zu einem Internetfoto dieses nachgebauten Römerdankmals auf keltischer Stätte

 

 

 Pisten-Info - Schnee-Info - des Vogesenmassiv

 

Wanderungen ohne Gepäck - GR 5 'von ferme zu ferme' in den Vogesen
Touren-Vorschläge Vogesen
Mini-Führer durch die Vogesen

die einzelnen Vogesenabschnitte mit Seitentälern im Maßstab 1:25.000Wanderkarten durch die Vogesen

Mountain-Bike-Strecke

Ski-Pendelbus Schnepfenried - la Navette du Schnepf ab Munster

Ski - Langlauf - Schneeschuhe

Skilifte - Pisten - Schnee-Info -

Vogesen - die s.g. 'Blaudunstigen'

Mit den am nahen Rheinufer vorrätigen "Kieselsteinen" weise ich euch die Fährte zu meinem Paradies. 

Narzissenfest - Narzissenblüte - Fête des Joncquilles am ?  zur Narzissenblüte im Tal der Seen unterhalb der Col de la Schlucht

auf Skiern - Langlauf Schneeschuhen dieses Wochenende zu den einzelen Skiliften, Pisten, Spuren, Loipen in den Hochvogesen

Schnee-Info-Neige zu den einzelen Skiliften, Pisten, Spuren, Loipen in den Hochvogesen

 
 
 
Auf dem Weg dorthin, die kleinen abgerundeten Quarzsteine hinter uns lassend, atmet die regionale Dreieinheit: Ebene, Hügelland und Gebirge. Mit etwas Glück, erliegt unbedeckter Himmel der Täuschung einer der sieben Regenbogenfarben. Die atmosphärische Trübung der Luft als - etwas in nichts Zerfließendes:
Kammlinien-Bus Route-des-Crêtes (Sommer) - Pendelbus Munster-Schnepfenried (Hochvogesen) (Winter) die Vogesen-Pendelbusse im Winter und Sommer

 

zum Index von Baba Regio Rhein Ried Index Regio-Streifzüge
La Navette des Crêtes - Fahrplan der Navette des Crêtes (Kammlinie in den Hochvogesen) vom Col des Bagenelles zum Grand Ballon Vogesen-Kammlinienbus Mai bis Oktober
eurer Erzählung nach seien:
(Text-Links: A-Z)

Arnika:

(Arnica montana) Berg-Arnika (Bergwohlverleih, einst gegen Blitzschlag und den Korndämon - Hildegard von Bingen sah im inhaltsstoffreichen Blattgrün einen auf die Haut wirkenden Liebeszauber) - die orange-gelb blühende Hochweidepflanze der Südvogesen steht unter Naturschutz. Ihre Heilwirkungen werden heute homöopathisch genutzt.

 Atmosphäre:

einstige Vulkangase bildeten diese Wärmemaschine, die ihre Energie aus der Sonne erhält, nur um den Tropen die Wärme zuzuführen, die sie dabei den Polaren entzieht

Belacker:

die Hochsennerei Belacker am Thanner Hubel (Foto: S. Richard)die runden Hubel am Rossbergmassiv, erstarrte Lavamassen am Thanner Hubel mit der noch urig betriebenen Hochsennerei 'Belacker'

Blaudunstigen:

Trugbild oder atmosphärisch verschleiernde Wirklichkeit ?

Breuschtal:

 mit seinen 25 Gemeinden : Barembach, Bellefosse, Belmont, Blancherupt, Bourg-Bruche, Colroy-la-Roche, Fouday, Grandfontaine, La Broque, Lutzelhouse, Muhlbach-sur-Bruche, Natzwiller, Neuviller-la-Roche, Plaine, Ranrupt, Rothau, Russ, Saales, Saint-Blaise-la-Roche, Saulxures, Schirmeck, Solbach, Waldersbach, Wildersbach, Wisches..

L'Office de Tourisme, 114, Grand'Rue, F-67130 Schirmeck, tél. (0033)(0)3.8847.1851 oder 3265 - Fax : 03.8897.0959, Email - ganzjährig geöffnet

Buchenwälder:

wachsen auf bodensauren, eher nährstoffarmen Böden der Nordvogesen, wie sie aus älteren Moränen, entkalkten Lössen, Sandstein und Schiefern entstehen.  

Buntsandstein:

Vogesengold als
ärmster Boden im Nordschwarzwald und Nordvogesen, erweist sich als nicht widerstandsfähiges Baumaterial, gegen die heutigen, verunreinigenden Chemikalien in der Luft. 

Buntsandstein-Vogesen:

erstrecken sich über die Zaberner Senke nach Norden bis in den Pfälzer Wald

Col de la Schlucht:

Gemsen beobachten : Themenausflug geführte 2-Std.-Wanderung auf Gipfelpfaden in deutscher Sprache für alle zugänglich - Tarife: 10€/7€ -  Tel.: 0033.6.7432.1259 - Treff: im Büro der Bergführer (accompagnateurs en montagne) an der Col de la Schlucht, jeden Abend (außer Sa+So) vom ?  

Route des Crêtes:

die Vogesenkammstrasse entstand während des Ersten Weltkrieges mit dem strategischen Ziel Logistik und die Verteidigung auf der Vorderseite der Vogesen zu gewährleisten. Vom Col du  Bonhomme zum Vieil Armand, vorbei am Col de la Schlucht, am Hohneck-Massiv, am Markstein und am Grand Ballon. Die Schneeräumarbeiten sollen bis zum 1. Mai beendet sein.

Erde:

ob gasflüssig, feuerballig, oder einst kalt: an der Oberfläche soll sie wie ein eingetrockneter, runzliger Apfel eingeschrumpft sein; die Vogesen sind ein Teil ihrer Hautrunzeln

Felsenpfad:

ca. 3 3/4 Std. Rundwanderung teils mit Stiegen, Stegen und Hangseilen - und nur mit gutem Schuhwerkder Schnürschuh-Klassiker an der Col de la Schlucht: entlang den steil abfallenden Felswänden, auf dem Strohmeyer-Pfad, benannt nach dem Präsident des Vogesenclubs, der 1910 die Initiative zu seiner Begehung ergriff, über Hochweiden und Bergsattel, auf dem alpinsten Weg im Vogesen-Massiv hinauf zum Hohneck-Gipfel

Frankenthal:

zirkusartige Torfmoor-'Manege' am Hohneck - das Eiszeitsouvenir 'cirque glacière du Frankenthal' das mit einer kleinen 'Eis'-Umdrehung durch das Torfmoor geschnitten wurde, und seine Bodenschicht so tapezierte.

Gérardmer:

die Weidenflächen entlang des Sees von Géradmer in voller Narzissenblüte im AprilPerle der Vosgesen am Seeufer des Lac Gérardmer gelegen, feiert alljährlich im Frühling seine 'Wiesenkönigin' im Tal der Seen, die Wildpflanze Narzisse, eine goldgelbe Augenweide der Mähwiesen, mit seinem bekanntesten, 1935 ins Leben gerufene Vogesenfest, dem Narzissenfest zur Narzissenblüte(siehe Regional-Agenda am ?), ein gigantischer Blumenkorso während der Blütezeit im April. Fremdenverkehrsamt Gérardmer-Xonrupt.

Gesteine:

Brocken für Brocken, ein eigener Kreislauf: Erdrindenaufbau durch Mineralienaufhäufung im steten Stofftransport zum Meeresgrund 

Gletscherseen:

zirkusartige

Gneis:

ältestes Gestein abgelagert um es in seine jeweils feste Gestalt zu verwandeln - hier: kristallenes  Schiefergestein

Granite:

häufigstes Magmagestein mit mehr als 40% Feldspat (in der Erdkruste ebenso häufig vorkommend)

Grand Ballon :

der höchste Vogesen-Gipfelballon mit Kriegs-Denkmal und Radar (Webfoto)  Großer Belchen (Ballon von Guebwiller) höchster Vogesenberg (1.424 m) die bekannte 'Route des Crêtes' umrundet den Gipfel von Osten, überquert dabei einen Vogesenpass auf 1.343 m, zwischen dem Markstein und dem Vieil Armand. Das Hôtel du Grand Ballon-Club Vosgien ist Ausgangspunkt für  Geführte Besichtigungen - Entdeckungsreise des Thanner Landes :  Besuch der Außenanlagen des Radars auf dem Grand Ballon, Infos: Tel. 0033.38937.9620, Treff: Parkplatz des Hotels Grand Ballon um 14h am ?

Grauwacken:

die s.g. "Grauwacke" das Massivgestein der Rheinebene-Gebirgsketten  verdanken wir dem Abtauchen der Gebirge um Ablagerungen zu sammeln für diese bröseligen Sandsteine mit hohem Feldspatanteil und Gesteinsbruchstücken

Haut Chitelet :

Jardin d'Altitude du Haut Chitelet (Conservatoire et Jardins Botaniques de Nancy) - Alpiner botanischer Garten - Öffnungszeiten: 10h-12h + 14h-17h30 Eintritt frei - die Pflanzenwelt (Flora) der Hoch-Vogesen - rund ums Hohneck (: Trockenrasen, Hochweiden, Torfmoor-Manege, Hochmoore und der Fleisch fressenden Pflanzen) und hier ebenso erblühende, alpine Pflanzen aus dem Himalaja, Süd-Amerika, etc.)

Heidenmauer:

galt bis zur jüngsten Datierung der Holzstücke als ein 3.000 Jahre altes Rätsel am Odilienberg für indio- germanische Völkerkultur im frühen Europa

Kammlinienbus vom Col des Bagenelles zum Grand Ballon:

Pendelbus "La Navette des Crêtes" entlang der Route des Crêtes (Vogesenkammstrasse) Tagesticket für Wanderer von Mai - September halbstündlich oder ab Munster oder ab Kruth Vogesen-Pendelbus Sommer-Fahrplan, Haltestellen

Krappenfels:

wie im Pfälzer Wald, so gibt es in den Vogesen mehrere Sandsteinsockel die den Namen Krappenfels tragen. Prominente Vertreter dieser einst geehrten, schönen Schwarzvögel wie die Londoner Tower-Raben Thor, Bran oder Gundulf führen euch zu ihrer heidnisch-christlichen Legende. Der gefährliche Vogesen-Felspfad 'sentier des roches' ab der Passstrasse des Col de la Schlucht (ca. 4 Std.) liegt er ebenfalls aussichtsreich auf die von den Eiszeiten geformte Martinswand.

