BADEN - ELSASS - BASEL - Ausflüge:

BALADE - BALLADES - LOISIRS - SORTIES régionales guidées - RENCONTRES en Alsace, en Bade dans l'Ortenau (D) et elsaessisch) au coin des trois pays au Rhin supérieur 

Rundwanderwege Baden-Elsass

   Übersicht der Regionalen Freizeit-Rundwanderungen

Anfahrten zu regionalen Ausflugszielen am Oberrhein

" Alemannisch isch guet - Alemannisch het Reiz - Nit jede, wo schnell schwätzt - Sait ebbis Gscheits. (Peter Schenk, Basler Zeitung 11.2003) 

Dichterzitate* an noch vorhandenen Originalschauplätzen als monatlicher Treffpunkt für die humorvoll grenzüberschreitenden Alemannen der Neuzeit in der 'Regio im Südwesten' zwischen Freiburg, Offenburg, Breisach, Basel, Kembs, Colmar, Schlettstadt (Sélestat), Straßburg (Strasbourg) und Saverne. *): Sage, Brauch, Liedgut, Mundart und Geschichtchen zu den Landschaften am Oberrhein. 

Regio-Touren - Ausflugsziele - Freizeit-Begegnung der Alemannen am Oberrhein

Ammerschwihr: alti Keschde und der grand cru vom Kaefferskopf  

Historischer Rundgang durch's schöne Mulhouse mit seiner Stefanskirche am Hafelemarkt

Andlau : zur elsässischen Burgruine der Erbritter des Heiligen Reiches

auf dem Rigilehnenweg oberhalb des Vierwaldstättersee bei Küssnacht

Das laute Röhren der Hirsche im Illwald (Grand Ried)  

Vom Wigigerle und anderen Weingeistern - Altweibersommer rund um den Riquewihr 'er Sporen

mit Esskastanien auf Klettersteigen zum Glottertäler Kranzkopf und Kandel

Thanner Hubel: vom Col du Hundsrucken über die Rossberg-Sennerein zu Bel's Acker (Belacker)

Baba's Suchformular - à la recherche dans les pages de Baba Suche - Rechercher        Einfache Suche: [Strg] + [F] oder [Ctrl] + [F]) auf der Tastatur eingeben

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Ihre Teilnahme: eigen- und selbstverantwortlich eigene Anfahrt - Fahrgemeinschaften auf Anfrage - Selbstkostenbeteiligung bei Anmeldung per e-mail
Laissez-vous saisir par les ambiances et les couleurs de l'automne pour cette randonnée assez difficile au sommet de Kandel en Forêt-Noire. Avec assez des pauses pour s'échanger, rencontrer et découvrir ses thèmes d'histoire et de la littérature sous forme de balades contées - thématiquées en alsacien et alémannique

Termin - Date - Treffpunkt:  auf Anfrage - Départ: ?h sur demande*

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Alte Kastanienbäume im Katzental von Ammerschwihr :

die Weinberge von Ammerschwihr vom Meiweier Kreuz (Großformat)

Alti Keschde im Ammerschwihrer Katzetal. - Des veilles châtaigniers dans les forêts d'Ammerschwihr  

die Weinberge von Ammerschwihr vom Meiweier Kreuz (Großformat)

