eiszeit erklärt mit 'Bure' (Buri) wohl die
erdkundlich landschaftliche Spur dieser Senke.
Das Erdmittelalter
bot Zeiten der Ruhe und
weiterer Gesteinsbildungen. Allein die Quarzsande vermochten einer
ausgeprägten Verwitterung zu widerstehen. Dabei sollen die
hiesigen
Kalkablagerungen der größten Meeresausbreitung, mit den Jurameeren,
mein bevorzugtestes Gestein und euer liebstes Baumaterial, den roten
Sandstein gebildet haben. Die Vogesen waren wie durch ein
Leichentuch von ihm bedeckt, bis die in den Fahrwassern mitgeführten
Einlagerungen sie färbten und vorformten. Sandsteine, Grauwacken und
Quarzite bildeten sich aus Sanden - Gesteinstrümmer hingegen aus Kies.
Heute finden wir den Sandstein nicht nur an den abfallenden
Mittelvogesenausläufern. Deshalb beginnen die
Nordvogesen südlich von
St. Dié,
werden in diesem engen Tal von der Meurthe durchbrochen, um sich am Mont d'Ormont
890m wieder zu erheben.
Westlich davon erhebt sich zwischen Rabodeau und der Plaine ein zweiter Sandsteinrücken,
der sich am
Donon 1.008 m,
mit dem ersten vereinigt. Die dazu linksseitigen Breuschtalberge mit
dem
Mutzigfelsen 1.009 m
bilden bis zum
Schneeberg
den zweiten Rücken, um von da nach
Saverne auf
320m auszulaufen. Der
Wintersberg
bei
Niederbronn
thront geradezu mit seinen 581m. Doch zurück zum Nordabhang der
Südvogesen im
Münstertal,
dort findet ihr den Sandstein auf einem Granitmassiv. Auch auf der
Seelbourg,
Haut-Koenigsbourg,
dem
Tännchel,
Ungersberg,
Climont,
Männelstein auf dem
Odilienberg
und dem
Heidenkopf.
Hier trefft ihr auf variable, mit Granit überlagerte
Sandsteindeckungsschichten. Bemerkenswert die ursprünglichen
Ausweitungen des Vogesensandsteins über eine große Entfernung hin zu
den Hochvogesen. Von wo aus ihn geologische Revolutionen und
verschiedene Verwitterungsmechanismen sein Verschwinden
verursachten.
Buntsandstein,
Umgestaltung in der Hexenküche
(Foto:
Römertempel auf dem Donon)
Bereits im Erdaltertum durch
Ablagerungen angelegte Sandsteine und
Grauwacken wurden vor allem in den Nordvogesen und im
Nordschwarzwald (Trias) durch die der Buntsandsteinzeit
abgelöst. Die Sockel ihrer höchsten Erhebungen (Feldberg
1.492m) berufen sich auf die Umgestaltung in der Hexenküche
der Natur zu Graniten und Gneisen. Erst erdoberflächliche
Zerstörungsarbeit von Wasser, Eis und Wind an diesen abdeckenden
Buntsandsteinschichten legten die tief in der Erde bereits erstarrten
Magmagesteine wieder frei. Quarz, Kiesel, Quarzit und roter Sandstein
charakterisieren den mittleren Buntsandstein aus dem Trias. Wo dieses
Silizium-Ablagerungsgestein mit Kieselsteinen durchsprengt ist, wird er
'poudingue' genannt, weil man ihn einst mit einem
englischen Rosinenpudding verglich. Wo er vorkommt, wie am Odilienberg der Heidenmauer entlang zum
Maennelstein, oder in
Dabo ist er Hinweis für ein
ozeanisches Seeufer. Heute zeigt uns das westlich von Straßburg
liegende, bemerkenswert schöne
Breuschtal den Wechsel von diesem rein kristallinem zum
völligen Buntsandsteinvorkommen an:
von der Franche-Comté aus zum Donon
(1.009m) erstrecken sich die
Buntsandstein-Vogesen (Mittelvogesen) über die Zabener Senke (Saverne) nach Norden hinweg, bis in
den Pfälzerwald.
Nur der in den Nordvogesen abgebaute Voltziensandstein
(nach einer Konifere benannt) lieferte mit
Fossilienfunden erst weltweit den Beweis, dass auch zartere kleinere
Wesen nach dem katastrophalen Aussterben der einstigen Riesenechsen
noch überlebten. (Bekannte Eintagsfliegen, Wanzen, Skorpione,
Schnecken, Libellen, Würmer und Käfer waren unter ihnen zu finden.) -
Eine eigenartig bizarr gestaltete
Buntsandstein-Felslandschaft mit noch üppigen
Bewaldungen, die ich oft auf bemerkenswert weichen
wie roten Sandpfaden durchzogen habe. Ihre Entstehungsgeschichte
dauerte so ihre 15 Mio. Jahre, und das ca. 230-215 Mio. Jahre vor eurer
Zeit! Also zur Zeit der vermutlich verhältnismäßig ruhig
schwimmenden Erdplatten; noch vor der Alpenauffaltung. Die Welt der
Kopffüßer, Schnecken und Muscheln neben den Reptilien und artenarmen
Trockenpflanzenbestand. Wenn ich diesen, durch metallhaltige Mineralien
(Eisenerzverbindungen) rot-gelblich eingefärbten, erdoberflächlichen
Riffen begegne, stehe ich also vor einem aus bruchartigen Ablagerungen (Flöz)
entstandenem Gestein. Dieser sogenannte unbelebte Anteil unserer
Erdrinde setzt sich, euren Forschungen zufolge, zusammen aus mindestens
75% reiner Kieselsäure (Quarz), daneben Feldspat und dem in der Sonne
funkelnden Katzensilber (Hellglimmer/ Mariengold).