Kruth Stauwehr:

Lac de Kruth (Wildenstein) von der "Route des crêtes" aus (copyright photo: siehe Link)

Photo © Copyright: www.all-free-photos.comfrz. Text des Fremdenverkehrsamt barrage de Kruth-Wildenstein im Oberen Thurtal (Haute Vallée de la Thur) unterhalb des Grand Ventron - Verleih von Tretbooten, Mountain-Bike, Kanu-Kayak Tel.: (0033)(0)3 8982.2705 - Handy: (0)6.0796.2906

Langensoultzbach:

die oben im Dorf errichtete neu-romanische Kirche birgt hinter dem Kirchengebäude eine ehemalige Kapelle mit Ausstellungs- gegenständen "Götter, Göttinnen und heilige Stätten der Nordvogesen": die Zeit der gallischen Unabhängigkeit,
der Mythologie und der Zeit als die
Nordvogesen noch zum römischen Reich gehörten. Gallo-romanisches Museum

Menhire:

die Wohnungen der Feen, die Spindelsteine (Spillen) Felssäulen oder Menhire genannt, wie die geflügelten Elfinnen (Steinfräulein) am Mollberg unterhalb des Heidenkopf

 Mittelvogesen:

 

 

 

 

 

 

Teil der Mittelvogesen: Wangenbourg - Schirmeck - Sainte Marie-aux-Mines - Lapoutroie (Bild Original: www.tourisme-alsace.info/)

Metzeral:

Almabtriebsfest : Start des 4h30 Marsches ab Metzeral Les Châlets de la Wormsa um 9h und Ankunft an der Ferme Auberge du Treh um 13h30. (Mittag- + Abendessen möglich in der Auberge du Treh -ca. 40 € - Unterhaltsames am Nachmittag: Chor der Alpenhörner, traditionelle Musik, Schweizer Lieder (Jodler),  Ausstellung alter Traktoren - (Menü: Gemüse-Eintopf, hausgemachte Bauernwürstchen mit Kartoffelsalat, Souper : Tourte de la Vallée, Schäufele mit Roïgabrageldi, Salat und Dessert) - am ?

Mountainbike-Strecke :

417 km lang durch das Vogesenmassiv von Wissembourg bis Thann oder vom Weißenburger Land ins Thurtal  zur offiziellen Webseite dieser Strecke

Munster:

Pforte zur Route des Crêtes und den Hauptgipfeln der Hochvogesen - Entfernungen von : Straßburg 90 km (1 Std.), von Colmar 20 km (20 Min.) und von Mulhouse 60 km (50 Min.) - Maison du Parc naturel régional des Ballons des Vosges 1, cour de l’Abbaye Öffnungszeiten des Fremdenverkehrsbüros

Munster - Schnepfenried :

Pendelbus Navette du Schnepf (3€) für Skifahrer, Schneeschuhläufer und Wanderer, mit täglich 2 Hin- und Rückfahrten zur Ski-Station Schnepfenried mit Abfahrt ab dem Touristenbüro OTVM in Munster vom ?   

Burg Nideck:

ein an den Hängen umschlossenes schroffes kleines Tal - hier oben thront sie auf feinkörnig, vom Erdinnern, gekneteter Masse, des Porphyrsteinerguss mit seinen eingesprengten Kristallen

Nordvogesen:

waldreiches, rotes, weiches Buntsandstein-Gebirge das nur bis knapp 600 Meter über dem Meeresspiegel ansteigt. Beidseits der französischen Grenze zur Südwestpfalz, warten mehrere hundert rote Barbarossa-Burgruinen zur aussichtsreichen Erkundug auf (Haute-Barr, Lichtenberg, Fleckenstein, Windstein, Wasenbourg, Wasigenstein) auf teils rotsandigen Föhrenwälderpfaden.

Odilienberg: 

größte Zyklopenmauer Europas unbekannter Baumeister, die auf dem Mont Sainte Odile drei Hochplateaus mit 3 gigantischen Mauerkreisen umschlossen: N >: der Stollberg (41 ha) samt Elsberg und Feenplatz - S >: der Blossberg (44,5 ha) mit dem Sonnenheiligtum Männelstein. In ihrer Mitte thront die Grossmatt (32,5 ha) mit dem Kloster der Heiligen Odilia

Parc Naturel des Vosges du Nord:

  Fotos der Pflanzenwelt 

ein Link zu den verschiedenen Pflanzenarten der Vogesen

Rosskopf :

Almabtriebsfest - ab der Ferme Rosskopf (Hohrod - Südelsass) - (Möglichkeit einer Übernachtung mit Bewirtung Tel.: (0033)3.8977.7290) - Infos oder Reservierungen: Ferme Auberge du Treh Tel.: (0033)3. 8939.1679 - Beginn: 3 Std. Marsch ab Hohrod zur ferme du Rosskopf um 14h - die Kühe werden erwartet in   Metzeral Les Châlets de la Wormsa um 17h am Mitte Mai  andere Veranstaltungen in den Südvogesen

Saint-Amarin

Johannisfeuer in den Gemeinden des St. Amariner Tales (Vallée de Saint-Amarin) Auskünfte beim Fremdenverkehrsamt (Office de tourisme de la Vallée de Saint-Amarin) Tel. 0033.3.8982.1390 - um 20h30 am 24. Juni

Schotter:

zerkleinertes Hartgestein, Kies, durch Flüssigkeit abgelagertes Geröll

Schneeberg:

der 'Blocksberg' der Nordvogesen oder wie der Berg des Heiligen Sebastian (Bastberg), ein sagenhaft geheimnisvolles Gebiet, wohin die Zauberinnen pilgerten um ihren Sabbat abzuhalten. Auf seiner Spitze befindet sich ein Wackelstein, der Lottelfelsen. Er wackelt (lottelt oder nottelt), wenn man sich dort auf den richtigen Punkt stellt.

Schwarzwald:

waldfrei waren einst nur Felswände, Hochmoore oder Lawinen bahnen, das was ihn heute so beschaulich macht, habt ihr geschaffen

Seismologisch- Magnetistische Museum Straßburg: 

mittwochs + samstags 14-18h - Tel. (0033)(0)3.9024.0127

 sentier des crêtes

Felsenpfad Col de la Schlucht - Gipfelwanderweg - Großer Wanderweg GR 5

Straßburger Jungfrau

Altar des Straßburger Münsters demontiert 1682 (Kupferstich)  Zentralfigur aus Vogesen-Sandstein des Münster-Chorgestühls wurde ausgerechnet in dem Jahr von ihren Aposteln getrennt (1682), als nach der Reformation dieses Gotteshaus an die Katholiken übergeben wurde - bis dahin stand sie am Lettner (Schranke zwischen Priesterchor und Laienschiff mittelalterlicher Kirchen)

Thanner Hubel:

vom Col du Hundsrucken über die Rossberg-Sennerein zu Bel's Acker (Belacker) die runden Hubel am Rossbergmassiv, erstarrte Lavamassen am Thanner Hubel mit der dort noch urig betriebenen Hochsennerei 'Belacker'

Vosges département:

Vogesen:

[frz. Vosges, dt. Wasgauwald] verjüngtes Überbleibsel des Ur-Granitgebirges mit neuer  SW-NO-Richtung in Ostfrankreich 

Vulkane:

die aufsteigenden Säfte des durch Schrumpfung kleiner werdenden  Erdapfelkerns, seit 1972 observiert durch das nächst gelegene seismologische Epizentrum von Eschery, bei der Mine St.-Guillaume

Wanderkarten:

 Auswahl einiger der Vosgesen-Wanderkarten des IGN (Bild: © : www.ign.fr) das Kartenmaterial im Maßstab 1:25.000 liefern die Wanderkarten von IGN, genannt 'Top 25' (1 cm = 250m) mit den jeweiligen Gebietsausschnitten - zum Beispiel die Mittelvogesen: Top 25 3716ET Mont-Sainte-Odile - Molsheim - Obernai - Vallée de la Bruche - - - Top 25 3617ET Sainte-Marie-aux-Mines vom Silberminental zum Champ du Feu und über Aubure ins Ballongebiet der Südvogesen - - - zur Hochkönigsburg über die Weinberge um Schlettstadt in Richtung Südvogesen mit der 3717ET Haut-Koenigsbourg - Sélestat - Ribeauvillé - - - die Südvogesen um Colmar und Albert Schweitzer's Kaysersberg über Orbey zum Col des Bagenelles mit der 3718OT Colmar - Kaysersberg - Le Bonhomme - - - das Hohneck überm Wormspel an der steilen Martinswand mit 3618OT Le Hohneck - Geradmer - La Bresse - - - St. Amarin vom Tal zum Elsässer Belchen in den Südvogesen mit der 3619OT Bussang - La Bresse - Ballon d'Alsace - - - zum Thanner Hubel, Bussang und Hartmannsweilerkopf mit 3620ET Thann - Masevaux - Ballon d'Alsace - - - zum höchsten Gipfel der Vogesen überm Münstertal mit der 3719OT Grand Ballon - Guebwiller - Munster - - - die Nordvogesen um den Großen Wintersberg mit seinem Pottaschplatz mit 3714ET La Petite-Pierre (Bouxwiller) - - - die Aussichtsattraktion der Nordvogesen um Zabern mit 3715OT Saverne mit dem Rocher de Dabo und St. Quirin - - -  der Hagenauer Forst, Obersteinbach * und Wissembourg mit 3814ET Haguenau (Woerth) *): Vorsicht die Markierungsänderung (gelbe Raute in blaues Dreieck verwandelt zugunsten der Kasematten-Streckenwanderung Ruine Windeck nach Langensoultzbach fehlt in der Karte! - - -


Vogesenkamm - Wanderungen mit dem Deutschen Alpenverein Freiburg i.Br.:

Lac Noir - Lac Blanc - Le Calvaire - Les Hautes Chaumes - Gazon du Faing - Lac Noir (400 Hm)
Teil II Batteriekopf - Kastelberg - Hohneck - Trois Fours - Anfahrt mit PKW und Vogesenbus am ?
Teil III : Trois Fours - Schlucht - Le Tanet - Gazon du Faing - Col du Calvaire am ?
Infos im Regional-Agenda unter  DAV Freiburg Vogesenwanderungen mit dem DAV ab Freiburg im Breisgau

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 Die Wirklichkeit blau verschleiernde Lufthülle 

Die Grenzen des sinnlich Erkennbaren überschreitend, folgte ich dem Ruf ihrer Kammlagen hin zu ihren Gipfeln. Ihre, vom Himmel fein ins blau-grau gezeichneten, Schattenrisse empfand ich selbst bei Wind und Wetter als beglückend. Besonders die blaudunstigen Hochsommertage im Feenreich auf ihren rundlich südlichen Hubel und Kämme. Dort trennte kaum spürbare Sonne die Hochweidengräser von ihren angesammelten Tautropfen. Verdampfen Sinne berauschender Düfte. Unter sättigendem Himmelsblau über tief blau reife Heidelbeeren gebückte Besucher. Kammlinien rundherum im Weichzeichner dargestellt verflüchtigen sich gleichsam zu Atmosphäre. Freies Rundum, Blicke, Sichtfeld über..., aneinanderhängende Erhebungen. Feenzauberstifte untermalen leuchtend Begrenztes. Farbenpracht feinster schichtartiger Blauübergänge. Wie oft schon? Hier wieder lachsrot gelbliches Schimmern... das schwindende Licht? 