Balade en parlant l'alsacien ou en dialecte alémanique  - Der alte Kastanienwald des äußerst malerischen, elsässischen Weinortes Ammerschweier nahe Kaysersberg. - Goldene Oktobersonne mit Herbstfarben und -früchten begleiten uns rund um den Weinberg Katzental auf unbeschwerlichen Rundgang. Am klimatisch geschützten Fuße der Drei Ähren (Trois Épis), führt der Weg an leuchtend bunten Weinbergen entlang, genannt Kaefferkopf. - Südlich und westlich von Ammerschwihr dehnen sich mehrere hügelige Vogesenausläufer auf sonnigen 240 bis 320 m Höhe aus. Der Kaefferkopf verdankt seinen Prädikatswein (51. elsässischer grand cru) der geologischen Mischung des Weinbergbodens und seinem Klima. Großteils aus kieselhaltigem Ton und einem geringeren Teil aus kalkhaltigem Ton in Süd - süd-östlicher Sonnenlage, verhilft er den hier erlaubten Weinsorten, die aus diesen Abhängen stammen, einen charakteristischen Geschmack. Riesling, Muskat, Gewürztraminer, Tokayer und Pinot gris in vorgeschriebenen Mengen mit einem Jahresertrag von 45.000 Hektoliter; diese Besonderheit des Bodens hatte bereits ihre Winzervorfahren interessiert. Seit der Bezeichnung Kefersberg, hat dieser Ort bis heute nicht aufgehört sehr gefragte Weine abzufüllen. 
der Bürgerturm von Ammerschwihr (photo: © siehe Link - suivez le lien) Der Bürgerturm von AmmerschwihrAmmerschweier und Maiweier, heute Ammerschwihr
Am Wegesrand grüßen blaue Beeren, zur Linken sind es die Weintrauben, zur Rechten die Schlehenfrüchte, gefolgt von Brombeeren, kräftig roten Hagebutten, Bäumen mit Nüssen, Äpfel und Zwetschgen, bis sich die aussichtsreichen Weinberge dem alten Kastanienwald nähern. Am Weg, im Herbstlaub unübersehbar die kugelig-stachelig geschützten Esskastanien von den mächtig hohen Kastanienbäumen mit geplatzter Schale abgeworfen. Ein noch Welt abgeschiedenes Landschaftsidyll mit reichlich Aussichten belohnt uns am Aussichtspunkt des Meiweier Kreuz. Sein Name erinnert an Meywihr, ein längst verlandeter Weiher und längst versunkenes Dorf. Die Aussicht wirkt ergreifend bis schwärmerisch mit Elsass-Sehenswürdigkeiten wie die Hochkönigsburg, die drei Burgen von Riquewihr, auf Colmar, auf den Kaiserstuhl mit dem Turm des Toten Mannes, alles untermalt von leichthügeligen Rebreihen hin zu den Mittelvogesen. Das Kreuz im Katzental, wo versteckte Reste des ehemaligen Dorfes Minnenweiler oder Meiweier liegen mit einer Beinhauskapelle, wie beim Aufstieg in den Weinberg. Das ehemalige Katzental (anno 1185: Chazindale) wurde zusammen mit Ammerschweier und Maiweier zum heutigen Ausgangsort vereinigt. Ihre einstigen Besitzer waren drei Herren, der eine von Rappoltstein, der zweite ein Hohlandsberger und der dritte einer aus dem Reiche. Im 14. Jahrhundert wurde Ammerschwihr mit einer Festung umgeben. Die Bewohner der angrenzenden Dörfer von Meywihr und Katzenbach suchten Schutz hinter den Festungen der Stadt. Vom 68 Hektar großen Weinanbaugebiet (seit 1431) dem Käferkopf (Le Kaefferkopf) aus, sind die vielen Weiher und die verschwundenen Orte wie Meywihr nicht mehr zu sehen. Auch für die Bewohner der Bronzezeit hier bedarf es der Vorstellungskraft, um bis zum Jahre 869 ins Dorf von Amalrich alias Amalrici Villare (Amaircivillare) zurückzublicken, wie in einer Charta belegte Geschichte des lothringischen Königs Lothar. Zem Kefersberg (zum Kefersberg) hieß der Weinberg anno 1328. Das heutige Ammerschwihr erhielt 1431 die Rechte einer freien elsässischen Reichsstadt-Dekapole durch König Sigismund zur Zeit des Heiligen Römischen Reiches, und zu Gunsten ihrer Bourgeoisie. Im Panoramablick erkennen wir die gotische Kirche Sankt-Martin, zwei stattliche Tortürme, der Bürgerturm am Obertor und der Schelmenturm, beide aus dem 16. Jh., bereichern den Rückweg. Letztere, auch der Turm der Diebe genannt, diente als Gefängnis. Das gotische Rathaus von 1552 mit noch bedeutenden Resten der alten Stadtmauer begehen wir nach Rückkehr.  Ein weiterer Anstieg mit Abstieg schließt das Archäologische Museum der restaurierten Burgruine Wineck, inmitten dieses Weinberges, mit ein. (Sonntags geöffnet 14h-18h30, Eintritt 2€). Zum Abschluss ist eine Einkehr möglich, auf Ihren Wunsch hin bitte angeben - Treffpunkt: auf Anfrage - sur demande 13h am ?
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Das laute Röhren der Hirsche im Illwald (Grand Ried) :

S'lutte roahre vun de Hirsch' em Ill*Wald - Das laute Röhren der Hirsche im Illwald - Les cris rauques et puissants des cerfs dans l'Ill*Wald

Balade en parlant l'alsacien ou en dialecte alémanique   

Der Riedwald um das elsässische Schlettstadt im Großen Ried der Illniederung in der Abenddämmerung - auf leisen Schritten - mit gutem Schuhwerk -





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Die "Schiffwegkapelle" im Illwald einst zu Boot











