Das französische Erdzeitalter 'Quaternäre' bezeichnet die neue
geologische Periode des
Anthropozoikums, das Zeitalter der aufkommenden Menschen von
der 'Lucy' bis zum Homo sapiens vor ca. 2,5 Mio. Jahre. Die quaternäre
Eisbildungen hinterließen ihre Spuren auf dem Gesteinssockel in Form
von breiter Täler in diesen Trog gegraben mit den sogenannten '1.000
Seen', auf dem Vogesenmassiv selbst die Torfmoore und diese
abgerundeten Gipfelballone.
Die
Heidenmauer,
archäologisch bislang als einnoch ungelöstes Rätsel betrachtet, erlag
den Erkenntnissen der Dendrochronologie mit einer Neudatierung
ihrer Verbindungsstücke aus Holz auf nunmehr 685 - 750 n.Chr.
Die ersten Herzöge des Elsass nach Aldarich sollen
sie zur sichtbaren Unterstützung ihrer Macht angelegt haben. Ihre
geringe Höhe, kaum über 3 m, lässt euch vorerst keinen anderen Sinn
darin entdecken. Das mehr als 10 km lange Mammutwerk Heidenmauer am
Odilienberg besteht aus an Kieselstein
reichen Sandsteinblöcken. Teils an Steilhängen gelegen,
erreichte sie ursprünglich gigantische Maße. Welcher steinzeitliche
Goliat erbaute sie? Nun, ihre Höhe von 3-4 m, ganze 2-3 m dick, mit
ihren 300.000 Buntsandsteinquader aus fast 60.000 Kubikmeter gipfelte
in Steinblöcken von teils 2,80 m x 1,60 m x 0,80 m. Untereinander ganz
mondän in Schwalbenschwanztechnik befestigt mit harten Eichenbolzen. -
Bei eurer Begehung, werdet ihr künftig das Rätsel mit einzubeziehen um
die Machenschaften dieses Massenmörders und Heiligen Aldarich
(europäischer Erbvater der: Salier, Hohenstauffer, Kapetinger,
Habsburger, Markgrafen von Zähringen-Baden und der Herzöge von
Lothringen)? Ob nun gallisch oder austrasisch-dynastisch, sie ist mein
Naherholungsziel bei jeder Witterung. Mein anschaulichstes Beispiel für
diese Kieselsteineinsprenkelung im 230 Millionen Jahre alten
Sandstein ist das Aussichtsplateau des Rocher des Fées im Weilertal bei Villé. Auf einer 250 m
Sandsteinschicht ragen seine riffartigen Felsblöcke
bis zu 600 Meter auf. Ein wahrlich feenhafter Hexenplatz mit
Erikateppich.
à propos :
Vom
Geisfelswasen zum Spillberg ab Reinhardsmünster :
feenhafte Sandsteinsockel und Aussichten aus Buchen-, Föhren- und
Lärchenwälder bis zum
Druidenstein an der Heidenmauer, auf der Burgenstrasse
der Nordvogesen nach Lothringen und der Pfalz zum Schlossberg
mit den einst drei uneinnehmbaren Burgen des einst mächtigen
Geschlechts der Ochsensteiner
mit Blick auf Dabo (“So wenig ihr eine Geis lehrt
spinnen, so wenig werdet ihr die Dagsburg gewinnen.”).
Der Spillberg, wie der
Schneeberg in den Nordvogesen,
geheimnisvolle Feenorte mit der christianisierten Sage über die Frauen,
die der Untreue angeklagt waren, wurden früher verpflichtet dort ihre
Treue zu beweisen: Die Unschuldige setzte ihn leicht in Bewegung, der
Felsen blieb trotz der Anstrengungen der schuldigen Frau unbeweglich.
Er war zu Vollmondnächten Begegnungsort der Feen,
die mit den jahreszeitlich beschienenen Felsen Ball spielten.