Hohneck, immer wieder ein WintermärchenWintertage boten ein anderes Landschaftsbild. Im Nebeldunst wandelnde Gipfel warfen graue Schleierfetzen aus. Dicht vor mir aufgebaute Schattenbilder tauchten auf, nur um bald in traumhaftem Bildnis zu schwinden. Ehe alles durchdringendes Sonnenlicht wenige hundert Meter weit eine heilige Stätte der Ruhe ausleuchtete. Der eher modrige Erdgeruch der Ebene wich frei umher wehender Gebirgsfrische. Die Verwandlung von knorrigen Baumwurzeln, -rinden, -kronen und deren Zapfen, von Mooslandschaften, Farnwedeln, loser Blätter und verdorrender Äste vollzog sich hin zum Feenreich im Zwergen- land. Ohne meine feine Nase samt Orientierungssinn wäre ich bei derart Sicht raubend wallenden, leicht silbrigen Nebelschleiern diesen Kobolden ausgeliefert gewesen!   

zur Luftaufnahme des Hohneck-Massiv in den Südvogesen

... Am fernen Horizont, wie in einem Fantasiegebilde, reichen die Schwarzwaldgipfel und -kämme, dem zwischen den Wolken hängenden, Jura ihre schmale Hand,bis der Sichtkreis im Blaudunst verschwimmt.

 Hier, vom Rheinufer aus,bei guter Fernsicht, 

ist das schneebedeckte Hohneck (Teil des Südvogesenkammes) deutlich zu erkennen. Über längere Zeit mit Schnee bedeckte Vogesenkämme werden seltener. Eisiger Wind schleift aus Schneeverwehungen regelmäßig abgesetzte Oberflächen aus Eiskristallen. An Sträucher, Äste und Gräser verharrend,  bizarr aussehend, blinken sie spielerisch im Sonnenlicht. Peitschend flattern Winde, schonungslos an selbst gebauten Drachen zerrend, im ganzjährigen Wechsel ihrer Hanglagen. Bei Unwetter vernebelte Gebirgszüge gespenstisch grau verdichtet. Stürme, Regen, Schnee oder Nebelwallen verwandeln unsichtbares Umfeld in unbegrenzte Weltmeerestiefen. Rufende Stimmen verhallen lautlos im Getöse. Ihr erkennt nicht mehr woher ihr gekommen seid und seht nicht wohin ihr geht. Kein Trugbild und keine Sinnestäuschung! Naturkräftiger 'Wasserdunst-Antriebs-Urstoff' als Schöpfer dieser, die Wirklichkeit grau verschleiernden Erdhülle, die Erschaffung der blaudunstigen Vogesenkämme.  

An der Erdoberfläche widersteht kein Gestein der Zeit 

Es war einmal... - Noch in ihrem Geburtskanal, also im Urmeer verborgen, wurden die  Vogesen bereits mit Sand- und Schlammablagerungen genährt. Durch "frei Natur" gelieferte Sande und Gerölle. Abtragungen in Form von Verwitterung und Zerstörung unter dem Druck der nachfolgender Schichten. So halfen ihnen der Druck von Wind, Wasser, Frost und vor allem von Hitze sich auf ihre Auferstehung aus den Fluten vorzubereiten. In der wohl nur äußerst langsam vor sich gehenden Schöpfungsgeschichte des Erdaltertums tauchten sie vielleicht nur als ein kleiner Teil eines europäischen Gerüstes auf. Ein variskisches Ur-Gebirge reichte von der Bretagne über die Vogesen bis zu den Sudeten. Die Spuren dieses vulkanischen Auftauchens unter maritimem Erhebungsdruck ist das so gebildete und älteste Gestein. Dabei wirkten die Kobolde als Verwandlungskünstler in Form der kieselsäurehaltigen Minerale so lange mit dem abgelagerten Schlamm und deren Sandschichten, bis  zum Gneis wurde, dem ältesten Vogesengestein. Heute zu finden in Urbès (Urbeis), Ste.-Marie-aux-Mines (Markirch), Trois-Epis (zu den drei Ähren im Habsthal) und Ribeauvillé (Rappoltsweiler). Mit von der Entstehungspartie, von oben nach unten, waren die von der Verwitterung anderer Gesteine genährten Schiefer: vom hohen Vogesenpass der Steige, zum nahegelegenen Villé (Weiler) bis ins Tal der Andlau. Eben dieses Schiefergestein im elsässischen Villé liefert Zeugnis für die älteste bekannte Meereslandschaft (vor 1 Milliarde Jahren).

Das Werden und Vergehen am Oberrhein als Gesteinszyklus im Auf und und ab der Weltmeere begann im Erdaltertum. Die maritimem Gesteinsschichtvorkommen vor ca. 350 Mio. Jahren vom Vulkanismus mit seinen Besonderheiten als Fels hinterlassen bildete neue Oberflächen. In der älteren Karbonzeit tauchte dieses ureuropäische Teilgerüst wieder in die Weltmeere ab. Die dabei dort angesammelten, natürlichen Abtragungen bildeten so seinen südlichen Teil aus. Nach langer Überflutung folgte ihre Auffaltung bis über den Meeresspiegel, als Teil des 500 km breiten, mitteleuropäischen Urgebirgskammes. Aus den Sanden bildeten sich Sandsteine, Grauwacken und Quarzite, aus Schottern zusammengeballtes Schichtgestein. Die scharfkantigen Gesteinsbrocken ihrer nach oben beförderten Sandsteinarten findet ihr am Rossbergmassiv, und vom Grand Ballon bis zum Rothenbacherkopf. Die vulkanische Grauwacke steht seither unter Verdacht der Ablagerungsherkunft durch Umlagerungen, ausgelöst durch Erdbeben bedingte Turbulenzströme. Indizien liefert der detektivisch nachgewiesene, hohe Schieferanteil dieses Schichtgesteins. ("Vom Hochgebirge zum Tiefseegraben Entstehung von Ablagerungsgesteinen" Ausstellungsthema im Naturhistorischen Museum in Basel (>>>: Regional-Agenda) Weitere Spuren erneuter Vulkanergüsse finden sich von Guebwiller (Gebweiler) bis hin zum Rossberg. Mit der jüngeren Karbonzeit (zur Zeit der Umwandlung von tropischen Wäldern in Braunkohle) begann auch die Verjüngung dieses Kontinentgerüstes durch natürliches "Gebirgs-lifting". - 

Bereits im Herzen dieser einen Dreieinheit von: "Ebene - Hügelland - Gebirge"  in gefälligem Wechsel folgt eine zweite im heutigen Oberrheingrabenbruch. Zwischen seinen beiden höchst unterschiedlich und doch benachbart wie verwandten Schultern - die Höhenzüge von Vogesen und Schwarzwald - beginnt dieser nach beiden Seiten hin anmutig verlaufende Landschaftswechsel. Das schöpferisch teilende, "aus eins mach zwei" - Prinzip, des vorigen europäischen "Alpengerüstes", verdanken wir der gewaltigen Zeiträume verschlingenden Gebirgsauffaltung. Ihre Wucht hob den zum nördlichen Ozean gehörenden Festlandteil allmählich aus den Fluten hoch. Dabei soll das Urgerüst große Risse erlitten haben. 

Die Vogesen aus geologischer Sicht Hohneckgipfel: Blick zum Grand Ballon (S)

(Foto: Höhenkamm unterhalb des Hohneck) - Ihren Grundsteinarten nach eingeteilt: Die ältesten und am tiefst liegenden kristallinischen Schiefergesteine der Hochvogesen im Süden (*). Dort trennt das Val de Villé (Weilertal) - sie durchquerend - in ihren recht unterschiedlichen Gesteinsarten vom Sandstein der Nordvogesen. - *)Dieser Faltgebirgsstein ist zwischen dem Münster- und Weilertal in Form von Gneis-, Marmor- und Silbererzmassen verbreitet. Der Gneis von Urbès, Ste.-Marie-aux-Mines(*) und Kaysersberg, und der Marmor und die Silbererze von *) Markirch.  Dieses granitartige Massiv und ausgeprägter Südvogesenhauptkamm nimmt seinen Ausgangspunkt am Elsässer Belchen Ballon d'Alsace (1.245m). Hier bricht die Höhe dieser süd-südwestlich verlaufenden Kammlinie schroff ab, um in wechselnden Steigungen ihren höchsten Punkt, das Hohneck (1.361m) zu erreichen, und von da an über den Col du Bonhomme allmählich nach Norden ins Weilertal zu sinken. Ein westlicher Nebenkamm bei Le Bonhomme übernimmt die Weiterführung der Wasserscheide bis zum Climont.  (Anfang des 20. Jh. bildete die Wasserscheide gleichzeitig die politische Grenze zwischen Frankreich und Deutschland). Über diese beiden Kämme, die zwischen dem Masmünstertal bei Masevaux von der Doller durchflossen werden, führen 6 Gebirgspässe. Am mächtigsten ist die dritte Gneiskammentfaltung vom Rainkopf ausgehend, sich nach Südosten zur Wasserscheide hin ablösend. Zusammengesetzt aus Schiefer und Grauwacken, einem älteren Sandstein aus Fragmenten von Tonschiefer, Quarz und Feldspath gipfelt dieser Gneiskamm auf dem höchsten Vogesenberg Grand Ballon (1.424m). Einer der charakteristischen Gestaltungszüge dieses Kammabschnittes ist das Abgerundete mehrerer seiner Gipfel; eine Form, die ihnen die Bezeichnung Ballon verlieh. An dieser Kammzusammensetzung dieses alten Gebirges nahmen außer den Sedimenten und Ergussgesteinen noch Tiefengesteine teil. Gesteine, die in feurigem Fluss aus der erde heraufdrangen, aber die Oberfläche nicht erreichten. Dass wir diese Gesteine jetzt an der Oberfläche sehen, verdanken wir der Abtragung der sie einst umhüllenden Ablagerungen. 