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Sélestat : Ein Auwald mit verschiedenen Riedböden und Gewässer führt uns bis zur Eichenkapelle mit Ausblick auf die Mittelvogesen (eventuell mit Taschenlampe) - Natur erleben, eindrucksvoll und nah. - Sortie nature à la découverte du raire de daim -
Der Riedwald bei Sélestat (Elsass), genannt Illwald, nach seinem Fluss benannt, der vom südlichen Sundgau her vor Straßburg in den Rhein fließt, ist ein Naturschutzgebiet nordöstlich von Colmar mit reichlich Wildbestand. Schwemmwiesengebiete und Trockenrasen,  ein Auwaldurwald mit verschiedenen Riedböden und verschiedenen Gewässerarten führt uns bis zum historischen Pilgerort mitten im Wald, der einstigen Eichenkapelle und heutigen Schiffswegkapelle. So wird berichtet, dass um 1750 die unweit gelegene Kapelle Notre-Dame-des-Neiges  die damalige Marienstatue, gegen den Protest des Volkes, an sich nahm, den Marienkult an der Eichenkapelle verbot um nun ihrerseits mit ihren teueren Geschenken die Pilger anzuziehen. Einst schwer zugänglicher Wallfahrtsort, seither und bis heute auf dem Wasser in Barken besucht; damals um Erlösung von den durch Hochwässer bedingten Sumpfseuchen zu erbitten.
Heute mit Muse, zu Rad und zu Fuß mit herrlichem Ausblick auf die Mittelvogesen, die Hochkönigsburg und einer der historischen Kirchtürme des Humanistenstädtchen von Schlettstadt (Barbarossa's Perle im Elsass). - Die Thermik der
Rheinebene hat Dutzende von Störche auf Schlettstädter Gemarkung bis in den Spätsommer ihre Segelkünste über dem Illwald unter Beweis stellen lassen. Der Brachvogel, die Stechmücken  und die Bremsen haben die Erlensümpfe verlassen. Die Mäusebussardpärchen lassen sich zusehen bei der aufmerksamen Feldbodenjagd.
Der Wildwechsel, besonders im Oktober mit den Brunstlauten des m ein beeindruckendes Naturerlebnis für alle Beteiligten, denen das Herz bei Sonnenuntergang im Illwald höher schlägt im eindrucksvoll nahen Erleben der Natur. Den Sommer hindurch leben Hirsche und Kühe samt ihren Kitzen in getrennten Rudeln (ca. 560 Tiere). Doch ab der zweiten Oktoberhälfte, zu Beginn der Brunstzeit, suchen die Hirsche die Kühe auf und bleiben den Winter über, eifersüchtig wachend, bei ihnen. Ca. 90 Minuten auf ausreichend breiten Wegen, die uns im Flüstern diesem außergewöhnlichen Naherholungsort vor dem an Pflastersteingassen reichen, malerischen Altstadtviertel Schlettstadt's erwarten.
zum Abschluss ist eine Einkehr möglich, auf Ihren Wunsch hin bitte angeben.

 (Querverweis: weitere Illwaldseiten : Illwald-Biotop dank hiesiger Riedsümpfe und Schwemmwiesen (1 + 2) oder Illwald-Rundwanderung um die Schiffswegkapelle  

Termin - Date - Treffpunkt:  auf Anfrage - Départ: ?h sur demande


















Mühlhausen: Reizvoll nicht nur durch die nahen Illufer mit ihren unvergleichlichen Naturlandschaften. Die Südgäu-Metropole (Sundgau) im Südelsass Mulhouse entwickelte sich aus ihren Sümpfen. Zur Zeit des römischen Illzach (Uruncis) ein einstmals kleines sundgau'er Dorf. Erwachsen aus germanisch-alemannischen Invasionen an einem Weiher im 9. Jh. mit römischer und deutscher Sprache.

Historischer Rundgang durch's schöne Mulhouse

mit seiner Stefanskirche am Hafelemarkt: S'scheene Mulhouse g'wàchse zwische Habsburg, Basel un de Preisse 

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Mulhouse, développé sous les Habsbourgeois, les évêques de Strasbourg et Bâle et sous la domination allemande

Mülenhusen's bewegte Geschichte beeinflusst durch die zentrale Lage am Oberrhein und im Dreiländereck. Spielball der Mächtigen, vom Heiligen Römischen Reich der Straßburger Bischöfe welches das Dorf festigten und zur Stadt erhoben, über die Herrschaft der Hohenstaufen mit Friedrich Barbarossa und Friedrich II, bis zu den kriegerischen Bischöfen der zahlreichen Adeligen, unter Mithilfe des oberelsässischen Landgrafen und späteren Kaisers Rudolf von Habsburg im 13. Jh. - Durch seine geographische Lage im 15. Jh. vom Hause Österreichs vernachlässigt, fand es nach Basel (1506) anno 1515 für drei Jahrhunderte bis zur Reformation Schutz als eines der 13 schweizerischen Kantone. Denn der 'Sechs-Plappert-Krieg' (aus nichtigem Anlass des rückständigen Lohns eines Müllerknechtes) brachte die Stadt Mülhausen, anno 1466-1470, beinahe dem Untergang nahe (nur durch burgundische Drohungen kam ein langer Schutzvertrag mit Basel zustande) dazu der Schwabenkrieg von 1499.... Der Westfälische Friede von 1648 nahm das unter helvetischer Konföderation unabhängige Mühlhausen bis 1792 von französischer Herrschaft aus. Das 18. Jh. war die Zeit des Fortschritts, der Entwicklung der Landwirtschaft mit der Einführung der Kartoffel um 1720, mit dem Beginn der Schmieden und Textilindustrie (bis zum Krieg 1870/71). Die barocke Kunst hinterließ zahlreiche Kirchenaltäre. - Das 19. Jh. unter preußischer Herrschaft. 1840 erfolgte der Bau der Eisenbahnstrecke Mulhouse - Saint-Louis. -
Heute, im Umbruch zum Tramausbau, folgen wir ihren Gassen und Strassen dieser zu den historischen Schauplätzen unter deutscher Zwangsherrschaft als Entdeckungsreise ihrer französischen Entwicklung mit schweizerischen Wurzeln zur schönen wie pulsierenden Sundgaumetropole. Wir rüsten Sie aus mit den Monographien dieser Stadt zur Geschichte ihrer Strassen und mit Textauszügen zu ihrer kulturellen Seele. Die Allée Nathan Katz  benannt nach dem Kosmopolit und Sundgaudichter à la Dialekt sin alti Volkssprooche, der am 12. Januar 1983 in Mulhouse starb beschreibt in seinen elsässischen Werken die Sundgauer Sprache (Sundgäu, Hoimet, S'Rosele, Fresch uff). Der Kabarettist Roger Siffer hatte an seiner Seite seinen ersten Auftritt beim regionalen Fernsehsender 'France 3 Alsace' anno 1969.

