BADEN
- ELSASS - BASEL - Ausflüge:
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BALADE - BALLADES -
LOISIRS - SORTIES régionales guidées - RENCONTRES
en Alsace, en Bade
dans l'Ortenau (D) et en Suisse - tout public pour tous :
on parle en alémanique
(alsacien - uff
elsaessisch) au coin des trois pays au Rhin
supérieur
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" Alemannisch isch guet -
Alemannisch het Reiz - Nit jede, wo schnell schwätzt - Sait
ebbis
Gscheits."
(Peter
Schenk, Basler Zeitung 11.2003)
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Dichterzitate*
an noch vorhandenen Originalschauplätzen als monatlicher
Treffpunkt für
die humorvoll grenzüberschreitenden Alemannen der Neuzeit in
der 'Regio
im Südwesten' zwischen Freiburg, Offenburg,
Breisach, Basel,
Kembs, Colmar, Schlettstadt (Sélestat), Straßburg
(Strasbourg) und
Saverne. *): Sage, Brauch, Liedgut,
Mundart und Geschichtchen zu den Landschaften am Oberrhein.
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.
Ihre
Teilnahme:
eigen- und selbstverantwortlich eigene Anfahrt
- Fahrgemeinschaften auf Anfrage - Selbstkostenbeteiligung bei
Anmeldung
per
e-mail
| Laissez-vous
saisir par les ambiances et les
couleurs de l'automne pour cette randonnée assez difficile
au sommet de
Kandel en Forêt-Noire. Avec assez des pauses pour
s'échanger,
rencontrer et découvrir ses thèmes d'histoire et
de la littérature sous
forme de
balades
contées - thématiquées en alsacien et
alémannique
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Termin - Date - Treffpunkt:
auf Anfrage - Départ: ?h sur demande*

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Alti Keschde im
Ammerschwihrer Katzetal. - Des veilles
châtaigniers dans les forêts d'Ammerschwihr

Balade en parlant l'alsacien ou en
dialecte alémanique -
Der alte Kastanienwald des
äußerst
malerischen, elsässischen Weinortes Ammerschweier nahe
Kaysersberg.
- Goldene Oktobersonne mit Herbstfarben und
-früchten begleiten uns rund um den Weinberg Katzental auf
unbeschwerlichen Rundgang. Am klimatisch geschützten
Fuße der Drei
Ähren (Trois Épis), führt der
Weg an leuchtend bunten
Weinbergen entlang, genannt Kaefferkopf.
- Südlich und westlich von Ammerschwihr dehnen sich mehrere
hügelige
Vogesenausläufer auf sonnigen 240 bis 320 m Höhe aus.
Der Kaefferkopf
verdankt seinen Prädikatswein (51.
elsässischer
grand cru) der geologischen Mischung des Weinbergbodens und seinem
Klima. Großteils aus kieselhaltigem Ton und einem geringeren
Teil aus
kalkhaltigem Ton in Süd - süd-östlicher
Sonnenlage, verhilft er den
hier erlaubten Weinsorten, die aus diesen Abhängen stammen,
einen
charakteristischen Geschmack. Riesling, Muskat,
Gewürztraminer, Tokayer
und Pinot gris in vorgeschriebenen Mengen mit einem Jahresertrag von
45.000 Hektoliter; diese Besonderheit des Bodens hatte bereits ihre
Winzervorfahren interessiert. Seit der Bezeichnung Kefersberg, hat
dieser Ort bis heute nicht aufgehört sehr gefragte Weine
abzufüllen.
Der
Bürgerturm von Ammerschwihr
Am Wegesrand grüßen blaue
Beeren, zur Linken sind
es die Weintrauben, zur Rechten die Schlehenfrüchte, gefolgt
von
Brombeeren, kräftig roten Hagebutten, Bäumen mit
Nüssen, Äpfel und
Zwetschgen, bis sich die aussichtsreichen Weinberge dem alten
Kastanienwald nähern. Am Weg, im Herbstlaub
unübersehbar die
kugelig-stachelig geschützten Esskastanien von den
mächtig hohen
Kastanienbäumen mit geplatzter Schale abgeworfen. Ein noch
Welt
abgeschiedenes Landschaftsidyll mit reichlich Aussichten belohnt uns am
Aussichtspunkt des Meiweier
Kreuz. Sein Name erinnert an Meywihr, ein
längst
verlandeter Weiher und längst versunkenes Dorf. Die
Aussicht
wirkt ergreifend bis schwärmerisch mit
Elsass-Sehenswürdigkeiten
wie die Hochkönigsburg, die drei Burgen von Riquewihr, auf
Colmar, auf
den Kaiserstuhl mit dem Turm des Toten Mannes, alles untermalt von
leichthügeligen Rebreihen hin zu den Mittelvogesen. Das Kreuz
im
Katzental, wo versteckte Reste des ehemaligen Dorfes Minnenweiler oder
Meiweier liegen mit einer Beinhauskapelle, wie beim Aufstieg in den
Weinberg. Das ehemalige Katzental (anno 1185: Chazindale) wurde
zusammen mit Ammerschweier und Maiweier zum heutigen Ausgangsort
vereinigt. Ihre einstigen Besitzer waren drei Herren, der eine von