Die Hochebene des Champ du FeuHochebene des  'Champ du Feu' Die Hochebene des 'Champ du Feu' (Foto: folgt dem Link)

Dazu gehören die Granite, die große Flächen einnehmen. Alle Erhebungen des Hauptkamms (Ballon d'Alsace, Rainkopf, Hohneck), sowie der Kamm bis Wintzenheim, Châtenois, der Brézouard und der Burgruinen von Ribeauvillé bis etwa zum Champ du Feu (1.100m) sind als mächtiges Granitgebirge (aus Syenit frz.) ausgebildet. Das, wie ich weiß, eine wirksame Sperre für atlantische Luftmassen bildet. Diese weichen, dicht unter der Wolkendecke liegenden, ballonartigen Hubel der Südvogesen sind zumeist langgestreckte waldlose Hochweideflächen mit kaum noch Melkereien (Fermes). Diesem Höhenzauber weit ab von allem erlag auch ich schon des öfteren mit Entzücken mit unauslöschlichen Eindrücken. Die Doller bei Masevaux und die Thur bei St. Amarin teilt den Südkamm in drei. Mit dem Rossberg zieht sich das großartige St. Amarintal hin, durch das die Thur rauscht. Diese Hubel geboren durch das Absinken einzelner Gebirgsfelder an den Bruchlinien ließen das reizvolle Wildensteiner Tal entstehen. Diese Täler beruhen auf Zertrümmerung und Aufspalten, bis ihnen die zernagende Abtragung ihre heutige gestalt gab. Auf diesen 1100-1300m hohen Steilabstürzen und mannigfacher Klippenbildung beruht die Großartigkeit vieler Südvogesentäler. 

Gewaltige Erschütterungen und vulkanisches Echo

In den Mittelvogesen, bei Villé, St. Pilt, Le Hury (Hüry) und Ste.-Marie-aux-Mines, verwandelten sich die Reste der mit Schachtelhalmröhrichten und Riesenfarne angelegten Tropensümpfe in Steinkohlelager. Ihre urwaldartigen Auswüchse blieben als Versteinerungen erhalten. Im steinkohlehaltigen Schiefer aus der, seit 1768 stillgelegten, Miene bei Le Hury finden sie sich fossil wieder. Nur die tief aus dem feurigen Erdkern gehobenen Ansammlungen, die großteils die Südvogesen bildeten, schafften den Weg nach oben nicht. Ohne erst an die Erdoberfläche zu gelangen, erstarrten sie unter den oberen Gesteinsablagerungen. So entstanden die grobkörnigen Granite, Überbegriff jener vielen Gesteine, die in Struktur, Körnung und Entstehung Ähnlichkeiten mit "dem Granit" haben. Granit schlechthin gibt es allerdings nicht, sondern nur in verschiedenen Ausprägungen, Alter, Festigkeiten und Farben, die alle gedämpften Naturfarbtöne annehmen können - aber auch fast schwarz bis fast weiß. Chemische Zusammensetzung und wechselnder Wassergehalt der weitest verbreiteten Gesteinsfamilie der oberen Erdkruste finden sich in allen Ländern. Die Eiszeit hat sie oft als Findlinge in fremde Landschaften transportiert, wo ihre frei liegenden Blöcke Landschaften geheimnisvoll anmutig bereichern. Die Heidenmauer ist ein lebendes Gesteinsbildnis für die so genannte 'polsterartige Verwitterung' und die sie transzendenzartige, Moos überwachsene Struktur. Dieser Boden bildende Gries ließ die Entstehung von Blockheiden und Hochmooren als Granitlandschaften für die Mystik früherer Hexengeschichten (Wackelsteine) und die Orte an denen man seine Kräfte messen kann. Solch gewaltigen angehobenen Erderschütterungen folgte ein vulkanisches Echo. Das Rotliegende war im Entstehen. Die Erde ergoss ihre geknetete Gesteinsschmelze als Porphyr über den Wald im unteren Breuschtal. Von Lutzelhouse und Kappelbronn bis zur Burg Nideck hinauf schichtete sie damit auf. Der Burgfels ist überdies ein gutes Beispiel für die klippenhafte Verwitterung dieses harten Purpursteines mit seinen eingesprengten Kristallen! Durch stark abtragende Flüsse folgte dem Gebirgsaufbau der Abbau. Mit ihren Sanden und Geröllen aus den Mulden und Senken der ältesten Stufe des Perm hinterließ, diese jüngste Form des Erdaltertums, ihre Spuren am Südrand der Vogesen und weiter nördlich im Val de Villé und Vallée de la Bruche (Weiler- und Breuschtal). 

à propos: Das kaum bekannte seismologische Epizentrum von Eschery bei der Mine St. Guillaume meldete am 22. Februar 2003 ein zum Glück 10 km tiefes Erdbeben mit der immerhin enormen Stärke 5.4 nach Richter-Skala. Der Druck der afrikanischen Platte auf den europäischen Kontinent entlud sich also nicht, wie erwartet am Oberrheingraben, sondern an der Westflanke der Vogesen bei Épinal.

à propos: Das Burefeld - Keltenlager Le camp de La Bure (583 m) am östlichen Ausläufer des Ormont bei Saint-Dié: 40 Min.-Wanderung auf antiken Wegspuren auf außergewöhnlicher Höhenlage und Steilabfällen mit Blick ins Tal der Meurthe - entlang des Keltenlagers (das die Alemannen im 4. Jh. zerstörten) mit Tafeln beschildert, auf dem GR 533 (grünes Rechteck) - Anfahrt: 2 km nordöstlich von St. Dié in Richtung Nancy, bei Einfahrt des Weihers La Pêcherie nach rechts abbiegen, auf die D84 und nach 300 m wieder nach rechts auf die Waldstrasse hinauf zum col de la Crenée und zum Camp Celtique (Parkplatz). Zu Fuß das Felsplateau des Tête du Villé überqueren zur östlichen Lagermauer. Germanisch-skandinavische Mythologie als erste Gottheit nach der Eiszeit erklärt mit 'Bure' (Buri) wohl die erdkundlich landschaftliche Spur dieser Senke.

Das Erdmittelalter bot Zeiten der Ruhe und weiterer Gesteinsbildungen. Allein die Quarzsande vermochten einer ausgeprägten Verwitterung zu widerstehen. Dabei sollen die hiesigen Kalkablagerungen der größten Meeresausbreitung, mit den Jurameeren, mein bevorzugtestes Gestein und euer liebstes Baumaterial, den roten Sandstein gebildet haben. Die Vogesen waren wie durch ein Leichentuch von ihm bedeckt, bis die in den Fahrwassern mitgeführten Einlagerungen sie färbten und vorformten. Sandsteine, Grauwacken und Quarzite bildeten sich aus Sanden - Gesteinstrümmer hingegen aus Kies. Heute finden wir den Sandstein nicht nur an den abfallenden Mittelvogesenausläufern. Deshalb beginnen die Nordvogesen südlich von St. Dié, werden in diesem engen Tal von der Meurthe durchbrochen, um sich am Mont d'Ormont 890m wieder zu erheben. Westlich davon erhebt sich zwischen Rabodeau und der Plaine ein zweiter Sandsteinrücken, der sich am Donon 1.008 m, mit dem ersten vereinigt. Die dazu linksseitigen Breuschtalberge mit dem Mutzigfelsen 1.009 m bilden bis zum Schneeberg den zweiten Rücken, um von da nach Saverne auf 320m auszulaufen. Der Wintersberg bei Niederbronn thront geradezu mit seinen 581m. Doch zurück zum Nordabhang der Südvogesen im Münstertal, dort findet ihr den Sandstein auf einem Granitmassiv. Auch auf der Seelbourg, Haut-Koenigsbourg, dem Tännchel, Ungersberg, Climont, Männelstein auf dem Odilienberg und dem Heidenkopf. Hier trefft ihr auf variable, mit Granit überlagerte Sandsteindeckungsschichten. Bemerkenswert die ursprünglichen Ausweitungen des Vogesensandsteins über eine große Entfernung hin zu den Hochvogesen.  Von wo aus ihn geologische Revolutionen und verschiedene Verwitterungsmechanismen sein Verschwinden verursachten.  

Buntsandstein, Umgestaltung in der Hexenküche

römischer Temple auf dem Vogesenpass des Donon (28490 Byte) (Foto: Römertempel auf dem Donon) Bereits im Erdaltertum durch Ablagerungen angelegte Sandsteine und Grauwacken wurden vor allem in den Nordvogesen und im Nordschwarzwald (Trias) durch die der Buntsandsteinzeit abgelöst. Die Sockel ihrer höchsten Erhebungen (Feldberg 1.492m)  berufen sich auf die Umgestaltung in der Hexenküche der Natur zu Graniten und Gneisen. Erst erdoberflächliche Zerstörungsarbeit von Wasser, Eis und Wind an diesen abdeckenden Buntsandsteinschichten legten die tief in der Erde bereits erstarrten Magmagesteine wieder frei. Quarz, Kiesel, Quarzit und roter Sandstein charakterisieren den mittleren Buntsandstein aus dem Trias. Wo dieses Silizium-Ablagerungsgestein mit Kieselsteinen durchsprengt ist, wird er 'poudingue' genannt, weil man ihn einst mit einem englischen Rosinenpudding verglich. Wo er vorkommt, wie am Odilienberg der Heidenmauer entlang zum Maennelstein, oder in Dabo ist er Hinweis für ein ozeanisches Seeufer. Heute zeigt uns das westlich von Straßburg liegende, bemerkenswert schöne Breuschtal den Wechsel von diesem rein kristallinem zum völligen Buntsandsteinvorkommen an: von der Franche-Comté aus zum Donon (1.009m) erstrecken sich die Buntsandstein-Vogesen (Mittelvogesen) über die Zabener Senke (Saverne) nach Norden hinweg, bis in den Pfälzerwald.