Noch im 19. Jh. gewährte man ihm eine übernatürliche Tugend. Man
glaubte, dass die Berührung des Steines Unglück bringt. (Karte: IGN Top
25: 3715 OT Saverne – Sarrebourg – Rocher de Dabo
(1:25.000) Marienskulptur aus
mehrfarbigen, rosa Buntsandstein
|
Marienskulptur aus
mehrfarbigen, rosa Buntsandstein
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Die
späteren Baumeister
am Rhein bevorzugten den rötlich eingefärbten Sandstein
als Dom- und Münsterbaumaterial. Die Münster von
Freiburg 115m
und
Straßburg wetteifern mit der gotischen Pracht ihrer, bis ins
feinste dargestellten, Figuren ihrer Steinmetz-Künstler. Gar das heute
in New York residierende, ein verhökertes Gotikschmuckstück aus dem
13.Jh., die immer noch bewegende Straßburger Jungfrau,
erfreut aus rosa Sandstein. In der freien Reichsstadt im 13. Jh. war
sie, vor der reformatorischen Entfernung aller Marienbilder, das
Mittelteil einer Trennwand zwischen Mittelschiff und Chor des
Straßburger Münsters. Bei sintflutartigen Regenfällen trug man 1280 in
der Prozession eine Marienfigur durch Straßburg. Regen vermochte nicht
ihre dabei angezündeten Kerzen zu löschen, ehe sie in die Kirche
zurückgetragen wurde. Dieses wundertätige Marienbild half gegen das
Unwetter, bewirkte einige Heilungen und wurde so zum Zentrum einer
Wallfahrt im Straßburger Münster, welches unter
ihrem Schutz stand. Zogen die damals habsburgerischen Straßburger in
den Krieg, so fuhr auch Maria mit. Ihre 4,5-x4m-Fahne auf einem Wagen
montiert, zog mit in die Schlacht. Auf den Straßburger Goldgulden, die
ab 1508 geprägt wurden, lebte das Gottesmutterbildnis mit der
Umschrift 'Virgo' weiter. Weshalb verweilt die Marienfigur aus rosa
Sandstein im Metropolitan Museum of Art in New York? Wo ist die 36 Fuß
hohe Christophorus-Skulptur aus dem Straßburger Münster, die seit 1531
verschwunden ist? - Die Aussichtsplattform des Münsters erlebe ich als
dem Wind ausgesetzte, künstliche Bergeshöhen mit rundum angelegten
Steilabhängen. Mir gut sichtbar, ihre gemeinsamen Leiden, die so
weichen Baumaterialien unter den so schädlichen Umwelteinflüssen von
Schwefel- und Kohlendioxyd und salpetrigen Gasen. Die verkittenden
Kalkschichten des Buntsandstein erliegen den sehr zerstörenden
Säuren, die sich im Gemisch, mit dem besonders im regionalen,
Nebeltau bis hin zum Schnee bilden. Wo ich diese Schichten unserer
Erdkruste auch antreffe, genieße ich lang gestreckt die Wärme
speichernden Felsen, Sockel und Pfade.
à propos :
Freiburg:
Steine in der Stadt -
Sandstein, Porphyr und Granit
- Geologischer
Stadtrundgang in der Freiburger Innenstadt mit Dr. Matthias
Geyer Tel.: 0162.4065416 (6€) - Treff: Münsterplatz 16h-18h am ?: Hier
erfahren Sie Grundsätzliches über die Bausteine und deren Herkunft
sowie zu den heutigen Problemen bei der Konservierung der Bausteine.
Woher kam das viele Geld für den Münsterbau? Wir gehen über den
Münsterplatz weiter und sehen uns noch an einigen Stellen Beispiele für
die Sandsteinverwitterung an, die mancherorts für
beeindruckende Bauschäden verantwortlich ist. Schließlich betrachten
wir die vielfältigen Straßenpflaster unter unseren Füßen und entdecken
auf einmal eine große Vielfalt an unterschiedlichen Gesteinen, die oft
mit Bedacht und im Hinblick auf die umliegenden Gebäude ausgewählt
wurden. Anschließend gehen wir über die Konviktgasse zum
Schwabentor und zum Schloßbergring. Hier verläuft die Hauptrandstörung
des Rheingrabens. Was macht diese Störung so wichtig und
interessant? Was hat sie mit Erdbeben, Thermalbädern mit Erdbeben,
Thermalbädern und dem Bergbau im Schwarzwald zu tun? Der
Stadtspaziergang endet am Augustinerplatz. Dieser Geologische
Stadtspaziergang kann - entsprechend angespaßt - auch ganzjährig als
Schulausflug gebucht werden.
Frankenthal:
die eiszeitlich-zirkusartige
Torfmoormanege am Hohneck
der schwarze Weiher im
unteren Frankenthal
besonders
bekannt für seine geschützte Alpenflora
samt der Fleisch fressenden 'drosera carnivore'
mit eindruckvollem Blick auf
die imposante Martinswand am Hohneckmassiv.