Regio pur im Dreiländereck:  "Sagt man einem Elsässer, er solle doch babbeln, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, dann wirft er sich in die Brust und kräht die blutrünstigste aller Nationalhymnen der Welt, die Marseillaise, und man wird gewahr, dass da ein intellektueller Rückstand, das Unvermögen, Selbstbewusstsein aus den eigenen Wurzeln zu ziehen, sich offenbart. Das geht so weit, dass man die bis ins Mittelalter zurückverfolgbaren Familien Spiegel und Jung, in deren Andenken man in Mülhausen Quartierteile taufte, flugs in «Mirroir» und «Jeun» (also: Spiegel und Jung) übersetzte - aus dem Spiegel-Tor wurde die «porte mirroire» und aus dem Jung-Tor die «porte jeune»… " Zitat von Jürg-Peter Lienhard (CH)

Sollten Sie selbst elsässische Texte von Katz besitzen, danken wir Ihnen für Ihr 'zur Verfügung stellen' dieser !

(Querverweis: Karpfenteiche und Orchideen im naturreichen Südgau )

Zum Abschluss ist eine Einkehr möglich, auf Ihren Wunsch hin bitte angeben. *): Ausgangspunkt berücksichtigt die Anreise der Teilnehmer (sowie Fahrgemeinschaften oder die gemeinsame Bahnfahrt)

Termin - Date - Treffpunkt:  auf Anfrage - Départ: ?h sur demande*

Regio-Touren : Ausflüge und Freizeit-Treffs regional frei gestaltet - beschauliche Regio-Streifzüge
Charmante Landschaftsszenerien mit gefälliger Führung. Ob als reizendes Lächeln oder als liebenswürdige Verbindlichkeit, den Teilnehmern bieten sich bald anmutig erfreute Umgangsformen.
Eine angenehm harmonische Atmosphäre strahlt besonders dann, der Umgebung gleich, Schönheit und Liebenswürdigkeit aus, wenn die Wahl der Unterhaltung im Dreiländereck alemannisch bleiben darf.
Diese Begegnungseigenschaften reflektieren so selbst ihre jeweilige Landschaft in Schönheit, Kultiviertheit und Harmonie im inneren Gleichgewicht. Die Sympathie anderer Teilnehmer hat einen ebenso schönen Landschaftsspiegel zum Bedürfnis, um sich an diesem Tag wohl, und unter bislang Fremden angenommen zu fühlen.
Ihre, zur Anpassung bereite, Führung tut viel dafür, bringt ihr diplomatisches Geschick ein, um zwischen Gegensätzen humorvoll zu vermitteln; mit humorvoller Kompromissfähigkeit in alemannischen Mundartdifferenzen, vom badisch-elsässisch bis zum Schwyzer Dütsch (Dytsch), vereinend Ausgleich zu schaffen.
Persönliche Entfaltung in anmutiger Umgebung bietet auch Ihnen einen frischen, einladenden Reiz. Entscheiden Sie sich für Ihre Gedanken oder Bilder, die Sie dazu beitragen möchten. Sie werden alle Sympathien auf Ihrer Seite haben. Bringen Sie sich in die Landschaft ein und sichern Sie sich Ihren Platz.
Wir erstürmen heute stumme Zeitzeugnisse im Hören dank bereits Verfasstem; seien es Sagen, Volkslieder oder Texte von Künstlern der Region, und begeistern uns an dem was uns dazu einfällt, um es selbst genießend mit'zu'teilen.

  Im elsässischen Steintal (Ban de la Roche) 

auf dem Oberlin-Pfad zwischen dem rechten Ufer der Breusch (Bruche) und dem Champ du Feu im Ban de la Roche der Vogesen zu Papa Oberlin