Rappoltstein, der zweite ein Hohlandsberger und der dritte einer aus
dem Reiche. Im 14. Jahrhundert wurde Ammerschwihr mit einer Festung
umgeben. Die Bewohner der angrenzenden Dörfer von Meywihr und
Katzenbach suchten Schutz hinter den Festungen der Stadt. Vom 68 Hektar
großen Weinanbaugebiet (seit 1431) dem Käferkopf (Le
Kaefferkopf) aus,
sind die vielen Weiher und die verschwundenen Orte wie Meywihr nicht
mehr zu sehen. Auch für die Bewohner der Bronzezeit hier
bedarf es der
Vorstellungskraft, um bis zum Jahre 869 ins Dorf von Amalrich alias
Amalrici Villare (Amaircivillare) zurückzublicken, wie in
einer Charta
belegte Geschichte des lothringischen Königs Lothar. Zem
Kefersberg (zum Kefersberg) hieß der Weinberg anno
1328. Das
heutige Ammerschwihr erhielt 1431 die Rechte einer freien
elsässischen
Reichsstadt-Dekapole durch König Sigismund zur Zeit des
Heiligen
Römischen Reiches, und zu Gunsten ihrer Bourgeoisie. Im
Panoramablick
erkennen wir die gotische
Kirche Sankt-Martin, zwei stattliche Tortürme, der Bürgerturm
am Obertor und der Schelmenturm, beide
aus dem 16. Jh., bereichern den Rückweg. Letztere, auch der
Turm der
Diebe genannt, diente als Gefängnis. Das gotische Rathaus von
1552 mit
noch bedeutenden Resten der alten Stadtmauer begehen wir nach
Rückkehr. Ein weiterer Anstieg mit Abstieg
schließt das Archäologische
Museum der
restaurierten Burgruine
Wineck, inmitten dieses Weinberges, mit ein.
(Sonntags geöffnet 14h-18h30, Eintritt 2€).
Zum
Abschluss ist eine
Einkehr möglich, auf Ihren Wunsch hin bitte angeben -
Treffpunkt: auf Anfrage - sur demande 13h
am ?
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S'lutte roahre vun
de Hirsch' em Ill*Wald - Das laute Röhren der Hirsche im
Illwald - Les
cris rauques et puissants des cerfs dans l'Ill*Wald
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Balade en parlant l'alsacien ou en
dialecte alémanique
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Der
Riedwald um das elsässische Schlettstadt im Großen
Ried der
Illniederung in der Abenddämmerung - auf leisen Schritten -
mit gutem
Schuhwerk -
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| Sélestat : Ein Auwald mit
verschiedenen Riedböden und Gewässer führt
uns bis zur Eichenkapelle
mit Ausblick auf die Mittelvogesen (eventuell mit Taschenlampe) - Natur
erleben, eindrucksvoll und nah. -
Sortie
nature à la découverte du raire de daim - |
| Der Riedwald
bei Sélestat (Elsass), genannt Illwald, nach seinem Fluss
benannt, der
vom südlichen Sundgau her vor Straßburg in den Rhein
fließt, ist ein
Naturschutzgebiet nordöstlich von Colmar mit reichlich
Wildbestand.
Schwemmwiesengebiete und Trockenrasen, ein Auwaldurwald mit verschiedenen Riedböden und
verschiedenen Gewässerarten führt
uns bis zum
historischen Pilgerort mitten im Wald, der einstigen Eichenkapelle und
heutigen Schiffswegkapelle. So wird berichtet, dass um 1750 die unweit
gelegene Kapelle Notre-Dame-des-Neiges
die damalige Marienstatue, gegen den Protest des Volkes, an sich nahm,
den Marienkult an der Eichenkapelle verbot um nun ihrerseits mit ihren
teueren Geschenken die Pilger anzuziehen. Einst schwer
zugänglicher
Wallfahrtsort, seither und bis heute auf dem Wasser in Barken besucht;
damals um Erlösung von den durch Hochwässer bedingten
Sumpfseuchen zu erbitten. |
Heute mit Muse,
zu Rad und zu Fuß mit herrlichem Ausblick auf die
Mittelvogesen, die
Hochkönigsburg und einer der historischen Kirchtürme
des
Humanistenstädtchen von Schlettstadt (Barbarossa's Perle im
Elsass). -
Die Thermik der
Rheinebene hat Dutzende von Störche auf
Schlettstädter
Gemarkung bis in den Spätsommer ihre Segelkünste
über dem Illwald unter
Beweis stellen lassen. Der Brachvogel, die
Stechmücken und
die Bremsen haben die Erlensümpfe verlassen. Die
Mäusebussardpärchen
lassen sich zusehen bei der aufmerksamen Feldbodenjagd. |
| Der Wildwechsel,
besonders im Oktober mit den
Brunstlauten des m ein beeindruckendes Naturerlebnis für alle
Beteiligten, denen das Herz bei Sonnenuntergang
im Illwald höher schlägt im
eindrucksvoll nahen
Erleben der Natur. Den Sommer hindurch leben Hirsche und Kühe
samt
ihren Kitzen in getrennten Rudeln (ca. 560 Tiere). Doch ab der zweiten
Oktoberhälfte, zu Beginn der Brunstzeit, suchen die Hirsche
die Kühe
auf und bleiben den Winter über, eifersüchtig
wachend, bei ihnen. Ca.