Landschaftlich, also von der Erdenkunde, eine natürliche Zirkusmanege
mit dem Boden einer eiszeitlichen Pirouette. Hier beginnt der noch 330
Meter ansteigende Aufstieg zum Hohneck in Richtung
Schäferthal, als Teilabschnitt des Felsenpfades
der
Col
de la Schlucht mit blauem Dreieck. Nach ca. 25 Minuten trefft ihr
auf die Grotte Dagobert. Hier soll einst der König
Dagobert vor seinen Feinden Zuflucht gefunden haben, auch euch wird sie
zum 'Verschnaufen' dienen, bevor der kleine Sumpfpfad sich weiter nach
oben schlängelt. Bis zum Pass und der einstigen Melkerei Schaeferthal
erfordert dieser eine gute halbe Stunde gut gebundene Schnürsenkel. Die
Schönheit dieses Hohnecksattels, mit unbeschreiblich schönem Blick auf
das
kleine Hohneck (zur Linken) und das Hohneck
(zur Rechten), einschließlich seiner unverkennbaren 'Spitzköpfe', oder
dem Schnepfenried, ja gar bis zum Grand Ballon (im Umschweif) ist
allemal den Schweiß wert, den ihr im Anstieg geopfert habt. Nach solch
einer Panorama riechen Raststätte ist man gut motiviert dem roten
Rechteck bis zum Hohneckgipfel, auf 1.362 m, zu folgen! Je
nach Wetterlage und Kartenmaterial lässt sich die abschreckende Kluft,
die die von Gemsen bewohnten Bergsattel von Schaeferthal und Falimont
verbindet, eine gute Alternative sein. - Dieser in den Stein
gemeisselte Felsenpfad mit Ausgangspunkt an der
Col
de la Schlucht
ist
schmal, an teil Stellen viel zu eng und weist viele Hindernisse auf,
deren gefährliche Übergänge oft nur durch Handläufe, Treppen und Stege
vom Vogesenclub sichergestellt wurden, und seither auch regelmäßig
unterhalten wurden. Auf dieser gut 4 Stunden-Rundtour liegt nach ca. 70
Minuten der Krappenfels-Pfad zum Hohneckgipfel
hinauf. Hier sind Abkürzungen möglich zur Berglichtung der Stroh
liefernden Hochweide 'Trois Fours' (drei Öfen/Höfe) nahe der Route des
Crêtes in 1 Std.
die
Pflanzenwelt rund ums Hohneck -
Flora der Vogesen
Der
alpin-botanische Höhengarten
Jardin
d'Altitude du Haut Chitelet
direkt
an der Route des Crêtes D gelegen, ist ein idealer Einstieg in die
zumeist unzugängliche Pflanzenwelt der Hoch-Vogesen rund ums Hohneck
mit seiner Martinswand, den Steilwänden des Wormspel, den Trockenrasen
der Hochweiden, der Torfmoor-Manege im Frankenthal, der
Hochmoor-Pflanzen und der Fleisch fressenden Pflanzen im feuchten
Schaeferthal. Orange-gelb leuchtend auf den ungedüngten
Hochvogesenweiden und auf ausgetrockneten Hochmooren (Champis) blüht die streng unter
Naturschutz stehende
Berg-Arnika (Arnica montana), und
oberhalb der Gletscherseen die
blaue Berg-Flockenblume
(Centaurea
montana), beide blühen von Mai bis August. Der nicht geschützte,
graugrün erscheinende
Gelbe Enzian
(Gentiana
lutea) mit goldgelb gestielten Blüten blüht von Juli bis August auf
allen sonnigen Vogesenabhängen und Weideflächen zwar erst mit zehn
Jahren, kann dafür aber 40 bis 60 Jahre alt werden. Bitte nicht
verwechseln mit dem stark giftigen Pfeilgift des Weißen Nießwurz,
Weißer Germer
(Veratrum lobeliarum). Die giftige, kleinere
(15-40cm hohe) wilde Narzisse der
Gelbe Narzisse (Narcissus
pseudonarcissus), der heutigen Märzenbecher, Osterglocke oder
Osterglöckchen der germanischen Frühlingsgöttin Ostaria blüht
zuverlässig zu Ostern im sonnigen Tal der Seen, läutet auf ungedüngten,
Fichten freien Talwiesen entlang
des Gletschersees von
Gérardmer das Erwachen der Natur ein;
sehr bekannt durch das alljährliche
Narzissenfest
im April. Das in Frankreich geschützte, Augen stärkende
orange-rote Habichtskraut
(Hieracium
aurantiacum) mit seinen schönen fünfzipfeligen Zungenblüten
(Habichtskraut verleiht nach Irokesenglaube Falken ihre Sehkraft),
erblüht auf den Hochvogesen-Magerrasen, wie um die Ferme
Kastelberg, von Juni bis August.
Lac d’Alfeld
Lac d’Altenweiher
Lac du Ballon
Lac Blanc
Lac de Blanchemer
Etang de
Belbriette
Lac des Corbeaux
Lac de Géradmer
Lac de Kruth
Lac de
Lachtelweiher
Lac de Lande
Lac de la
Lauch
Lac de Lispach
Lac de Longemeer
Lacs de Neuweiher
Lac Noir
Lac des Perches
Lac de
Schiessrothried
Lac des Truites
Lac Vert: sind
die bekanntesten unter ihnen, ihre Lagen und Besonderheiten findet ihr
bald hier.
saure
Heidelandschaften in den Nordvogesen
gehören
zu den besonders
hervorzuhebenden
Naturschönheiten, neben den Heidelbeeren, hier
wächst und blüht das immergrüne Heideröschen
(Flühröschen). Der unter Naturschutz stehende
flaumige Seidelbast (Daphne cneorum)
blüht
hier von April bis Mai. Im Bitcherland bis in das lothringische
Departement Moselle hinein, im Militärgebiet von
Bitche findet ihr die Silbergraswiesen
des
Silbergras
(Corynephorus canescens)
eine
genügsame Pionierpflanze, die im Sommer Bodentemperaturen von 60°C
erträgt, weil sie ihre aufrechten Blattbüschel benutzt um Tau- wie
Regenwasser zu den Wurzeln zu leiten. Durch gerollte Blätter schützt
sie sich zusätzlich gegen Wasserverlust. Dafür wächst das Silbergras
ziemlich langsam, vielleicht um sich ihr Alter und kargem
Nährstoffgehalt sogar vor dem Schaf zu schützen, das es nicht frisst.