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Vom Champ du feu ins Steintal im Ban de la RocheSteintal: Den 20. ging Lenz durchs Gebirg. Die Gipfel und hohen Bergflächen im Schnee, die Täler hinunter graues Gestein, grüne Flächen, Felsen, und Tannen. Es war naßkalt, das Wasser rieselte die Felsen hinunter und sprang über den Weg. Die Äste der Tannen hingen schwer herab in die feuchte Luft. Am Himmel zogen graue Wolke, aber alles so dicht, und dann dampfte der Nebel herauf und strich schwer und feucht durch das Gesträuch, so träg, so plump. Er ging gleichgültig weiter, es lag ihm nichts am Weg, bald auf- bald abwärts. Müdigkeit spürte er keine, nur war es ihm manchmal unangenehm, daß er nicht auf dem Kopf gehn konnte. Anfangs drängte es ihm in der Brust, wenn das Gestein so weg sprang, der graue Wald sich unter ihm schüttelte, und der Nebel die Formen bald verschlang, bald die gewaltigen Glieder halb enthüllte; es drängte in ihm, er suchte nach etwas, wie nach verlornen Träumen, aber er fand nichts. Es war ihm alles so klein, so nahe, so naß, er hätte die Erde hinter den Ofen setzen mögen, er begriff nicht, daß er so viel Zeit brauchte, um einen Abhang hinunterzuklimmen, einen festen Punkt zu erreichen; er meinte, er müsse alles mit ein paar Schritten ausmessen können. Nur manchmal, wenn der Sturm das Gewölk in die Täler warf,  und es den Wald herauf dampfte, und die Stimmen an den Felsen wach wurden, bald wie fern verhallende Donner, und dann gewaltig heranbrausten, in Tönen, als wollten sie in ihrem wilden Jubel die Erde besingen, und die Wolken wie wilde wiehernde Rosse heransprengten, und der Sonnenschein dazwischen durchging und kam und sein blitzendes Schwert an den Schneeflächen zog, so daß ein helles, blendendes Licht über die Gipfel in die Täler schnitt; oder wenn der Sturm das Gewölk abwärts trieb und einen lichtblauen See hinein riß, und dann der Wind verhallte und tief unten aus den Schluchten, aus den Wipfeln der Tannen wie ein Wiegenlied und Glockengeläute heraufsummte, und am tiefen Blau ein leises Rot hinauf klomm, und kleine Wölkchen auf silbernen Flügeln durchzogen und alle Berggipfel scharf und fest, weit über das Land hin glänzten und blitzten, riß es ihm in der Brust, er stand, keuchend, den Leib vorwärts gebogen, Augen und mund weit offen, er meinte, er müsse den Sturm in sich ziehen, alles in sich fassen, er dehnte sich aus und lag über der Erde, er wühlte sich in das All hinein, es war eine Lust die ihm wehe tat; oder er stand still und legte das Haupt ins Moos... (Georg Büchner)

Aufregende Prosa dank Büchners Fragment 'Lenz': Vielleicht die schönste Beschreibung der Vogesen zwischen Schirmeck und Sainte-Marie-aux-Mines überhaupt 

Waldersbach : à la trace d'une description des Vosges près du Champ du Feu, au Ban de la Roche, selon le texte en fragment du suisse Georg Büchner en présentant la maladie mélancolique de Lenz 

...vo Luzärn uf Weggis zue:

"Trink, oh Auge, was die Wimper hält, von dem gold'nen Überfluss der Welt".  

Die erste Rigibahn
 

5 Std.-Regiowanderung (ca. 12 km): von Küssnacht nach Vitznau mit Fahrt über Basel, Luzern an den Vierwaldstättersee nach Küssnacht .

Kurzanstieg auf dem Rigilehnenweg oberhalb des Vierwaldstättersee, herrlichen Ausblicke auf den See entlang den Rigihängen zum Weggis-Berg. Der Anstieg zum Vitznau (höchster Punkt der Wanderung) führt uns durch das Naturschutzgebiet Chesterweid. Rucksackverpflegung, Einkehr am Ende der Wanderung. - Fahrpreis: die Anfahrt nach Basel. Mitfahrgemeinschaften bei Anmeldung. - Personalausweis (Carte d'identité) und Schweizer Franken -

Mit Bahn und Bus ... Die S-Bahn zwischen Luzern und Arth-Goldau hält am Bahnhof Küssnacht. Von dort aus fahren Busse Richtung Weggis mit Ausstieg an der Haltestelle Greppen (vis-à-vis der Rigistrasse, die bergwärts führt).
Gutes Schuhwerk erforderlich auf dem Seeweg: ca. 3 Std. ab Rigi Kaltbad (1.450 m), entlang der Trasse der ehemaligen Scheideggbahn, führt ein ebener Spazierweg nach Rigi First (1.453 m). Dort wechselt man nach rechts auf den Felsenweg, wo sich dem Wanderer die weißen Bergriesen der Urner-, Unterwaldner- und Berneralpen präsentieren. Zu Füssen liegt der Vierwaldstättersee mit seinen Buchten und historischen Stätten. In Unterstetten passiert man die Brücke, anschließend folgt ein 10-minütiger Aufstieg zum Seeweg, dann nach Rotbalmegg (1.457 m). Talwärts führt der Weg über Glettialp nach Hinterbergen (1.103 m). Mit der Luftseilbahn nach Vitznau.  Zufahrt: Zahnradahn ab Vitznau bis Rigi Kaltbad oder mit der Luftseilbahn ab Weggis bis Rigi Kaltbad. Luftseilbahn Hinterbergen-Vitznau.

Rigilehnenweg2,5 Std. Rigi Kaltbad - Küssnacht (auch in umgekehrter Richtung möglich) ab Rigi Kaltbad (1.450 m) auf ebenem Spazierweg nach dem berühmten Aussichtspunkt Känzeli (1.464 m). Nun nordwärts über den gut sichtbaren Bergweg abwärts zur Alp Räb (1.124 m). Sie fällt auf durch schöne Bergahorngruppen. Von hier über Chrüzboden zur Altruedisegg (1.040 m) und weiter über den etwa 2 km langen ebenen Weg nach Seebodenalp. Von Seebodenalp mit Luftseilbahn nach Küssnacht und mit dem Autobus zurück nach Weggis und Vitznau.