Nur der in den Nordvogesen abgebaute Voltziensandstein (nach einer Konifere benannt) lieferte mit Fossilienfunden erst weltweit den Beweis, dass auch zartere kleinere Wesen nach dem katastrophalen Aussterben der einstigen Riesenechsen noch überlebten. (Bekannte Eintagsfliegen, Wanzen, Skorpione, Schnecken, Libellen, Würmer und Käfer waren unter ihnen zu finden.) - Eine eigenartig bizarr gestaltete Buntsandstein-Felslandschaft mit noch üppigen Bewaldungen, die ich oft auf bemerkenswert weichen wie roten Sandpfaden durchzogen habe. Ihre Entstehungsgeschichte dauerte so ihre 15 Mio. Jahre, und das ca. 230-215 Mio. Jahre vor eurer Zeit! Also zur  Zeit der vermutlich verhältnismäßig ruhig schwimmenden Erdplatten; noch vor der Alpenauffaltung. Die Welt der Kopffüßer, Schnecken und Muscheln neben den Reptilien und artenarmen Trockenpflanzenbestand. Wenn ich diesen, durch metallhaltige Mineralien (Eisenerzverbindungen) rot-gelblich eingefärbten, erdoberflächlichen Riffen begegne, stehe ich also vor einem aus bruchartigen Ablagerungen (Flöz) entstandenem Gestein. Dieser sogenannte unbelebte Anteil unserer Erdrinde setzt sich, euren Forschungen zufolge, zusammen aus mindestens 75% reiner Kieselsäure (Quarz), daneben Feldspat und dem in der Sonne funkelnden Katzensilber (Hellglimmer/ Mariengold). Das französische Erdzeitalter 'Quaternäre' bezeichnet die neue geologische Periode des Anthropozoikums, das Zeitalter der aufkommenden Menschen von der 'Lucy' bis zum Homo sapiens vor ca. 2,5 Mio. Jahre. Die quaternäre Eisbildungen hinterließen ihre Spuren auf dem Gesteinssockel in Form von breiter Täler in diesen Trog gegraben mit den sogenannten '1.000 Seen', auf dem Vogesenmassiv selbst die Torfmoore und diese abgerundeten Gipfelballone.

Nördliche Heidenmauer am Odilienberg Die Heidenmauer, archäologisch bislang als einnoch ungelöstes Rätsel betrachtet, erlag den Erkenntnissen der Dendrochronologie mit einer Neudatierung ihrer Verbindungsstücke aus Holz auf nunmehr 685 - 750 n.Chr. Die ersten Herzöge des Elsass nach Aldarich sollen sie zur sichtbaren Unterstützung ihrer Macht angelegt haben. Ihre geringe Höhe, kaum über 3 m, lässt euch vorerst keinen anderen Sinn darin entdecken. Das mehr als 10 km lange Mammutwerk Heidenmauer am Odilienberg besteht aus an Kieselstein reichen Sandsteinblöcken. Teils an Steilhängen gelegen, erreichte sie ursprünglich gigantische Maße. Welcher steinzeitliche Goliat erbaute sie? Nun, ihre Höhe von 3-4 m, ganze 2-3 m dick, mit ihren 300.000 Buntsandsteinquader aus fast 60.000 Kubikmeter gipfelte in Steinblöcken von teils 2,80 m x 1,60 m x 0,80 m. Untereinander ganz mondän in Schwalbenschwanztechnik befestigt mit harten Eichenbolzen. - Bei eurer Begehung, werdet ihr künftig das Rätsel mit einzubeziehen um die Machenschaften dieses Massenmörders und Heiligen Aldarich (europäischer Erbvater der: Salier, Hohenstauffer, Kapetinger, Habsburger, Markgrafen von Zähringen-Baden und der Herzöge von Lothringen)? Ob nun gallisch oder austrasisch-dynastisch, sie ist mein Naherholungsziel bei jeder Witterung. Mein anschaulichstes Beispiel für diese Kieselsteineinsprenkelung im 230 Millionen Jahre alten Sandstein ist das Aussichtsplateau des Rocher des Fées im Weilertal bei Villé. Auf einer 250 m Sandsteinschicht ragen seine riffartigen Felsblöcke bis zu 600 Meter auf. Ein wahrlich feenhafter Hexenplatz mit Erikateppich. - Geheimnisvolle Feenorte, die urig ausgeschwemmten Buntsandsteinsockel, findet ihr vom Geisfelswasen zum Spillberg ab Reinhardsmünster.

à propos:    Vom Geisfelswasen zum Spillberg ab Reinhardsmünster : feenhafte Sandsteinsockel und Aussichten aus Buchen-, Föhren- und Lärchenwälder bis zum Druidenstein an der Heidenmauer, auf der Burgenstrasse der Nordvogesen nach Lothringen und der Pfalz zum Schlossberg mit den einst drei uneinnehmbaren Burgen des einst mächtigen Geschlechts der Ochsensteiner mit Blick auf Dabo (“So wenig ihr eine Geis lehrt spinnen, so wenig werdet ihr die Dagsburg gewinnen.”). Der Spillberg, wie der Schneeberg in den Nordvogesen, geheimnisvolle Feenorte mit der christianisierten Sage über die Frauen, die der Untreue angeklagt waren, wurden früher verpflichtet dort ihre Treue zu beweisen: Die Unschuldige setzte ihn leicht in Bewegung, der Felsen blieb trotz der Anstrengungen der schuldigen Frau unbeweglich. Er war zu Vollmondnächten Begegnungsort  der Feen, die mit den jahreszeitlich beschienenen Felsen Ball spielten. Noch im 19. Jh. gewährte man ihm eine übernatürliche Tugend. Man glaubte, dass die Berührung des Steines Unglück bringt. (Karte: IGN Top 25: 3715 OT Saverne – Sarrebourg – Rocher de Dabo (1:25.000)  Jungfrau Maria aus dem Straßburger Münster - Skulptur die 1682 entfernt wurde und sich in New York wieder fand Marienskulptur aus mehrfarbigen, rosa Buntsandstein   

Jungfrau Maria aus dem Straßburger Münster - Skulptur die 1682 entfernt wurde und sich in New York wieder fand Marienskulptur aus mehrfarbigen, rosa Buntsandstein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die späteren Baumeister am Rhein bevorzugten den rötlich eingefärbten Sandstein als Dom- und Münsterbaumaterial. Die Münster von Freiburg 115m und Straßburg wetteifern mit der gotischen Pracht ihrer, bis ins feinste dargestellten, Figuren ihrer Steinmetz-Künstler. Gar das heute in New York residierende, ein verhökertes Gotikschmuckstück aus dem 13.Jh., die immer noch bewegende Straßburger Jungfrau, erfreut aus rosa Sandstein. In der freien Reichsstadt im 13. Jh. war sie, vor der reformatorischen Entfernung aller Marienbilder, das Mittelteil einer Trennwand zwischen Mittelschiff und Chor des Straßburger Münsters. Bei sintflutartigen Regenfällen trug man 1280 in der Prozession eine Marienfigur durch Straßburg. Regen vermochte nicht ihre dabei angezündeten Kerzen zu löschen, ehe sie in die Kirche zurückgetragen wurde. Dieses wundertätige Marienbild half gegen das Unwetter, bewirkte einige Heilungen und wurde so zum Zentrum einer Wallfahrt im Straßburger Münster, welches unter ihrem Schutz stand. Zogen die damals habsburgerischen Straßburger in den Krieg, so fuhr auch Maria mit. Ihre 4,5-x4m-Fahne auf einem Wagen montiert, zog mit in die Schlacht. Auf den Straßburger Goldgulden, die ab 1508 geprägt wurden, lebte das Gottesmutterbildnis mit  der Umschrift 'Virgo' weiter. Weshalb verweilt die Marienfigur aus rosa Sandstein im Metropolitan Museum of Art in New York? Wo ist die 36 Fuß hohe Christophorus-Skulptur aus dem Straßburger Münster, die seit 1531 verschwunden ist? - Die Aussichtsplattform des Münsters erlebe ich als dem Wind ausgesetzte, künstliche Bergeshöhen mit rundum angelegten Steilabhängen. Mir gut sichtbar, ihre gemeinsamen Leiden, die so weichen Baumaterialien unter den so schädlichen Umwelteinflüssen von Schwefel- und Kohlendioxyd und salpetrigen Gasen. Die verkittenden Kalkschichten des Buntsandstein erliegen den sehr zerstörenden Säuren, die sich im Gemisch, mit dem besonders im regionalen, Nebeltau bis hin zum Schnee bilden. Wo ich diese Schichten unserer Erdkruste auch antreffe, genieße ich lang gestreckt die Wärme speichernden Felsen, Sockel und Pfade.

à propos:  Freiburg: Steine in der Stadt - Sandstein, Porphyr und Granit - Geologischer Stadtrundgang in der Freiburger Innenstadt mit Dr. Matthias Geyer Tel.: 0162.4065416 (6€) - Treff: Münsterplatz 16h-18h am ?: Hier erfahren Sie Grundsätzliches über die Bausteine und deren Herkunft sowie zu den heutigen Problemen bei der Konservierung der Bausteine. Woher kam das viele Geld für den Münsterbau? Wir gehen über den Münsterplatz weiter und sehen uns noch an einigen Stellen Beispiele für die Sandsteinverwitterung an, die mancherorts für beeindruckende Bauschäden verantwortlich ist. Schließlich betrachten wir die vielfältigen Straßenpflaster unter unseren Füßen und entdecken auf einmal eine große Vielfalt an unterschiedlichen Gesteinen, die oft mit Bedacht und im Hinblick auf die umliegenden Gebäude ausgewählt wurden. Anschließend gehen wir über die Konviktgasse zum Schwabentor und zum Schloßbergring. Hier verläuft die Hauptrandstörung des Rheingrabens. Was macht diese Störung so wichtig und interessant? Was hat sie mit Erdbeben, Thermalbädern mit Erdbeben, Thermalbädern und dem Bergbau im Schwarzwald zu tun? Der Stadtspaziergang endet am Augustinerplatz. Dieser Geologische Stadtspaziergang kann - entsprechend angespaßt - auch ganzjährig als Schulausflug gebucht werden.