Dort befinden sich säurehaltige, sehr Nährstoff arme Teiche in
Nährstoffen auf ungleichem Untergrund, so die seltenen Wildpflanzen,
die auf Torfsubstraten (Rhynchosporion) wachsend, um als Pionier deren
wichtigsten Oberflächen abzudecken. Diese Torfmoorbodensenke im Elsaß
und in den Südvogesen. Die Nordvogesen im Bitcherland mit ihren Birken-
oder Erlenwäldern auf Torfsubstrat, verursacht durch das
hydrographische Netz der Wasserläufe der Horn, des Schwarzbach, des
Falkensteinerbach und der nördlichen Zinsel. Diese Torfgrundwälder
entwickeln sich nur entlang bestimmter Wasserläufe mit manchmal
säurehaltigen, hohen Torfmooren, die früher dräniert, vorrangig
besiedelt durch die
Moor-Birke (Betula pubescens) mit
behaartem Blattstiel oder die Erlenbruchwälder
(Erlensümpfe) mit der Schwarz-Erle
(Alnus glutinosae), auch ihre alten Baumstümpfe
bleiben lange Zeit austriebsfähig. Ein wachsender Säuregehalt, der mit
der Torfdicke zusammenhängt, begünstigt die Birke auf Kosten der Erle.
Waldkieferwälder gehören diesen
Torfkomplex-Lebensräumen, alias Torfwald, ebenso
an. Das bemerkenswerteste an den, die Nordvogesen schützenden
Lebensräumen, ist, dass sie in Frankreich einzigartig sind. Diese
Wälder entwickeln sich auf den hohen, während Reifen und Trockenlegung,
oder auf trocken gelegten Torfmooren (Abtorfungsflächen).
Dieser alte Torfmoorwald
ehemaliger Hochmoore auf feuchten Sandbödensenken (Rhynchosporion),
also auf nassen bis wechselnassen Torfe oder bodensaure Sande
(Rohböden), euch bekannt als 'Torfmoos-Schnabelried-Schwingrasen',
beherbergt noch eine große Anzahl cavernicoles Vögel, wie den
Trauerfliegenschnäpper (Ficedula hypoleuca); dieser rundlicher,
kurzschwänzige Fliegenschnäpper, auch Trauerschnäpper
genannt, in seinem dunkelbraun bis schwarzen
Prachtfiederkleid, wird leicht mit einem Gartenrotschwanz verwechselt;
es sei denn ihr hört seinen rhythmischen, etwas wehmütigen
Gesang, schleppend beginnend mit "di writze writze",
bis zum gepfiffenen Gezwitscher seines "diple diple diple".
2/3 seiner französischen Bevölkerung hält sich in den
Nordvogesen auf. Die Walddrainage erlaubte als Folge die
Mineralisierung des Oberflächentorfs zu beschleunigen, hingegen
entwickelten sich einige Kiefernwälder dort gut auf Torf in
säurehaltige Eichenwäldchen. Typisch für die Moorbirkenwälder sind ihre
Pflanzen, wie die Grauweide
(Salix cinerea), der
gemeine
Faulbaum
(Frangula alnus), das
Torfmoos
(Sphagnum sp.)
mit seinen Wasserspeicherzellen, die
Igelsegge (Carex
echinata) nur auf durchnässt versauerten Torfböden von Quellsümpfen und
das Blaue Pfeifengras (Molinia
caerulea) in Streuwiesen und auf austrocknenden Mooren. Aber auch die Waldkiefer
(Pinus sylvestris), le Vogelbeere
(Sorbus aucuparia) auch
Eberesche genannt, die Torfmoose und die Heidelbeere (Vaccinium
uliginosum), das schöne Riedsauergras, das
Scheidige
Wollgras
(Eriophorum
vaginatum), mit weißen Haarbüschel ( 2-3cm), und das glänzend hellgrüne
Wedelmoos
Federmoos (Ptilium crista-castrensis), zeigt als
Waldbodenmoos außerhalb der Moorflächen den zersetzten Humus über
Mineralboden an.
In
den
Feuchtwäldern oder durch Hochwasser periodisch überschwemmte Wäldern
des
Bitcherland setzte sich die Schwarz-Erle durch. Seine
Flora variiert gemäß der Bodenbeschaffung: Entlang der kleinen Bäche
oder im Quellgebiet dominieren die Seggen. Die Unterholzflora wechselt
je nach Nährstoffversorgung in reichere Gewässer, wo sich die schöne Kohldistel (Cirsium oleraceum) zeigt, das
Indianer-Fieber-Heilkraut Kunigundenkraut (Eupatorium cannabinum), alias Wasserdost,
die
bezaubernde
Wiesenkönigin
(Filipendula
ulmaria) mit ihren stark duftenden, perlmuttfarbenen Blüten,
neben der
Roten Johannisbeere
(Ribes
rubrum), das Rührmichnichtan
(Waldspringkraut)
(Impatiens
noli-tangere) mit wunderschön hellgelbem Blütenschlund, die
Grauweide, die eigentliche
Wald- /Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
und
der
Schneeball (Viburnum opulus) mit seinen roten,
erbsengroßen Beeren mit herzförmigen Samen wächst, und die Esche je
nach Lage. -
Das
Sumpfeichenwäldchen
mit
seinen markant tiefbuchtigen Blättern und herbstlicher Rotfärbung
entwickelt sich auf ständig verstopften Talgründen, aber auch an
Teichenden. Hier gedeihen bemerkenswerte Pflanzen, wie das giftige
Aronstabgewächs der
Drachenwurz/Schlangenwurz
(Calla palustris) und
auf besonders nassen Teilflächen der
Sumpffarn (Thelypteris
palustris). - Geheimnisvolle Feenorte, die urig ausgeschwemmten
Buntsandsteinsockel, findet ihr
vom Geisfelswasen zum
Spillberg ab
Reinhardsmünster.