Beginn: Zahnradbahn ab Vitznau bis Rigi Kaltbad oder mit der Luftseilbahn ab Weggis bis Rigi Kaltbad
Im Sommer legen von Luzern, bzw. Küssnacht Schiffe der Station Greppen an, von wo aus ein Weg am Hotel St. Wendelin vorbei zur Bushaltestelle (ca. 300m) führt (Hauptstrasse überqueren) zur Rigistrasse - oder Schifffahrt nach Weggis und mit dem Bus nach Greppen. Zu Fuss ... Von Küssnacht wie von Weggis aus führt eine schöne Wanderung dem Rigilehnenweg entlang.
Immensee : das Dorf befindet sich in einer außerordentlich milden Lage an einer schönen Bucht des Zugersees, eingebettet zwischen der Rigi-Nordlehne und der Halbinsel Chiemen. Der Dorfkern mit seinen stilecht restaurierten Häusern, die historische «Hohle Gasse» und die idyllisch gelegenen Gaststätten laden zum Verweilen ein. Immensee ist ein bevorzugter Wohn- und Touristenort am Zugersee. Die Sonnenterrasse Seebodenalp oberhalb von Küssnacht ist ein gut frequentiertes Ausflugs- und Wanderziel mit weiter Aussicht ins Mittelland und Ausgangspunkt für Wanderungen dem See entlang (Rigilehnenweg, Waldstätterweg). Sehr beliebt sind auch Ausflüge auf die Rigi, den Pilatus und die angrenzenden Seen sowie in den Tierpark Goldau, ins Verkehrshaus Luzern oder in die «Glasi» Hergiswil.

historischer Streifzug über den Weggis- um 800: Der fränkische König Ludwig der Fromme vergibt den Kelnhof Weggis an das Kloster Pfäfers (St. Gallen). Die Herren von Wertenstein werden als Vögte über den Hof von Weggis gesetzt. Der Besitz umfasst die vier kleineren Siedlungseinheiten Unterdorf und Oberdorf Weggis, Wilen und Vitznau. - 825-831: Weggis wurde erstmals in einer Urkunde erwähnt und gehörte zum rätischen Reichsgut des damaligen römisch-deutschen Landes. - 1026-1094: Im Einkünfteverzeichnis des Klosters Pfäfers wird Weggis «Wattawis» genannt. Der Name ist keltischen Ursprungs und bedeutet «Ort der Fährleute». Mit der Erstellung der direkten Nord-Süd-Verbindung über den Gotthardpass rückt Weggis in den Mittelpunkt des Nord-Süd-Verkehrs via Vierwaldstättersee. - 1300: Weggis gehört zur Vogtei der Habsburger. - 1359 Die beiden «Freistaaten» Gersau und Weggis werden urkundlich anerkannt im so genannten Bundesbrief der Gersauer und Weggiser. - 1378: Mit dem Freikauf vom Kloster Pfäfers war erstmals ein Weggiser Siegel nachweisbar welches bis ins 18. Jh. verwendet wurde. - 1446: die Fruchtbarkeit von Weggis ging aus den Aufzeichnungen über die Abgaben («Zehnten») hervor; abgeliefert wurden: Wein, Korn, Mais, Kastanien, Nüsse, Obst und Fische. - um 1670: Gemäss einer Beschreibung von Johann Leopold Cysat gediehen in Weggis Feigen und Mandeln, auserlesenes Obst, viel Most und Weingewächs wie nirgends sonst um den See herum. - 1800: Weggis blieb weiterhin ein «Ort der Fährleute». Die 30-köpfige «Schiffergesellschaft Weggis» besorgte den Verkehr mit der Außenwelt über den Seeweg, als Heimarbeit wird die Seidenweberei eingeführt. - 1832: >Das wohl bekannteste Volkslied der Schweiz entstand, der Solothurner Leinenweber Johann Lüthi schrieb das Lied «vo Luzärn uf Weggis zue». -  1871: Eröffnung der ersten Bergbahn Europas, die Vitznau-Rigi-Bahn, damit fand der Weggiser Rigiträgerdienst, die Begleitung, Führung und Betreuung der Rigireisenden, ein abruptes Ende - 1897: Mark Twain, der weit gereiste amerikanische Schriftsteller, weilte mit seiner Familie in Weggis und bezeichnete diesen Ort als «den schönsten Flecken der Erde» - 1983: Eröffnung des Rigilehnenweg, ein durchgehender Wanderweg von Immensee über Küssnacht, Greppen, Weggis und Vitznau bis nach Gersau

Termin - Date - Treffpunkt:  auf Anfrage - Départ: ?h sur demande*  








Wiggerle, der Wein aus RiquewihrVom Wigigerle und anderen Weingeistern:

"Zu Thann im Rangen, Zu Guebwiller in der Wannen, Zu Türckheim im Brand, wäschst der beste Wein im Land, doch gegen den Reichweirer Sporen, Haben sie alle das Spiel verloren."

Spätsommer, Altweibersommer mit Herbststimmung auf den aussichtsreichen Weinbergen der Mittelvogesen des Riquewihr er Sporen mit einigen kurzweiligen Anekdoten. Ihre und unsere anregenden Beiträge in der regionalen Mundart der Teilnehmer (innen) werden dem Geist des Weines, neben Infos zu den Weinen, im geselligen Austausch mit Witz oder Humor zuvorkommen. Anschließend besteht die Möglichkeit sich auf die Spur der weltbekannten Edelrebsorte des Gewürztraminers vor Ort zu begeben, der jung getrunken werden soll, besonders bemerkenswert zum Dessert oder zu einem Münsterkäse. Zum Vers von 1580 des bekannten elsässischen Satirikers Johannes Fischart der Spaziergang über die Sporenhanglage, ein natürlicher Talkessel mit leicht südöstlich abfallendem Hang mit seinen tiefen Tonmergelböden des Lias. - Das mittelalterlich erhaltene Reichenweier , württembergischer Herrschaftssitz von 1291 bis 1801, mit seinen zahlreichen historischen Brunnen, Gassen, Gebäuden und Stadttoren wird uns gemütlich beleuchtet zum Sonnenuntergang empfangen .