90 Minuten auf ausreichend breiten Wegen, die uns im Flüstern
diesem
außergewöhnlichen Naherholungsort vor dem an
Pflastersteingassen
reichen, malerischen Altstadtviertel Schlettstadt's erwarten. |
| zum
Abschluss ist eine Einkehr möglich, auf Ihren Wunsch hin bitte
angeben. |
|
(Querverweis:
weitere
Illwaldseiten : Illwald-Biotop
dank hiesiger Riedsümpfe und Schwemmwiesen
(1 + 2) oder Illwald-Rundwanderung
um die Schiffswegkapelle
|
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Termin - Date
- Treffpunkt:
auf Anfrage - Départ: ?h sur demande
|
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Historischer Rundgang durch's
schöne Mulhouse
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mit seiner Stefanskirche am
Hafelemarkt: S'scheene Mulhouse g'wàchse zwische Habsburg,
Basel un de
Preisse
|
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Balade en parlant l'alsacien
ou en dialecte alémanique
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Mühlhausen: Reizvoll
nicht nur
durch die nahen Illufer mit ihren unvergleichlichen Naturlandschaften.
Die Südgäu-Metropole (Sundgau) im Südelsass
Mulhouse entwickelte sich
aus ihren Sümpfen. Zur Zeit des römischen Illzach
(Uruncis) ein
einstmals kleines sundgau'er Dorf. Erwachsen aus
germanisch-alemannischen Invasionen an einem Weiher im 9. Jh. mit
römischer und deutscher Sprache. |
Mulhouse,
développé sous les
Habsbourgeois, les évêques de Strasbourg et
Bâle et sous la domination
allemande
Mülenhusen's
bewegte Geschichte beeinflusst durch die zentrale Lage am Oberrhein und
im Dreiländereck. Spielball der Mächtigen, vom
Heiligen Römischen Reich
der Straßburger Bischöfe welches das Dorf festigten
und zur Stadt
erhoben, über die Herrschaft der Hohenstaufen mit Friedrich
Barbarossa
und Friedrich II, bis zu den kriegerischen Bischöfen der
zahlreichen
Adeligen, unter Mithilfe des oberelsässischen Landgrafen und
späteren
Kaisers Rudolf von Habsburg im 13. Jh. - Durch seine geographische Lage
im 15. Jh. vom Hause Österreichs vernachlässigt, fand
es nach Basel
(1506) anno 1515 für drei Jahrhunderte bis zur Reformation
Schutz als
eines der 13 schweizerischen Kantone. Denn der 'Sechs-Plappert-Krieg'
(aus nichtigem Anlass des rückständigen Lohns eines
Müllerknechtes)
brachte die Stadt Mülhausen, anno 1466-1470, beinahe dem
Untergang nahe
(nur durch burgundische Drohungen kam ein langer Schutzvertrag mit
Basel zustande) dazu der Schwabenkrieg von 1499.... Der
Westfälische
Friede von 1648 nahm das unter helvetischer Konföderation
unabhängige
Mühlhausen bis 1792 von französischer Herrschaft aus.
Das 18. Jh. war
die Zeit des Fortschritts, der Entwicklung der Landwirtschaft mit der
Einführung der Kartoffel um 1720, mit dem Beginn der Schmieden
und
Textilindustrie (bis zum Krieg 1870/71). Die barocke Kunst
hinterließ
zahlreiche Kirchenaltäre. - Das 19. Jh. unter
preußischer Herrschaft.
1840 erfolgte der Bau der Eisenbahnstrecke Mulhouse - Saint-Louis. -
| Heute, im
Umbruch zum Tramausbau, folgen wir ihren Gassen und Strassen dieser zu
den historischen Schauplätzen unter deutscher Zwangsherrschaft
als
Entdeckungsreise ihrer französischen Entwicklung mit
schweizerischen
Wurzeln zur schönen wie pulsierenden Sundgaumetropole. Wir
rüsten Sie
aus mit den Monographien dieser Stadt zur Geschichte ihrer Strassen und
mit Textauszügen zu ihrer kulturellen Seele. Die
Allée Nathan
Katz benannt nach dem Kosmopolit und Sundgaudichter
à la
Dialekt sin alti Volkssprooche, der am 12. Januar 1983 in Mulhouse starb
beschreibt in seinen elsässischen Werken die Sundgauer Sprache
(Sundgäu, Hoimet, S'Rosele, Fresch uff). Der Kabarettist Roger
Siffer
hatte an seiner Seite seinen ersten Auftritt beim regionalen
Fernsehsender 'France 3 Alsace' anno 1969. |
|
Regio
pur im Dreiländereck: "Sagt man einem
Elsässer, er
solle doch babbeln, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, dann wirft er
sich in die Brust und kräht die blutrünstigste aller
Nationalhymnen der
Welt, die Marseillaise, und man wird gewahr, dass da ein
intellektueller Rückstand, das Unvermögen,
Selbstbewusstsein aus den
eigenen Wurzeln zu ziehen, sich offenbart. Das geht so weit, dass man
die bis ins Mittelalter zurückverfolgbaren Familien Spiegel
und Jung,
in deren Andenken man in Mülhausen Quartierteile taufte, flugs
in
«Mirroir» und «Jeun» (also:
Spiegel und Jung) übersetzte - aus dem
Spiegel-Tor wurde die «porte mirroire» und aus dem
Jung-Tor die «porte
jeune»… " Zitat von Jürg-Peter
Lienhard (CH)
|
| Sollten Sie selbst
elsässische Texte von Katz besitzen, danken wir Ihnen
für Ihr 'zur
Verfügung stellen' dieser ! |
|
(Querverweis:
Karpfenteiche
und Orchideen im naturreichen Südgau )
|
|
Zum
Abschluss ist eine Einkehr möglich, auf Ihren Wunsch hin bitte
angeben.