à
propos :
Naturpark
Nordvogesen mit wunderschönen Naturlandschaften und
reichhaltigem Kulturerbe - Park-Museum in Lützelstein - Besuch des «Hauses des Wassers
» am
Donnenbacher Weiher
und von Schloss
Diedendorf am
?
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Für
Querwanderer ohne Rucksack und mit Ferme-Auberge oder
Hotel-Übernachtung, existiert eine in ihren Routen begrenzte
Adressenliste mit
Gepäcktransfer
|
Tageswanderungen ohne Rucksack im
Naturpark der
Ballons des Vosges :
der
Transport des
Gepäckes von einer Etappe zur anderen >: 7 Tagestour
im Tal von
Kaysersberg,
zwischen den Bergen und den Reben, die kulturellen und natürlichen
Reichtümer dieses grünen Tales entdecken auf ausgeschilderten
Wegen. Seit 15 Jahren wird dieser « Hit » von allem Wanderer
heiß gelobt. Dauer der Wanderungen : 12 bis 20 km
pro Etappe, d.h. 4 bis 6 1/2 Stunden/Tag - 500 bis 800 m
Höhenunterschied pro Tag.
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Große
Vogesen-Wanderungen - bzw. eine 430 km lange Streckenwanderung auf dem
GR5 von Wissembourg bis Belfort beginnt in den Nordvogesen
mit den Panoramaaussichten der Sandsteinburgen. Schöne Weinberge an
Burgfelsabhängen, reichlich Burgruinen aus Barbarossa's Zeit zieren bis
in die Mittelvogesen. Ein einzigartig idyllisches Breuschtal.
Hochvogesenkämme entlang der Hochweiden (crêtes, entlang der Route des
Crêtes) mit ihren urigen Fermen (Bergbauernhöfe), alpinen Granitfelsen
und tief blauen Gletscherseen bis vor die Schweizer Grenze. Die Vogesen
bieten ein breites Spektrum an verschiedenen Landschaften. Von den
rotsandigen, strandartigen Föhrenwälder der Nordvogesen mit ihren sehr
zahlreichen roten Sandsteinburgen über die steilen Bergrücken im
Silberminental, die Weinberge und -dörfer von Barr bis Colmar, das
Hochgebirge der Südvogesen ab und um Munster (auch Name des Bergkäse)
mit seinen Hochmooren und Märchenwäldern, schroffe Granitfelsen und
Geröllpfade hinauf zu den einst mit Schweizer Bauern besiedelten Hubel
um Thann. Sehr schöne, vibrierende 430 km Vogesendurchquerung sind es
allemal die es hier in Etappen noch zu entdecken gibt !
Gipfelwanderweg (Sentier des crêtes) - Großer
Wanderweg GR 5 (sentier de grande randonnée) - Felsenpfad an der Col de
la Schlucht (Sentier des roches GR 531) mit seinem Krappenfels
führt bis ins
Frankenthal und
weiter nach
Gaschney - das jeweilige
Wanderkartenmaterial dazu deckt die benannten Teilstrecken
und
-gebiete ab. Für eine Gipfelwanderung, je nach dem Tal aus dem sie bei
Tourantritt zugänglich ist, bedarf es mehrerer
Wanderkarten des Vogesenclubs mit der Bezeichnung
'Top 25'.
Auf
der D417 von Munster, Soultzeren und Stosswihr
zum Mini-Felstunnel des Col
de la Schlucht mit
seiner recht alpinen Felsenpfad mit Metallleitern
und Seilbefestigungen um das Naturschutzgebiet Le Tanet, der nur bei
trockenem Wetter mit gutem Schuhwerk und Trittsicherheit gefahrlos
seine Aussichten frei gibt, bietet sich eine
Vier-Seen-Wanderung:
La Blanc
(Weisser See), Lac Noir
(Schwarzer See), Lac des Truites (Lac
du Forlet, der Forlenweiher, einst Forellenweiher),
Lac Vert
(Grüner See) bis zum Hohneck-Gipfel an
(Wanderkarte IGN 3618OT 1:25.000 die den Weißen See
gerade noch so am oberen rechten Kartenausschnitt anzeigt, und ab hier
die Karte 3718OT
Colmar - Kaysersberg - Le Bonhomme
(Riquewihr und Ribeauvillé) erforderlich macht. Bei allen
Kartenausschnitten bleibt zu bemerken, dass sie für die schönsten
Vogesentouren recht unglücklich ausgewählt wurden. Für die, die eine 7-Tagestour
mit 5-8 Std.-Strecken-Tageswanderungen von den Nordvogesen in die
Südvogesen (von Saverne zum Grand Ballon)
bevorzugen, bedarf es einer guten Organisation.