Frankenthal: die eiszeitlich-zirkusartige Torfmoormanege am Hohneck

der schwarze Weiher im unteren Frankenthal

Étang Noir mit seiner Insekten fressenden Heilpflanze (Foto : © Copyright: www.ac-nancy-metz.fr)  der schwarze Weiher im unteren Frankenthal

besonders bekannt für seine geschützte Alpenflora samt der Fleisch fressenden 'drosera carnivore' die Insekten fressende Torfmoorpflanze (Foto: folgt dem Link) mit eindruckvollem Blick auf die imposante Martinswand am Hohneckmassiv. Landschaftlich, also von der Erdenkunde, eine natürliche Zirkusmanege mit dem Boden einer eiszeitlichen Pirouette. Hier beginnt der noch 330 Meter ansteigende Aufstieg zum Hohneck in Richtung Schäferthal, als Teilabschnitt des Felsenpfades der Col de la Schlucht mit blauem Dreieck. Nach ca. 25 Minuten trefft ihr auf die Grotte Dagobert. Hier soll einst der König Dagobert vor seinen Feinden Zuflucht gefunden haben, auch euch wird sie zum 'Verschnaufen' dienen, bevor der kleine Sumpfpfad sich weiter nach oben schlängelt. Bis zum Pass und der einstigen Melkerei Schaeferthal erfordert dieser eine gute halbe Stunde gut gebundene Schnürsenkel. Die Schönheit dieses Hohnecksattels, mit unbeschreiblich schönem Blick auf das kleine Hohneck (zur Linken) und das Hohneck (zur Rechten), einschließlich seiner unverkennbaren 'Spitzköpfe', oder dem Schnepfenried, ja gar bis zum Grand Ballon (im Umschweif) ist allemal den Schweiß wert, den ihr im Anstieg geopfert habt. Nach solch einer Panorama riechen Raststätte ist man gut motiviert dem roten Rechteck bis zum Hohneckgipfel, auf 1.362 m, zu folgen! Je nach Wetterlage und Kartenmaterial lässt sich die abschreckende Kluft, die die von Gemsen bewohnten Bergsattel von Schaeferthal und Falimont verbindet, eine gute Alternative sein. - Dieser in den Stein gemeisselte Felsenpfad mit Ausgangspunkt an der Col de la Schlucht ist schmal, an teil Stellen viel zu eng und weist viele Hindernisse auf, deren gefährliche Übergänge oft nur durch Handläufe, Treppen und Stege vom Vogesenclub sichergestellt wurden, und seither auch regelmäßig unterhalten wurden. Auf dieser gut 4 Stunden-Rundtour liegt nach ca. 70 Minuten der Krappenfels-Pfad zum Hohneckgipfel hinauf. Hier sind Abkürzungen möglich zur Berglichtung der Stroh liefernden Hochweide 'Trois Fours' (drei Öfen/Höfe) nahe der Route des Crêtes in 1 Std.

die Pflanzenwelt rund ums Hohneck - Flora der Vogesen

Berg Arnika (Arnika montana)Der alpin-botanische Höhengarten Jardin d'Altitude du Haut Chitelet direkt an der Route des Crêtes D gelegen, ist ein idealer Einstieg in die zumeist unzugängliche Pflanzenwelt der Hoch-Vogesen rund ums Hohneck mit seiner Martinswand, den Steilwänden des Wormspel, den Trockenrasen der Hochweiden, der Torfmoor-Manege im Frankenthal, der Hochmoor-Pflanzen und der Fleisch fressenden Pflanzen im feuchten Schaeferthal. Orange-gelb leuchtend auf den ungedüngten Hochvogesenweiden und auf ausgetrockneten Hochmooren (Champis) blüht die streng unter Naturschutz stehende Berg-Arnika (Arnica montana), und oberhalb der Gletscherseen die blaue Berg-Flockenblume (Centaurea montana), beide blühen von Mai bis August. Der nicht geschützte, graugrün erscheinende Gelbe Enzian (Gentiana lutea) mit goldgelb gestielten Blüten blüht von Juli bis August auf allen sonnigen Vogesenabhängen und Weideflächen zwar erst mit zehn Jahren, kann dafür aber 40 bis 60 Jahre alt werden. Bitte nicht verwechseln mit dem stark giftigen Pfeilgift des Weißen Nießwurz, Weißer Germer (Veratrum lobeliarum). Die giftige, kleinere (15-40cm hohe) wilde Narzisse der Gelbe Narzisse (Narcissus pseudonarcissus), der heutigen Märzenbecher, Osterglocke oder Osterglöckchen der germanischen Frühlingsgöttin Ostaria blüht zuverlässig zu Ostern im sonnigen Tal der Seen, läutet auf ungedüngten, Fichten freien Talwiesen entlang Blüten-Makro des zierlich orangerot blühenden Habichtskrautdes Gletschersees von Gérardmer das Erwachen der Natur ein; sehr bekannt durch das alljährliche Narzissenfest im April. Das in Frankreich geschützte, Augen stärkende orange-rote Habichtskraut (Hieracium aurantiacum) mit seinen schönen fünfzipfeligen Zungenblüten (Habichtskraut verleiht nach Irokesenglaube Falken ihre Sehkraft), erblüht auf den Hochvogesen-Magerrasen, wie um die Ferme Kastelberg, von Juni bis August. 

 20 Gletscherseen im Vogesen-Massiv

Lac d’Alfeld Lac d’Altenweiher Lac du Ballon Lac Blanc Lac de Blanchemer Etang de Belbriette Lac des Corbeaux Lac de Géradmer Lac de Kruth Lac de Lachtelweiher Lac de Lande  Lac de la Lauch Lac de Lispach Lac de Longemeer Lacs de Neuweiher Lac Noir Lac des Perches Lac de Schiessrothried Lac des Truites Lac Vert: sind die bekanntesten unter ihnen, ihre Lagen und Besonderheiten findet ihr bald hier.

saure Heidelandschaften in den Nordvogesen

gehören zu den besonders hervorzuhebenden Naturschönheiten, neben den Heidelbeeren, hier wächst und blüht das immergrüne Heideröschen (Flühröschen). Der unter Naturschutz stehende flaumige Seidelbast (Daphne cneorum) zum Internetfoto dieser Heideröschenblütenblüht hier von April bis Mai. Im Bitcherland bis in das lothringische Departement Moselle hinein, im Militärgebiet von Bitche findet ihr die Silbergraswiesen des Silbergras (Corynephorus canescens) zum Internetfoto des Silbergras eine genügsame Pionierpflanze, die im Sommer Bodentemperaturen von 60°C erträgt, weil sie ihre aufrechten Blattbüschel benutzt um Tau- wie Regenwasser zu den Wurzeln zu leiten. Durch gerollte Blätter schützt sie sich zusätzlich gegen Wasserverlust. Dafür wächst das Silbergras ziemlich langsam, vielleicht um sich ihr Alter und kargem Nährstoffgehalt sogar vor dem Schaf zu schützen, das es nicht frisst. Dort befinden sich säurehaltige, sehr Nährstoff arme Teiche in Nährstoffen auf ungleichem Untergrund, so die seltenen Wildpflanzen, die auf Torfsubstraten (Rhynchosporion) wachsend, um als Pionier deren wichtigsten Oberflächen abzudecken. Diese Torfmoorbodensenke im Elsaß und in den Südvogesen. Die Nordvogesen im Bitcherland mit ihren Birken- oder Erlenwäldern auf Torfsubstrat, verursacht durch das hydrographische Netz der Wasserläufe der Horn, des Schwarzbach, des Falkensteinerbach und der nördlichen Zinsel. Diese Torfgrundwälder entwickeln sich nur entlang bestimmter Wasserläufe mit manchmal säurehaltigen, hohen Torfmooren, die früher dräniert, vorrangig besiedelt durch die Moor-Birke (Betula pubescens) mit behaartem Blattstiel oder die Erlenbruchwälder (Erlensümpfe) mit der Schwarz-Erle (Alnus glutinosae), auch ihre alten Baumstümpfe bleiben lange Zeit austriebsfähig. Ein wachsender Säuregehalt, der mit der Torfdicke zusammenhängt, begünstigt die Birke auf Kosten der Erle. Waldkieferwälder gehören diesen  Torfkomplex-Lebensräumen, alias  Torfwald, ebenso an.  Das bemerkenswerteste an den, die Nordvogesen schützenden Lebensräumen, ist, dass sie in Frankreich einzigartig sind. Diese Wälder entwickeln sich auf den hohen, während Reifen und Trockenlegung, oder auf trocken gelegten Torfmooren (Abtorfungsflächen).

zum Internetfoto des Scheidigen Wollgras (copyright: siehe Link)

 

 

 

 

 

Dieser alte Torfmoorwald ehemaliger Hochmoore auf feuchten Sandbödensenken (Rhynchosporion), also auf nassen bis wechselnassen Torfe oder bodensaure Sande (Rohböden), euch bekannt als 'Torfmoos-Schnabelried-Schwingrasen', beherbergt noch eine große Anzahl cavernicoles Vögel, wie den Trauerfliegenschnäpper (Ficedula hypoleuca); dieser rundlicher, kurzschwänzige Fliegenschnäpper, auch Trauerschnäpper genannt, in  seinem dunkelbraun bis schwarzen Prachtfiederkleid, wird leicht mit einem Gartenrotschwanz verwechselt; es sei denn ihr hört seinen rhythmischen, etwas wehmütigen Gesang,  schleppend beginnend mit "di writze writze", bis zum gepfiffenen Gezwitscher seines "diple diple diple". 2/3 seiner französischen  Bevölkerung hält sich in den Nordvogesen auf. Die Walddrainage erlaubte als Folge die Mineralisierung des Oberflächentorfs zu beschleunigen, hingegen entwickelten sich einige Kiefernwälder dort gut auf Torf in säurehaltige Eichenwäldchen. Typisch für die Moorbirkenwälder sind ihre Pflanzen, wie die Grauweide (Salix cinerea), der gemeine Faulbaum (Frangula alnus), das Torfmoos (Sphagnum sp.) mit seinen Wasserspeicherzellen, die Igelsegge (Carex echinata) nur auf durchnässt versauerten Torfböden von Quellsümpfen und das Blaue Pfeifengras (Molinia caerulea) in Streuwiesen und auf austrocknenden Mooren. Aber auch die Waldkiefer (Pinus sylvestris), le Vogelbeere (Sorbus aucuparia) auch Eberesche genannt, die Torfmoose und die Heidelbeere (Vaccinium uliginosum), das schöne Riedsauergras, das Scheidige Wollgras (Eriophorum vaginatum), mit weißen Haarbüschel ( 2-3cm), und das glänzend hellgrüne Wedelmoos Federmoos (Ptilium crista-castrensis), zeigt als Waldbodenmoos außerhalb der Moorflächen den zersetzten Humus über Mineralboden an.