*): Ausgangspunkt berücksichtigt die Anreise der Teilnehmer
(sowie
Fahrgemeinschaften oder die gemeinsame Bahnfahrt)
|
|
Termin - Date - Treffpunkt:
auf Anfrage - Départ: ?h sur demande*

|
|
|
Regio-Touren
:
Ausflüge
und Freizeit-Treffs
regional
frei gestaltet
- beschauliche
Regio-Streifzüge
|
| Charmante
Landschaftsszenerien mit gefälliger Führung.
Ob als reizendes
Lächeln oder als liebenswürdige Verbindlichkeit, den
Teilnehmern bieten
sich bald anmutig erfreute Umgangsformen. |
| Eine angenehm
harmonische Atmosphäre strahlt besonders dann, der
Umgebung
gleich, Schönheit und Liebenswürdigkeit aus, wenn die
Wahl der
Unterhaltung im Dreiländereck alemannisch bleiben
darf. |
| Diese
Begegnungseigenschaften reflektieren so selbst ihre jeweilige
Landschaft in Schönheit, Kultiviertheit und Harmonie im
inneren
Gleichgewicht. Die Sympathie anderer Teilnehmer hat einen ebenso
schönen Landschaftsspiegel zum Bedürfnis, um sich an
diesem Tag wohl,
und unter bislang Fremden angenommen zu fühlen. |
| Ihre, zur Anpassung bereite,
Führung tut viel dafür, bringt ihr diplomatisches
Geschick ein, um
zwischen Gegensätzen humorvoll zu vermitteln; mit humorvoller
Kompromissfähigkeit in alemannischen Mundartdifferenzen,
vom
badisch-elsässisch bis zum Schwyzer Dütsch (Dytsch),
vereinend Ausgleich zu
schaffen. |
| Persönliche
Entfaltung in
anmutiger Umgebung bietet auch Ihnen einen frischen, einladenden Reiz.
Entscheiden Sie sich für Ihre Gedanken oder Bilder, die Sie
dazu
beitragen möchten. Sie werden alle Sympathien auf Ihrer Seite
haben.
Bringen Sie sich in die Landschaft ein und sichern Sie sich Ihren Platz. |
| Wir erstürmen heute
stumme
Zeitzeugnisse im Hören dank bereits Verfasstem; seien es
Sagen,
Volkslieder oder Texte von Künstlern der Region, und
begeistern uns an
dem was uns dazu einfällt, um es selbst genießend
mit'zu'teilen. |
| Nichts Menschliches wird
mehr fremd sein im begleitenden Austausch. Ihrem Bedürfnis
nach
Abwechslung und Vielseitigkeit wird etwas beweglich, neugierig und
vielseitig interessiert "Quecksilbriges" geboten. Die
leichte, gefällige Art Ihrer Begleitung Kontakte zu
knüpfen
sorgt für das harmonische Gleichgewicht Ihrer
gewünschten Themen. |
| Mit Pioniergeist
packen wir an diesem Erkundungstag jedwede Herausforderung bei den
Hörnern und lassen sich durch Wetter bedingte
Widerstände
nicht entmutigen. Wir schauen nach links und nach rechts, und
mit kriminalistischem Gespür gelangen wir zum Ausgangspunkt;
wo alle
Fäden der zuvor unbekannten Orte, ihre untergründige
historischen
Landschaftsseele ihren Anfang nahm. |
| Wichtigste Voraussetzung
dazu sind Ihre Liebe zur Natur, Ihr Gespür
für historisch
geheimnisvolle Orte und Ihr Wissen, dass sich Orte unter den Augen
Ihres Begleiters verändern können. |
| Ihre eigene Alchimie, liebe
(r) Teilnehmer (in) besteht darin, diese Urkräfte
für einen
Tag zur einheitlichen Gesamtheit werden zu lassen; ihm ein altes
kindliches Lebensgefühl abzugewinnen, ehe Sie sich wieder
Ihrem Alltag
widmen. |
|
:
|
auf dem Oberlin-Pfad zwischen dem rechten
Ufer der Breusch (Bruche) und dem Champ du Feu im Ban de la Roche der
Vogesen zu Papa Oberlin
|
|
Balade en parlant l'alsacien ou en
dialecte alémanique
|
Steintal: Den 20. ging Lenz durchs Gebirg.
Die Gipfel und hohen Bergflächen im
Schnee,
die Täler hinunter graues Gestein, grüne
Flächen, Felsen, und Tannen.
Es war naßkalt, das Wasser rieselte die Felsen hinunter und
sprang über
den Weg. Die Äste der Tannen hingen schwer herab in die
feuchte Luft.
Am Himmel zogen graue Wolke, aber alles so dicht, und dann dampfte der
Nebel herauf und strich schwer und feucht durch das Gesträuch,
so träg,
so plump. Er ging gleichgültig weiter, es lag ihm nichts am
Weg, bald
auf- bald abwärts. Müdigkeit spürte er
keine, nur war es ihm manchmal
unangenehm, daß er nicht auf dem Kopf gehn konnte. .Anfangs
drängte es
ihm in der Brust, wenn das Gestein so weg sprang, der graue Wald sich
unter ihm schüttelte, und der Nebel die Formen bald
verschlang, bald
die gewaltigen Glieder halb enthüllte; es drängte in
ihm, er suchte
nach etwas, wie nach verlornen Träumen, aber er fand nichts.