2,5
Std. Wanderung in den
Hochvogesen: (ca. 10 km) auf der Route des Crêtes zum
Hartmannsweilerkopf (Besichtigung des Mahnmals) - Passhöhe
Grand Ballon
(1.350
m - Gipfel-Aufstieg mit Abstieg) -
Col du Haag *
(1.290 m) -
Hundskopf
(1.237 m) -
Markstein
* (1.160 m). *): Ferme,
Einkehr - - -
3-Std.-Wanderung
(11 km)
zu den romanischen Glockentürmen an der südlichen Weinstraße
Merowingergräber
von Soultzmatt
über den
Heidenberg
(452 m)
nach
Osenbach (romanische
Glockenturm (12. Jh.), der Brunnen der heiligen Jungfrau stammt (17.
Jh.) über Wiesen und Weinfelder gelangt ihr an den Waldrand
mit herrlicher Sicht auf die breite Talsenke
zum Naturfreundehaus Ritzenthal -
Wintzfelden
(romanischen
Glockenturm, Kirchenschiff (1778) - (über Rouffach nach
Soultzmatt) - - -
5 Std.-Tageswanderung in den Nordvogesen zur Wasenburg auf Goethes
Spuren 16 km
auf dem GR
5.3-Weg zur Wasenburg ein
naturgeschichtlich-historischer Lehrpfad
begleitet uns bis zur Kreuztanne*. (Wasenburg 1335 erstmals
erwähnt und 1677 von den Franzosen zerstört, Merkuriusportal aus
römischen Überresten zur Erinnerung an einen dort gestandenen
Merkurtempel, Gedenktafel erinnert an den Besuch Goethes) -
zum Reisberg
(auch
hier befand sich ein römischer Merkurtempel, der auf ein älteres
keltisches Höhenheiligtum zurückgeht. *): die Schlossruine
Groß-Arnsberg gehörte 1332 den Lichtenbergern, sie wurde in den Kriegen
des 16./17. Jh. zerstört.) - zum Wasenköpfle
abwärts nach
Oberbronn
- Rucksackverpflegung -
6-Std.-Streckenwanderung Vogesenhöhenwanderung:
Col
de la Schlucht – Le Tanet – Gazon du Faite – Soultzeren Eck – Col du
Wettstein -
20 km - Anfahrt durchs elsässische Münstertal - Tourbeginn: auf dem Col
de la Schlucht (Schluchtpass 1.185 m). Auf
der Grande route Nr. 5 auf dem Vogesenhöhenkamm
über Le Tanet (Tanneckfelsen
1.292 m) und Gazon du Faite (Ringbühl 1.302
m) zum Soultzeren Eck, mit schönen Ausblicken auf
versteckt liegende Bergseen, wie der Forellenweiher am Ringbühl, bis
zur Ferme Auberge (Einkehr). Mit Kammlinienbus (Navette des Crêtes
Mai-Sept.) zurück zum Col de la Schlucht.
|
417
km lange Mountainbike-Strecke
durch das Vogesenmassiv von Wissembourg bis Thann

|
| Traversée du massif
vosgien à VTT (TMV) der elsässischen Liga für Radwanderungen:
ein Viertel der Strecke ist asphaltiert mit einem
Gesamthöhenunterschied von 9.000m, unterteilt in 20 Abschnitte von 9km
bis 31 km gemäß dem topographischen Führer
(Topo-Guide IGN 1:50.000 als Taschenbuch 10 x 21cm - ISBN :
2-9524417-0-7 - EAN : 9782952441704 - VK-Preis: 10€) |
| zu kaufen in in
Straßburg bei GEORAMA (20, rue du Fossé des
Tanneurs), bei FNAC (La Maison Rouge - 22, place Kléber), in der
Librairie Kléber (1, rue des Francs Bourgeois), beim Au Vieux Campeur
(32, rue du 22 novembre) und in der Librairie Broglie (23, place
Broglie), in Mulhouse bei FNAC - La Galerie (54,
rue du Sauvage) und bei allen großen Fremdenverkehrsbüros |
|
Zu beachten wäre,
dass die Strecken (Tagesetappen) für einen
Familienausflug in den Nordvogesen besser geeignet
sind als die zwischen
Châtenois
und
Aubure auf 29km mit 940m Höhenunterschied, oder
zwischen
Gaschney und
dem
Markstein mit 31 km und 900m Höhenunterschied. |
|
Nachstehende Mountainbike-Routen
sind unterteilt in Nordvogesen (Parc Naturel Régional des Vosges du
Nord) |
|
Vogesenvorland
(Piémont
des Vosges)
- - - Vogesenbelchen (Parc Naturel Régional des Ballons
des Vosges):
|
Die
einzelnen Stationen N-S:
Wissembourg - Gimbelhof >: Obersteinbach
-
Oberbronn - Lichtenberg
-
La Petite Pierre - Dossenheim-sur-Zinsel - Saverne
- Obersteigen - Oberhaslach - Grendelbruch - Ottrott
- Mont-Sainte-Odile - Le
Hohwald - Châtenois - Aubure
- Col du Calvaire - Le
Gaschney - le Markstein
- Moosch - Thann.