In den Feuchtwäldern oder durch Hochwasser periodisch überschwemmte Wäldern des Bitcherland setzte sich die Schwarz-Erle durch. Seine Flora variiert gemäß der Bodenbeschaffung: Entlang der kleinen Bäche oder im Quellgebiet dominieren die Seggen. Die Unterholzflora wechselt je nach Nährstoffversorgung in reichere Gewässer, wo sich die schöne Kohldistel (Cirsium oleraceum) zeigt, das Indianer-Fieber-Heilkraut Kunigundenkraut (Eupatorium cannabinum), alias Wasserdost,  die bezaubernde Wiesenkönigin (Filipendula ulmaria) mit ihren stark duftenden, perlmuttfarbenen Blüten,  neben der Roten Johannisbeere (Ribes rubrum), das Rührmichnichtan (Waldspringkraut)  (Impatiens noli-tangere) mit wunderschön hellgelbem Blütenschlund, die Grauweide, die eigentliche Wald- /Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum) zum Internetfoto der Wald-Sternmiere und der Schneeball (Viburnum opulus) mit seinen roten, erbsengroßen Beeren mit herzförmigen Samen wächst, und die Esche je nach Lage. -

zum Internetfoto diser Wald-Sternmiere (copyright: siehe Link)

 

 

 

 

 

 

 

 Das Sumpfeichenwäldchen mit seinen markant tiefbuchtigen Blättern und herbstlicher Rotfärbung entwickelt sich auf ständig verstopften Talgründen, aber auch an Teichenden. Hier gedeihen bemerkenswerte Pflanzen, wie das giftige Aronstabgewächs der Drachenwurz/Schlangenwurz (Calla palustris) und auf besonders nassen Teilflächen der Sumpffarn (Thelypteris palustris).

à propos:   Naturpark Nordvogesen mit wunderschönen Naturlandschaften und reichhaltigem Kulturerbe - Park-Museum in Lützelstein - Besuch des «Hauses des Wassers » am Donnenbacher Weiher und von Schloss Diedendorf am ?


Vogesen: Wanderungen ohne Gepäck von Hotel zu Hotel - von Ferme zu Ferme

Für Querwanderer ohne Rucksack und mit Ferme-Auberge oder Hotel-Übernachtung, existiert eine in ihren Routen begrenzte Adressenliste mit Gepäcktransfer

Tageswanderungen ohne Rucksack im Naturpark der Ballons des Vosges : der Transport des Gepäckes von einer Etappe zur anderen >: 7 Tagestour im Tal von Kaysersberg, zwischen den Bergen und den Reben, die kulturellen und natürlichen Reichtümer dieses grünen Tales entdecken auf ausgeschilderten Wegen. Seit 15 Jahren wird dieser « Hit » von allem Wanderer heiß gelobt. Dauer der Wanderungen : 12 bis 20 km pro Etappe, d.h. 4 bis 6 1/2 Stunden/Tag - 500 bis 800 m Höhenunterschied pro Tag.

Große Vogesen-Wanderungen - bzw. eine 430 km lange Streckenwanderung auf dem GR5 von Wissembourg bis Belfort beginnt in den Nordvogesen mit den Panoramaaussichten der Sandsteinburgen. Schöne Weinberge an Burgfelsabhängen, reichlich Burgruinen aus Barbarossa's Zeit zieren bis in die Mittelvogesen. Ein einzigartig idyllisches Breuschtal. Hochvogesenkämme entlang der Hochweiden (crêtes, entlang der Route des Crêtes) mit ihren urigen Fermen (Bergbauernhöfe), alpinen Granitfelsen und tief blauen Gletscherseen bis vor die Schweizer Grenze. Die Vogesen bieten ein breites Spektrum an verschiedenen Landschaften. Von den rotsandigen, strandartigen Föhrenwälder der Nordvogesen mit ihren sehr zahlreichen roten Sandsteinburgen über die steilen Bergrücken im Silberminental, die Weinberge und -dörfer von Barr bis Colmar, das Hochgebirge der Südvogesen ab und um Munster (auch Name des Bergkäse) mit seinen Hochmooren und Märchenwäldern, schroffe Granitfelsen und Geröllpfade hinauf zu den einst mit Schweizer Bauern besiedelten Hubel um Thann. Sehr schöne, vibrierende 430 km Vogesendurchquerung sind es allemal die es hier in Etappen noch zu entdecken gibt !


Wandern: durch Vogesentäler über die Vogesenkämme:

 Auswahl einiger der Vosgesen-Wanderkarten des IGN (Bild: © : www.ign.fr) Gipfelwanderweg (Sentier des crêtes) - Großer Wanderweg GR 5 (sentier de grande randonnée) - Felsenpfad an der Col de la Schlucht (Sentier des roches GR 531) mit seinem Krappenfels führt bis ins Frankenthal und weiter nach Gaschney - das jeweilige Wanderkartenmaterial dazu deckt die benannten Teilstrecken Tourenvorschläge - Rundwanderungen - Streckenwanderungenund -gebiete ab. Für eine Gipfelwanderung, je nach dem Tal aus dem sie bei Tourantritt zugänglich ist, bedarf es mehrerer Wanderkarten des Vogesenclubs mit der Bezeichnung 'Top 25'. Route bekannt, es fehlt nur ein Kartenausschnitt für die Tagesrundwanderung ? Auf der D417 von Munster, Soultzeren und Stosswihr zum Mini-Felstunnel des Col de la Schlucht mit seiner recht alpinen Felsenpfad mit Metallleitern und Seilbefestigungen um das Naturschutzgebiet Le Tanet, der nur bei trockenem Wetter mit gutem Schuhwerk und Trittsicherheit gefahrlos seine Aussichten frei gibt, bietet sich eine Vier-Seen-Wanderung: La Blanc (Weisser See), Lac Noir (Schwarzer See), Lac des Truites (Lac du Forlet, der Forlenweiher, einst Forellenweiher), Lac Vert (Grüner See) bis zum Hohneck-Gipfel an (Wanderkarte IGN 3618OT 1:25.000 die den Weißen See gerade noch so am oberen rechten Kartenausschnitt anzeigt, und ab hier die Karte 3718OT Colmar - Kaysersberg - Le Bonhomme (Riquewihr und Ribeauvillé) erforderlich macht. Bei allen Kartenausschnitten bleibt zu bemerken, dass sie für die schönsten Vogesentouren recht unglücklich ausgewählt wurden. Für die, die eine 7-Tagestour mit 5-8 Std.-Strecken-Tageswanderungen von den Nordvogesen in die Südvogesen (von Saverne zum Grand Ballon) bevorzugen, bedarf es einer guten Organisation. 

2,5 Std. Wanderung in den Hochvogesen: (ca. 10 km) auf der Route des Crêtes zum Hartmannsweilerkopf (Besichtigung des Mahnmals) - Passhöhe Grand Ballon (1.350 m - Gipfel-Aufstieg mit Abstieg) - Col du Haag * (1.290 m) - Hundskopf (1.237 m) - Markstein * (1.160 m). *): Ferme, Einkehr - - -  3-Std.-Wanderung (11 km) zu den romanischen Glockentürmen an der südlichen Weinstraße Merowingergräber von Soultzmatt über den Heidenberg (452 m) nach Osenbach (romanische Glockenturm (12. Jh.), der Brunnen der heiligen Jungfrau stammt (17. Jh.) über Wiesen und Weinfelder gelangt ihr an den Waldrand mit herrlicher Sicht auf die breite Talsenke zum Naturfreundehaus Ritzenthal - Wintzfelden (romanischen Glockenturm, Kirchenschiff (1778) - (über Rouffach nach Soultzmatt) - - - 5 Std.-Tageswanderung in den Nordvogesen zur Wasenburg auf Goethes Spuren 16 km auf dem GR 5.3-Weg zur Wasenburg ein naturgeschichtlich-historischer Lehrpfad begleitet uns bis zur Kreuztanne*. (Wasenburg 1335 erstmals erwähnt und 1677 von den Franzosen zerstört, Merkuriusportal aus römischen Überresten zur Erinnerung an einen dort gestandenen Merkurtempel, Gedenktafel erinnert an den Besuch Goethes) - zum Reisberg (auch hier befand sich ein römischer Merkurtempel, der auf ein älteres keltisches Höhenheiligtum zurückgeht. *): die Schlossruine Groß-Arnsberg gehörte 1332 den Lichtenbergern, sie wurde in den Kriegen des 16./17. Jh. zerstört.) - zum Wasenköpfle abwärts nach Oberbronn - Rucksackverpflegung - 6-Std.-Streckenwanderung Vogesenhöhenwanderung: Col de la Schlucht – Le Tanet – Gazon du Faite – Soultzeren Eck – Col du Wettstein - 20 km - Anfahrt durchs elsässische Münstertal - Tourbeginn: auf dem Col de la Schlucht (Schluchtpass 1.185 m). Auf der Grande route Nr. 5 auf dem Vogesenhöhenkamm über Le Tanet (Tanneckfelsen 1.292 m) und Gazon du Faite (Ringbühl 1.302 m) zum Soultzeren Eck, mit schönen Ausblicken auf versteckt liegende Bergseen, wie der Forellenweiher am Ringbühl, bis zur Ferme Auberge (Einkehr). Mit Kammlinienbus (Navette des Crêtes Mai-Sept.) zurück zum Col de la Schlucht.