Es war ihm
alles so klein, so nahe, so naß, er hätte die Erde
hinter den Ofen
setzen mögen, er begriff nicht, daß er so viel Zeit
brauchte, um einen
Abhang hinunterzuklimmen, einen festen Punkt zu erreichen; er meinte,
er müsse alles mit ein paar Schritten ausmessen
können. Nur manchmal,
wenn der Sturm das Gewölk in die Täler
warf, und es den Wald
herauf dampfte, und die Stimmen an den Felsen wach wurden, bald wie
fern verhallende Donner, und dann gewaltig heranbrausten, in
Tönen, als
wollten sie in ihrem wilden Jubel die Erde besingen, und die Wolken wie
wilde wiehernde Rosse heransprengten, und der Sonnenschein dazwischen
durchging und kam und sein blitzendes Schwert an den
Schneeflächen zog,
so daß ein helles, blendendes Licht über die Gipfel
in die Täler
schnitt; oder wenn der Sturm das Gewölk abwärts trieb
und einen
lichtblauen See hinein riß, und dann der Wind verhallte und
tief unten
aus den Schluchten, aus den Wipfeln der Tannen wie ein Wiegenlied und
Glockengeläute heraufsummte, und am tiefen Blau ein leises Rot
hinauf
klomm, und kleine Wölkchen auf silbernen Flügeln
durchzogen und alle
Berggipfel scharf und fest, weit über das Land hin
glänzten und
blitzten, riß es ihm in der Brust, er stand, keuchend, den
Leib
vorwärts gebogen, Augen und mund weit offen, er meinte, er
müsse den
Sturm in sich ziehen, alles in sich fassen, er dehnte sich aus und lag
über der Erde, er wühlte sich in das All hinein, es
war eine Lust die
ihm wehe tat; oder er stand still und legte das Haupt ins Moos... (Georg
Büchner)
|
Aufregende
Prosa dank Büchners Fragment 'Lenz': Vielleicht die
schönste
Beschreibung der Vogesen zwischen Schirmeck und Sainte-Marie-aux-Mines
überhaupt
|
Waldersbach : à la trace
d'une
description des Vosges près du Champ du Feu, au Ban de la
Roche, selon
le texte en fragment du suisse Georg Büchner en
présentant la maladie
mélancolique de Lenz |
|
...vo
Luzärn uf Weggis zue:
"Trink, oh Auge,
was die Wimper hält, von dem gold'nen Überfluss der
Welt".
Link zur
Rigi-Bahn
|
|
5
Std.-Regiowanderung (ca. 12 km): von
Küssnacht nach
Vitznau mit
Fahrt über Basel, Luzern an den
Vierwaldstättersee
nach Küssnacht.
|
Kurzanstieg auf dem Rigilehenweg
oberhalb
des Vierwaldstättersee, herrlichen
Ausblicke auf den See entlang den Rigihängen
zum Weggis-Berg.
Der Anstieg zum Vitznau (höchster Punkt
der
Wanderung) führt uns durch das Naturschutzgebiet
Chesterweid.
Rucksackverpflegung, Einkehr am Ende der Wanderung. - Fahrpreis: die
Anfahrt nach Basel. Mitfahrgemeinschaften bei Anmeldung. -
Personalausweis (Carte d'identité) und Schweizer Franken -
|
Kurzanstieg auf dem Rigilehenweg
oberhalb
des Vierwaldstättersee, herrlichen
Ausblicke auf den See entlang den Rigihängen
zum Weggis-Berg.
Der Anstieg zum Vitznau (höchster Punkt
der
Wanderung) führt uns durch das Naturschutzgebiet
Chesterweid.
Rucksackverpflegung, Einkehr am Ende der Wanderung. - Fahrpreis: die
Anfahrt nach Basel. Mitfahrgemeinschaften bei Anmeldung. -
Personalausweis (Carte d'identité) und Schweizer Franken -
|
|
Mit Bahn und Bus ... Die
S-Bahn zwischen Luzern und Arth-Goldau hält am Bahnhof
Küssnacht. Von
dort aus fahren Busse Richtung Weggis mit Ausstieg an der Haltestelle
Greppen (vis-à-vis der Rigistrasse, die bergwärts
führt).
|
Gutes Schuhwerk
erforderlich auf dem Seeweg: ca. 3 Std. ab Rigi Kaltbad
(1.450 m), entlang der Trasse der ehemaligen Scheideggbahn,
führt ein
ebener Spazierweg nach Rigi First (1.453 m). Dort wechselt man nach
rechts auf den Felsenweg, wo sich dem Wanderer die weißen
Bergriesen
der Urner-, Unterwaldner- und Berneralpen präsentieren. Zu
Füssen liegt
der Vierwaldstättersee mit seinen Buchten und historischen
Stätten. In
Unterstetten passiert man die Brücke, anschließend
folgt ein
10-minütiger Aufstieg zum Seeweg, dann nach Rotbalmegg (1.457
m).
Talwärts führt der Weg über Glettialp nach
Hinterbergen (1.103 m). Mit
der Luftseilbahn nach Vitznau. Zufahrt: Zahnradahn ab Vitznau
bis Rigi Kaltbad oder mit der Luftseilbahn ab Weggis bis Rigi Kaltbad.