Laissez-vous saisir par les ambiances et les couleurs de l'automne. Pour aborder des thèmes d'histoire et de la littérature sous forme de balades contées - thématiquées en alsacien et alémanique

Termin - Date - Treffpunkt:  auf Anfrage - Départ: ?h sur demande*




    Andlau: zur elsässischen Burgruine der Erbritter des Heiligen Reiches - S'Schloss Andlau lengschd vum Moos 'um'zittard' in Trimmar doliegd un verwittard 

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Andlau-RuineLes ruines de château d'Andlau et de la ruine Spesbourg sur les hauteurs de Barr (Moyen Vosges) au fil des histoires et des impressions. -  Andlau's Legenden beginnen mit einer der ältesten und bedeutendsten Klostergründungen im Elsass und dem Schrein der heiligen Richardis um 1400 in der Basilika aus dem 12. Jh. - Äußerlich besticht ein Fries mit fantasiereichen Fabelwesen, einem Weinpanscher und einem Gewichtsfälscher. Andlau liegt am Andlaubach, der auf dem Hochfeld (Champ du Feu) entspringt und über Hohwald herab ein kurzes, aber sehr reizvolles Tal schuf, das bei Andlau in die Ebene ausläuft und einen Teil der Vogesen-Touristenstrasse bildet. Durch dieses schöne Städtchen, in 75 Minuten nordwärts durch landschaftliche Schönheiten aufgestiegen erreichen wir die zweitürmige Granitburg der aussichtsreichen Burgruine Hoh-Andlau. (Ab Barr führt das Kirnecktal zu den elsässischen Forsthäuser Welschbruch und Hungersplatz, unweit des Odilienberg.) Dem Stammschloss der zuerst 1141 erwähnten Familie von Andlau, die zu den reichsten und mächtigsten Geschlechtern des Landes zählte. Ihre Mitglieder führten den Titel "Erbritter des Heiligen Reiches". Urkundlich wurde hier noch 1695 ein großer Bär geschossen, dem die Bronzeplastik der Gemeinde Barr gewidmet ist. Erbaut wurde sie wohl auf genau der Stelle, wo in der Hälfte des 13. Jh. die Kämpfe des Straßburger Bischofs mit Kaiser Friedrich II den ursprünglichen Bau zerstörten. Der Ritter Rudolf von Andlau bot es um 1340 dem Bischof Berthold von Bucheck zum Lehen an. 1633 war die Burg von den Schweden besetzt. Ende des 18. Jh. hatte die Stadt Straßburg hier noch 6 Mann Invaliden als Besatzung. Hoh-Andlau, die zuletzt bewohnte Burg in den Vogesen war 1806 noch bewohnt. (Ostwärts im Tal liegt Ittenwiller, einst eine große römische Töpferei um 200 n. Chr.) -
Weiter zum Granitbau mit hohem viereckigen Turm mit prächtigen Blicken durch dessen spitzbogige Fensteröffnungen mit Sandsteinornamenten ins Andlautal, in 10 Minuten Entfernung auf dem Ausläufer des Rotmannbergs und auf dem Wanderweg vom Forsthaus Hungersplatz zum Odilienberg, begrüßt uns die Ruine Spesburg (475m). Erbaut um 1264 vom Koblenzer Burggrafen zu Straßburg namens Alexander Dicka. Sie war bis zum Aussterben der Familie Dicka in deren Besitztum. Der letzte Dicka starb in Ritterrüstung gepanzert, zusammen mit nahezu siebzig weiteren bemerkenswerten Vertretern des oberelsässischen Adels, in der Schlacht von Sempach am Sempacher See (bei Luzern) gegen die ungepanzerten schweizerischen Eidgenossen, die sich gegen das habsburgisch-österreichische Joch zur Wehr setzten, im Massaker vom 9. Juli 1386; zuvor aber vererbte er die Spespburg zu Lebzeiten an die Grafschaft von Andlau. Ihrer zahlreichen Kamine wegen, die die Wände schmückten sagt man ihr zu Feudalzeiten 'großherzogtümliche' Allüren und gemütliche Stunden der Gemeinsamkeit nach. - Wer bei dieser Erkundung über eine Kamera mit Weitwinkelobjektiv verfügt wird sicherlich manch Sehenswertes vor die Linse bekommen. Eindrucksvolle Gedichte werden unsere Vorstellungen nachträglich noch leicht erschauern lassen!
Zur Zeit der wilden Tulpen von Mittelbergheim (dem Nachbarort von Andlau) zwischen Obstbäumen, Weiden und Kalksteinbrüchen im Frühling - mit seiner Rebensüdlage des Zotzenberg [Zoczenberg (1364)] ein Becken aus Mergel und Jurakalk (Kalk- und Mergelkonglomeraten aus dem Trias). Eine Bodendurchsetzung die die Feuchtigkeit hält und gut der Trockenheit widersteht; zum Abschluss ist eine Einkehr möglich, auf Ihren Wunsch hin bitte angeben. *): Ausgangspunkt berücksichtigt die Anreise der Teilnehmer (sowie Fahrgemeinschaften oder die gemeinsame Bahnfahrt)