***
|
Die
Route des Crêtes, also
die Hochvogesen-Hauptkammstrasse, ist die aus dem
Ersten Weltkrieg in das Massiv gehauene Autofahrstrasse. Sie ist
'keineswegs' ein breiter Waldweg (Mountain-Bike-Trail-Pfad). Sie ist die elsässische
Touristenattraktion für die meisten Elsassbesucher, und stets sehr
belebt. Wer sie dennoch in mehreren Tagen, also in Teilstrecken
abfahren will, findet Übernachtungsmöglichkeiten, dadurch eben auch
verbunden mit erheblichen Höhenunterschieden. Das Vogesenmassiv hat auch
hier alpinen Charakter und Teilabschnitte, die im Anstieg nur noch mit
Schieben zu bewältigen sind.

|
|
|
die
Mini-Führer des Parc naturel régional des Ballons des
Vosges hält eine Broschüren-Auswahl bereit mit
Erkundungsideen vom Kulturerbe bis zu Wandervorschläge. |
| Jedes Heftchen
beschreibt eine geologisch landschaftstypische Gesamtheit quer durch
die einzelnen Territorien, erhältlich in Münster und den
Fremdenverkehrsbüros der Region. |
|
4
Führer von Nord nach Süd - kostenlos - in deutscher Sprache:
|
| Von den Seen in den
Weinberg (Tal der Seen
vallée des lacs, Haute-Meurthe, Münstertal vallée
de Munster, Kaysersberg) |
| In den Hochvogesen
rund um den Grand Ballon (Täler der Moselle und der
Moselotte, das Thur-Tal vallée de la Thur, Route
des Crêtes und Grand Ballon, das Florival, Vallée Noble und
das Gebiet von Rouffach) |
| Rund um den Elsässer
Belchen (Gipfel Ballon
d’Alsace, Haute vallée de la Moselle, vallée du Rahin,
Vogesenvorland, vallée de la Doller - Tal) |
| • die
1.000 Seen des Département Vôge
(Haute vallée de l’Ognon, Tausend-Seen-Platte
Plateau des Mille étangs, vallée du Breuchin, die Täler der
Augronne und der Combeauté) |
Grand-Ballon - Lac
Blanc
Navette du Schnepf -
Munster >: Schnepfenried
|

Schnee-Info-Neige
- - - Die Hochvogesen und ihre bewaldeten
Weidenflächen (hautes chaumes) auf Schneeschuhen
entdecken - Schneeschuh-Kurs - auf Schneeschuhen zum Grand-Ballon
und
zum Markstein - Kulinarische Schneeschuhwanderung :
auf Skiern - Langlauf - Schneeschuhen
dieses
Wochenende
- - -
Dreikönigs-Rallye
auf Schneeschuhen halbtags
- Treff: Ski-Station Lac Blanc in Orbey (19€/10€ Kinder, ab 8 Pers.) Reservation
Tel.: 0033.3.8971.2918 - am ? - - - Tageswanderung:
zu Fuß / auf
Schneeschuhen in den Hochvogesen *** mit dem Club Vosgien de Strasbourg - am ?


La Navette des
Crêtes
TER : Pendelbus für Wanderer - Kammlinienbus vom
Vogesenpass zum Vogesengipfel Grand-Ballon :
fährt sonn- und feiertags ca. halbstündlich von 10-18h
vom ?
Link
Die 19 angefahrenen touristisch attraktiven
Vogesen-Haltestellen
oder als
entlang
der Route des Crêtes werden alle 30 Minuten
über den ganzen Tag hinweg angefahren, zwischen dem
Col
des Bagenelles im Norden und und dem
Grand Ballon (höchster Vogesengipfel im
Süden).
Dieser Kammlinienbus erlaubt auf leichte Art und Weise die
große Vogesenüberquerung entlang der Route des Crêtes auf dem
Fernwanderweg GR 5.
Fahrpreis: Gratis
für Besitzer des Touristenausweises Pass Evasion - Tarif:
3€ für den Tagespass gültig an allen
Haltestellen des abgefahrenen Gebietes und 8€ für
das Saison-Ticket. Anschlussbusse ab den Bahnhöfen der Talstationen
oder für die Einsteiger ab der Passhöhe der Vogesenkammlinienfahrt :
von Norden (im Silberminental) nach Süden zum
höchsten Vogesengipfel >: Col des Bagenelles
-
Col du
Calvaire
- Grand
Ballon.

Spazier-Ausritte auf dem Rücken
eines Esels mit Les Ânes de Millepertuis
in Linthal
(Haute-Alsace) : Eselreiten quer durch die
bezaubernd schöne Landschaften der Hochvogesen des Parc
Naturel Régional des Ballons des Vosges besonders für Kinder
- Preise: halber Tag 25 € - Tagesausritt 40 € - Wochenende 60 € - - -
Geführte Nomaden Wanderungen mit Esel, mit
Übernachtungen im Tipi-Zelt im Almabtriebgebiet ab Gérardmer

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