Luftseilbahn Hinterbergen-Vitznau. |
|
2,5
Std. Rigi Kaltbad - Küssnacht
(auch in umgekehrter Richtung möglich) ab Rigi Kaltbad (1.450
m) auf
ebenem Spazierweg nach dem berühmten Aussichtspunkt
Känzeli (1.464 m).
Nun nordwärts über den gut sichtbaren Bergweg
abwärts zur Alp Räb
(1.124 m). Sie fällt auf durch schöne
Bergahorngruppen. Von hier über
Chrüzboden zur Altruedisegg (1.040 m) und weiter über
den etwa 2 km
langen ebenen Weg nach Seebodenalp. Von Seebodenalp mit Luftseilbahn
nach Küssnacht und mit dem Autobus zurück nach Weggis
und Vitznau. Beginn:
Zahnradbahn ab Vitznau bis Rigi Kaltbad oder mit der Luftseilbahn ab
Weggis bis Rigi Kaltbad.
|
| Im Sommer legen von
Luzern, bzw. Küssnacht Schiffe der Station Greppen an, von wo
aus ein
Weg am Hotel St. Wendelin vorbei zur Bushaltestelle (ca. 300m)
führt
(Hauptstrasse überqueren) zur Rigistrasse - oder Schifffahrt
nach
Weggis und mit dem Bus nach Greppen. |
| Zu Fuss ... Von
Küssnacht wie von Weggis aus führt eine
schöne Wanderung dem
Rigilehnenweg entlang. |
|
Immensee
: das Dorf befindet sich in einer außerordentlich milden Lage
an einer
schönen Bucht des Zugersees, eingebettet zwischen der
Rigi-Nordlehne
und der Halbinsel Chiemen. Der Dorfkern mit seinen stilecht
restaurierten Häusern, die historische «Hohle
Gasse»
und die idyllisch gelegenen Gaststätten laden zum Verweilen
ein.
Immensee ist ein bevorzugter Wohn- und Touristenort am Zugersee. Die
Sonnenterrasse Seebodenalp oberhalb von Küssnacht ist ein gut
frequentiertes Ausflugs- und Wanderziel mit weiter Aussicht ins
Mittelland und Ausgangspunkt für Wanderungen dem See entlang
(Rigilehnenweg, Waldstätterweg). Sehr beliebt sind auch
Ausflüge auf
die Rigi, den Pilatus und die angrenzenden Seen sowie in den Tierpark
Goldau, ins Verkehrshaus Luzern oder in die «Glasi»
Hergiswil.
|
- um
800: Der fränkische
König Ludwig der Fromme vergibt den Kelnhof
Weggis
an das Kloster Pfäfers (St. Gallen). Die Herren von
Wertenstein werden
als Vögte über den Hof von Weggis gesetzt. Der Besitz
umfasst die vier
kleineren Siedlungseinheiten Unterdorf und Oberdorf Weggis, Wilen und
Vitznau. -
825-831: Weggis wurde erstmals
in einer Urkunde erwähnt und gehörte zum
rätischen Reichsgut des
damaligen römisch-deutschen Landes. -
1026-1094: Im
Einkünfteverzeichnis des Klosters Pfäfers
wird
Weggis «Wattawis» genannt. Der
Name ist keltischen
Ursprungs und bedeutet «Ort der Fährleute».
Mit der
Erstellung der direkten Nord-Süd-Verbindung
über den
Gotthardpass rückt Weggis in den Mittelpunkt des
Nord-Süd-Verkehrs via
Vierwaldstättersee. -
1300:
Weggis gehört zur Vogtei der Habsburger.
- 1359
Die beiden «Freistaaten» Gersau und Weggis werden
urkundlich anerkannt
im so genannten Bundesbrief der Gersauer und Weggiser. - 1378:
Mit dem Freikauf vom Kloster Pfäfers war erstmals ein Weggiser
Siegel
nachweisbar welches bis ins 18. Jh. verwendet wurde. - 1446:
die Fruchtbarkeit von Weggis ging aus den Aufzeichnungen über
die
Abgaben («Zehnten») hervor; abgeliefert wurden:
Wein, Korn, Mais,
Kastanien, Nüsse, Obst und Fische. -
um 1670: Gemäss einer
Beschreibung von Johann Leopold Cysat gediehen in Weggis Feigen und
Mandeln, auserlesenes Obst, viel Most und Weingewächs wie
nirgends
sonst um den See herum.
- 1800: Weggis
blieb weiterhin ein «Ort der Fährleute».
Die 30-köpfige
«Schiffergesellschaft Weggis» besorgte den Verkehr
mit der Außenwelt
über den Seeweg, als Heimarbeit wird die Seidenweberei
eingeführt.
- 1832:
>Das wohl bekannteste Volkslied der Schweiz entstand, der
Solothurner Leinenweber Johann Lüthi schrieb das Lied
«vo
Luzärn uf Weggis zue». -
1871:
Eröffnung der ersten Bergbahn Europas, die
Vitznau-Rigi-Bahn, damit fand der Weggiser
Rigiträgerdienst,
die Begleitung, Führung und Betreuung der Rigireisenden, ein
abruptes
Ende -
1897: Mark Twain, der weit
gereiste amerikanische Schriftsteller, weilte mit seiner Familie in
Weggis und bezeichnete diesen Ort als «den schönsten
Flecken der Erde» -
1983:
Eröffnung des Rigilehnenweg, ein durchgehender
Wanderweg von
Immensee über Küssnacht, Greppen, Weggis und Vitznau
bis nach Gersau
|
|
Termin
- Date - Treffpunkt: auf
Anfrage - Départ: ?h sur demande*
|
|
|
"Zu Thann im
Rangen, Zu Guebwiller in der Wannen, Zu Türckheim im Brand,
wäschst der
beste Wein im Land, doch gegen den Reichweirer Sporen, Haben sie alle
das Spiel verloren."