417 km lange Mountainbike-Strecke durch das Vogesenmassiv von Wissembourg bis Thann vers le site: Traversée du massif vosgien à VTT (TMV)

Traversée du massif vosgien à VTT (TMV) der elsässischen Liga für Radwanderungen: ein Viertel der Strecke ist asphaltiert mit einem Gesamthöhenunterschied von 9.000m, unterteilt in 20 Abschnitte von 9km bis 31 km gemäß dem topographischen Führer (Topo-Guide IGN 1:50.000 als Taschenbuch 10 x 21cm - ISBN : 2-9524417-0-7 - EAN : 9782952441704 - VK-Preis: 10€) 
zu kaufen in in Straßburg bei GEORAMA  (20, rue du Fossé des Tanneurs), bei FNAC (La Maison Rouge - 22, place Kléber), in der Librairie Kléber (1, rue des Francs Bourgeois), beim Au Vieux Campeur (32, rue du 22 novembre) und in der Librairie Broglie (23, place Broglie), in Mulhouse bei FNAC - La Galerie (54, rue du Sauvage) und bei allen großen Fremdenverkehrsbüros
Zu beachten wäre, dass die Strecken (Tagesetappen) für einen Familienausflug in den Nordvogesen besser geeignet sind als die zwischen Châtenois und Aubure auf 29km mit 940m Höhenunterschied, oder zwischen Gaschney und dem Markstein mit 31 km und 900m Höhenunterschied.
Nachstehende Mountainbike-Routen sind unterteilt in Nordvogesen (Parc Naturel Régional des Vosges du Nord)
Vogesenvorland (Piémont des Vosges) -  -  - Vogesenbelchen (Parc Naturel Régional des Ballons des Vosges):
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im Weißenburger Land von Wissembourg zum Gimbelhof 18 km N-S: 330 m oder vom Gimbelhof nach Obersteinbach 13 km  N-S: 325 m 

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im Sauertal von Obersteinbach - Oberbronn 23 km N-S: 470 m von Oberbronn nach Lichtenberg 21 km N-S: 420 m oder von Lichtenberg nach La-Petite-Pierre 20 km N-S: 355 m

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im Land des Einhorn von La-Petite-Pierre nach Dossenheim-sur-Zinsel 20 km N-S: 140 m oder von Dossenheim- sur- Zinsel nach Saverne 26 km N-S: 355 m

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Die elsässische Schweiz von Saverne nach Obersteigen 21 km N-S: 540 m

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Das Breuschtal von Obersteigen nach Oberhaslach 20 km N-S: 335 m oder von Oberhaslach nach Grendelbruch 13 km N-S: 375 m

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Der Odilienberg von Grendelbruch nach Ottrott 24,5 km N-S: 370 m oder von Ottrott auf den Mont-Sainte-Odile 8,5 km  N-S: 530 m

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von der Ruine Bernstein zum Ungersberg vom Mont-Sainte-Odile nach Le Hohwald 10,5 km N-S: 180 m oder von Le Hohwald nach Châtenois 28 km N-S: 540 m

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die Hochkönigsburg von Châtenois nach Aubure 29 km N-S: 940 m

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der Brézouard von Aubure zum Col du Calvaire 25 km N-S: 750 m

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die Seen vom Col du Calvaire zum Gaschney 29 km N-S: 680m

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die Route des Crêtes von Gaschney zum Markstein 31 km N-S: 900 m

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die Hochweiden vom Markstein nach Moosch 16 km N-S: 130m

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das Thurtal von Moosch nach Thann 22 km N-S: 705 m

Die einzelnen Stationen N-S:  Wissembourg - Gimbelhof >: Obersteinbach - Oberbronn - Lichtenberg - La Petite Pierre - Dossenheim-sur-Zinsel - Saverne - Obersteigen - Oberhaslach - Grendelbruch - Ottrott - Mont-Sainte-Odile - Le Hohwald - Châtenois - Aubure - Col du Calvaire - Le Gaschney - le Markstein - Moosch - Thann.

 

Die Route des Crêtes, also die Hochvogesen-Hauptkammstrasse, ist die aus dem Ersten Weltkrieg in das Massiv gehauene Autofahrstrasse. Sie ist 'keineswegs' ein breiter Waldweg (Mountain-Bike-Trail-Pfad). Sie ist die elsässische Touristenattraktion für die meisten Elsassbesucher, und stets sehr belebt. Wer sie dennoch in mehreren Tagen, also in Teilstrecken abfahren will, findet Übernachtungsmöglichkeiten, dadurch eben auch verbunden mit erheblichen Höhenunterschieden. Das Vogesenmassiv hat auch hier alpinen Charakter und Teilabschnitte, die im Anstieg nur noch mit Schieben zu bewältigen sind.  Link-Tipp: Aubure - Col de la Schlucht (35,9km 1375hm 4:16:00h)


Mini-Führer durch die Vogesen : Vogesenführer in deutscher Sprache des Vogesen-Regionalparks

Link zur offiziellen Seite des Vogesen-Regionalparks
Karte mit Verlauf der Hochvogesen und ihrer Seitentäler © : Link  die Mini-Führer des Parc naturel régional des Ballons des Vosges hält eine Broschüren-Auswahl bereit mit Erkundungsideen vom Kulturerbe bis zu Wandervorschläge.
 Jedes Heftchen beschreibt eine geologisch landschaftstypische Gesamtheit quer durch die einzelnen Territorien, erhältlich in Münster und den Fremdenverkehrsbüros der Region.

4 Führer von Nord nach Süd - kostenlos - in deutscher Sprache:

Von den Seen in den Weinberg (Tal der Seen vallée des lacs, Haute-Meurthe, Münstertal vallée de Munster, Kaysersberg) 
In den Hochvogesen rund um den Grand Ballon (Täler der Moselle und der Moselotte, das Thur-Tal vallée de la Thur, Route des Crêtes und Grand Ballon, das Florival, Vallée Noble und das Gebiet von Rouffach)
Rund um den Elsässer Belchen (Gipfel Ballon d’Alsace, Haute vallée de la Moselle, vallée du Rahin, Vogesenvorland, vallée de la Doller - Tal)
die 1.000 Seen des Département Vôge (Haute vallée de l’Ognon, Tausend-Seen-Platte Plateau des Mille étangs, vallée du Breuchin, die Täler der Augronne und der Combeauté)

pistes - horaires - info neige - nocturne - raquettesGrand-Ballon - Lac Blanc  infos sur les pistes des Hautes Vosges en Alsace 
Navette du Schnepf -  Munster >: Schnepfenried  

 

Hohneck Falimont

Schnee-Info-Neige  - - - Die Hochvogesen und ihre bewaldeten Weidenflächen (hautes chaumes) auf Schneeschuhen entdecken - Schneeschuh-Kurs - auf Schneeschuhen zum Grand-Ballon und zum Markstein - Kulinarische Schneeschuhwanderung :   auf Skiern - Langlauf Schneeschuhen dieses Wochenende zu den einzelen Skiliften, Pisten, Spuren, Loipen in den Hochvogesen - - - Dreikönigs-Rallye auf Schneeschuhen halbtags - Treff: Ski-Station Lac Blanc in Orbey (19€/10€ Kinder, ab 8 Pers.) Reservation Tel.: 0033.3.8971.2918 - am ? - - - Tageswanderung: zu Fuß / auf Schneeschuhen in den Hochvogesen *** mit dem Club Vosgien de Strasbourg - am ? Infos zu den einzlnen Vogesen-Clubs im Elsass

Link zu den Fahrplänen der Hochvogesen-Busse

La Navette des Crêtes TER : Pendelbus für Wanderer - Kammlinienbus vom Vogesenpass zum Vogesengipfel Grand-Ballon :

  fährt sonn- und feiertags ca. halbstündlich von 10-18h vom ?

Link Die 19 angefahrenen touristisch attraktiven Vogesen-Haltestellen La Navette des Crêtes - der Fahrplan mit Haltestellen  oder als als Word-Datei mit allen Stationen - Ihre Anfrage unterentlang der Route des Crêtes werden alle 30 Minuten über den ganzen Tag hinweg angefahren, zwischen dem Col des Bagenelles im Norden und und dem Grand Ballon (höchster Vogesengipfel im Süden). Dieser Kammlinienbus erlaubt auf leichte Art und Weise die große Vogesenüberquerung entlang der Route des Crêtes auf dem Fernwanderweg GR 5.

Fahrpreis: Gratis für Besitzer des Touristenausweises Pass Evasion - Tarif: 3€ für den Tagespass gültig an allen Haltestellen des abgefahrenen Gebietes und 8€ für das Saison-Ticket. Anschlussbusse ab den Bahnhöfen der Talstationen oder für die Einsteiger ab der Passhöhe der Vogesenkammlinienfahrt : von Norden (im Silberminental) nach Süden zum höchsten Vogesengipfel >: Col des Bagenelles - Col du Calvaire - Grand Ballon. mehr zum Vogesen-Pendelbus Sommer-Fahrplan, Haltestellen


für Kinder: Eselritt auf den herrlich schönen Gebirgspfaden im 'Parc Naturel Régional des Ballons des Vosges' Spazier-Ausritte auf dem Rücken eines Esels mit Les Ânes de Millepertuis in Linthal (Haute-Alsace) : Eselreiten quer durch die bezaubernd schöne Landschaften der Hochvogesen des Parc Naturel Régional des Ballons des Vosges besonders für Kinder - Preise: halber Tag 25 € - Tagesausritt 40 € - Wochenende 60 € - - - Geführte Nomaden Wanderungen mit Esel, mit Übernachtungen im Tipi-Zelt im Almabtriebgebiet ab Gérardmer mit dem Bergführer Pierre Guidot - ganzjährig im Angebot


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