Spätsommer,
Altweibersommer mit Herbststimmung auf den aussichtsreichen Weinbergen
der Mittelvogesen des Riquewihr
er Sporen mit einigen kurzweiligen
Anekdoten. Ihre und unsere anregenden Beiträge in der
regionalen
Mundart der Teilnehmer (innen) werden dem Geist des Weines, neben Infos
zu den Weinen, im geselligen Austausch mit Witz oder Humor zuvorkommen.
Anschließend besteht die Möglichkeit sich auf die
Spur der weltbekanntenEdelrebsorte
des Gewürztraminers vor
Ort zu begeben, der jung getrunken werden soll, besonders bemerkenswert
zum Dessert oder zu einem Münsterkäse. Zum Vers von
1580 des bekannten
elsässischen Satirikers
Johannes Fischart
der
Spaziergang über die Sporenhanglage, ein natürlicher Talkessel mit
leicht
südöstlich abfallendem Hang mit seinen tiefen
Tonmergelböden des Lias.
- Das mittelalterlich erhaltene Reichenweier
, württembergischer Herrschaftssitz von
1291 bis
1801, mit seinen zahlreichen historischen Brunnen, Gassen,
Gebäuden und
Stadttoren wird uns gemütlich beleuchtet zum Sonnenuntergang
empfangen
.
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Laissez-vous
saisir par les ambiances et les couleurs de l'automne. Pour aborder des
thèmes d'histoire et de la littérature sous forme
de balades
contées - thématiquées en alsacien
et alémanique
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Termin - Date - Treffpunkt:
auf Anfrage - Départ: ?h sur demande*

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Andlau:
zur
elsässischen Burgruine der Erbritter des Heiligen Reiches - S'Schloss
Andlau lengschd vum Moos 'um'zittard' in Trimmar doliegd un
verwittard
Balade en alsacien
ou en dialecte alémanique
Les
ruines de château d'Andlau et de la ruine Spesbourg sur les
hauteurs de
Barr (Moyen Vosges) au fil des histoires et des impressions.
- Andlau's Legenden beginnen mit einer der ältesten
und
bedeutendsten Klostergründungen im Elsass und dem Schrein der
heiligen
Richardis um 1400 in der Basilika aus dem 12. Jh. - Äußerlich besticht ein Fries mit
fantasiereichen
Fabelwesen, einem Weinpanscher und einem Gewichtsfälscher.
Andlau liegt
am Andlaubach, der auf dem Hochfeld (Champ du Feu) entspringt und
über
Hohwald herab ein kurzes, aber sehr reizvolles Tal schuf, das bei
Andlau in die Ebene ausläuft und einen Teil der
Vogesen-Touristenstrasse bildet. Durch dieses schöne
Städtchen, in 75 Minuten nordwärts durch
landschaftliche Schönheiten
aufgestiegen erreichen wir die zweitürmige Granitburg der
aussichtsreichen Burgruine Hoh-Andlau. (Ab Barr führt das
Kirnecktal zu
den elsässischen Forsthäuser Welschbruch und
Hungersplatz, unweit des
Odilienberg.) Dem Stammschloss der zuerst 1141 erwähnten
Familie von
Andlau, die zu den reichsten und mächtigsten Geschlechtern des
Landes
zählte. Ihre Mitglieder führten den Titel "Erbritter
des
Heiligen Reiches". Urkundlich wurde hier noch 1695 ein
großer
Bär geschossen, dem die Bronzeplastik der Gemeinde Barr
gewidmet ist.
Erbaut wurde sie wohl auf genau der Stelle, wo in der Hälfte
des 13.
Jh. die Kämpfe des Straßburger Bischofs mit
Kaiser Friedrich
II den ursprünglichen Bau zerstörten. Der Ritter
Rudolf von Andlau bot
es um 1340 dem Bischof Berthold von Bucheck zum Lehen an. 1633 war die
Burg von den Schweden besetzt. Ende des 18. Jh. hatte die Stadt
Straßburg hier noch 6 Mann Invaliden als Besatzung.
Hoh-Andlau, die zuletzt bewohnte Burg in den Vogesen war 1806
noch bewohnt. (Ostwärts im Tal liegt Ittenwiller, einst eine
große
römische Töpferei um 200 n. Chr.) -
| Weiter zum
Granitbau mit hohem viereckigen Turm mit prächtigen Blicken
durch
dessen spitzbogige Fensteröffnungen mit Sandsteinornamenten
ins
Andlautal, in 10 Minuten Entfernung auf dem Ausläufer des
Rotmannbergs
und auf dem Wanderweg vom Forsthaus Hungersplatz zum Odilienberg,
begrüßt uns die Ruine Spesburg (475m). Erbaut um
1264 vom Koblenzer
Burggrafen zu Straßburg namens Alexander Dicka. Sie war bis
zum
Aussterben der Familie Dicka in deren Besitztum. Der letzte Dicka starb
in Ritterrüstung gepanzert, zusammen mit nahezu siebzig
weiteren
bemerkenswerten Vertretern des oberelsässischen Adels, in der
Schlacht
von Sempach am Sempacher See (bei Luzern) gegen die ungepanzerten
schweizerischen Eidgenossen, die sich gegen das
habsburgisch-österreichische Joch zur Wehr setzten, im
Massaker vom 9.
Juli 1386; zuvor aber vererbte er die Spespburg zu Lebzeiten an die
Grafschaft von Andlau. Ihrer zahlreichen Kamine wegen, die die
Wände
schmückten sagt man ihr zu Feudalzeiten
'großherzogtümliche' Allüren
und gemütliche Stunden der Gemeinsamkeit nach. - Wer bei
dieser
Erkundung über eine Kamera mit Weitwinkelobjektiv
verfügt wird
sicherlich manch Sehenswertes vor die Linse bekommen. Eindrucksvolle
Gedichte werden unsere Vorstellungen nachträglich noch leicht
erschauern lassen! |
| Zur Zeit der wilden Tulpen
von Mittelbergheim (dem Nachbarort von Andlau)
zwischen Obstbäumen, Weiden und Kalksteinbrüchen im
Frühling - mit
seiner Rebensüdlage des Zotzenberg
[Zoczenberg
(1364)] ein Becken aus Mergel und Jurakalk (Kalk- und
Mergelkonglomeraten aus dem Trias). Eine Bodendurchsetzung die die
Feuchtigkeit hält und gut der Trockenheit widersteht; zum
Abschluss ist
eine Einkehr möglich, auf Ihren Wunsch hin bitte angeben. *):
Ausgangspunkt berücksichtigt die Anreise der Teilnehmer (sowie
Fahrgemeinschaften oder die gemeinsame Bahnfahrt) |
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Termin - Date - Treffpunkt:
auf Anfrage - Départ: ?h sur demande*
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...westwärts
ziehende, wellige Linien, bis der Sichtkreis im Blaudunst verschwimmt.
(Goethe)
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Rossberg-Hochweiden zwischen Thanner Hubel und
Vogelstein, hoch über dem
Städtchen Masevaux,
im
Dollertal (anno 1836
bekannt für den Bau von Dampflokomotiven). Der
östliche Kopf des
Rossberges, der Thanner Hubel (1.182m), bietet eine der
schönsten
Vogesen-Bergaussichten auf Schwarzwald, Jura und Alpen.
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| Belacker:
Ferme - Senner aus dem Appenzell in den Südvogesen, hoch
über dem
Gebirgspass 'Col du Hundsruck'. Belacker (980 m), unterhalb des
Belackerkopf, Naturtempel während der Eisenzeit der
Hallstatt-Kelten
die um 725 - 450 v. Chr., die ihren Sonnengott Belenus (Bel) am
Beltaine-Fest (am 1. Mai) hier feierten. Druiden zündeten hier
reinigende Feuer an, um das Vieh von den Sommerkrankheiten zu reinigen.
Jahrtausende alte Hochweide und beliebter Versammlungsort. |
| Belacker:
Boler (im
Jahre 1550), Bohlacker, Behlacker (im 18.Jh.) - Vor der franz.
Revolution gehörte die damalige Sennerei zur Abtei von
Murbach, danach,
1789, wurde sie zum Wanderglück an einen privaten Besitzer
verkauft,
ehe sie die Gemeinde von Housseren 1894 erwarb 1894. Unter der
Führung
des Santoni (Kniebihly), ab 1908, wurde die
Sennerei zur Herberge, die 1920 nieder brannte und 1928 wieder
aufgebaut wurde. Jahrs darauf erschien der hierorts sagenhafte Hansi,
ein Melker aus dem schweizerischen Appenzell. Die ländlichen
Feste hier
oben waren berühmt. Nach dem letzten Krieg war es der Belacker
Franzi, der 1955 die Melkerei wieder aufgenommen hat, ehe er
sie 1977 an den heutigen Besitzer Gustave Kniebily
übergab. |
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6
Std.-Rundwanderung : Col du Hundsruck(en) - *Le Haut de
Bourbach - Ferme Thanner Hubel - Refuge Club Vosgien Thann
(S.C.V./C.V.T.) - Ferme Rossberg - Ferme Gsang - Hinterer
Krappenfels - Ferme Belacker - Vogelstein (1.181m)
- Refuge Ski Club Mulhouse (S.C.S.M. 1.108 m) - Refuge Waldmatt (S.C.R.
Ski Club Rossberg Thann) - Place de Nussbaum - Martisplatz - *Burbacher
Höhe -
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| Falken-/Vogelstein:
(1.181m) sehenswertes Felsplateau mit runden Oberflächen und
imposanten
Abhang zur Nordflanke des Rossbergs, ein alter Hochweidenkamm belohnt
mit unbegrenzter Sicht. Zeugnis eines kleinen Vulkans unseres
Erdaltertums, mit kugelförmigen, dicht beieinander liegenden
Grauwacken
mit seinem 30m hohen, natürlichen Fels-Menhir Meeresstein aus
Quarz-
und Feldspatkörner. Die geologische Hexenküche
verleimte diese, hier
seltene Labradorit-Grauwacke, mit vulkanischen
Felsenüberresten, zementiert aus einem an Chlorit und Lehm
reichen
Bindemittel. Seit 1567 als Vogelsteine oder auch als Falkensteine
benannt, vielleicht hier tätiger Falkner wegen. |
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