Termin - Date - Treffpunkt:  auf Anfrage - Départ: ?h sur demande*  

zum Thanner Hubel mit Bel's Acker in den Südvogesen vom Thanner Hubel zum Falkenstein

...westwärts ziehende, wellige Linien, bis der Sichtkreis im Blaudunst verschwimmt. (Goethe)

Rossberg-Hochweiden zwischen Thanner Hubel und Vogelstein, hoch über dem Städtchen Masevaux, im Dollertal (anno 1836 bekannt für den Bau von Dampflokomotiven). Der östliche Kopf des Rossberges, der Thanner Hubel (1.182m), bietet eine der schönsten Vogesen-Bergaussichten auf Schwarzwald, Jura und Alpen.

Belacker: Ferme - Senner aus dem Appenzell in den Südvogesen, hoch über dem Gebirgspass 'Col du Hundsruck'. Belacker (980 m), unterhalb des Belackerkopf, Naturtempel während der Eisenzeit der Hallstatt-Kelten die um 725 - 450 v. Chr., die ihren Sonnengott Belenus (Bel) am Beltaine-Fest (am 1. Mai) hier feierten. Druiden zündeten hier reinigende Feuer an, um das Vieh von den Sommerkrankheiten zu reinigen. Jahrtausende alte Hochweide und beliebter Versammlungsort.
Belacker: Boler (im Jahre 1550), Bohlacker, Behlacker (im 18.Jh.) - Vor der franz. Revolution gehörte die damalige Sennerei zur Abtei von Murbach, danach, 1789, wurde sie zum Wanderglück an einen privaten Besitzer verkauft, ehe sie die Gemeinde von Housseren 1894 erwarb 1894. Unter der Führung des Santoni (Kniebihly), ab 1908, wurde die Sennerei zur Herberge, die 1920 nieder brannte und 1928 wieder aufgebaut wurde. Jahrs darauf erschien der hierorts sagenhafte Hansi, ein Melker aus dem schweizerischen Appenzell. Die ländlichen Feste hier oben waren berühmt. Nach dem letzten Krieg war es der Belacker Franzi, der 1955 die Melkerei wieder aufgenommen hat, ehe er sie 1977 an den heutigen Besitzer Gustave Kniebily übergab.

6 Std.-Rundwanderung : Col du Hundsruck(en) - *Le Haut de Bourbach - Ferme Thanner Hubel - Refuge Club Vosgien Thann (S.C.V./C.V.T.) - Ferme Rossberg - Ferme Gsang - Hinterer Krappenfels - Ferme Belacker - Vogelstein (1.181m) - Refuge Ski Club Mulhouse (S.C.S.M. 1.108 m) - Refuge Waldmatt (S.C.R. Ski Club Rossberg Thann) - Place de Nussbaum - Martisplatz - *Burbacher Höhe - 

Falken-/Vogelstein: (1.181m) sehenswertes Felsplateau mit runden Oberflächen und imposanten Abhang zur Nordflanke des Rossbergs, ein alter Hochweidenkamm belohnt mit unbegrenzter Sicht. Zeugnis eines kleinen Vulkans unseres Erdaltertums, mit kugelförmigen, dicht beieinander liegenden Grauwacken mit seinem 30m hohen, natürlichen Fels-Menhir Meeresstein aus Quarz- und Feldspatkörner. Die geologische Hexenküche verleimte diese, hier seltene Labradorit-Grauwacke, mit vulkanischen Felsenüberresten, zementiert aus einem an Chlorit und Lehm reichen Bindemittel. Seit 1567 als Vogelsteine oder auch als Falkensteine benannt, vielleicht hier tätiger Falkner wegen.

Termin - Date - Treffpunkt: auf Anfrage - Départ: ?h sur demande*


 Vogelsteine am Thanner Hubel

Steilaufstieg vom Belacker zu den Vogelstein(en)

auf dem Dach des Breisgaus, Hansjakobs 'Keltenberg' der Sonne entgegen segeln

Zum Glottertäler Kranzkopf uff Kletterstiege zum Kandel und uff'em Römerwäg abwerts.

... Schwarzwaldklinik, Esskastanien zum sturmumbrausten Kandel-Gipfel (1.243m) als Klima-Grenzlinie zwischen Oberrhein und Schwarzwald. Erhabene Höhe alemannischer Götterburg, wo Wodan thronte um seine Himmelsheere auszusenden. Freiburg und der Breisgau - der Ursprung der Zähringer - der Bau ihrer Sühne-Klöster im Schwarzwald : St. Ruprecht und St. Peter.

Kandel: seit 1111 beurkundet, lebt in seinem  Namen 'cant' das keltische Wort für weiß und das indogermanische 'skant' für leuchten weiter. Nach den Römern, vertrieb das Christentum bis zur Hexenverbrennung hier auf dem Hexenberg ältere, heidnische Götter. Ausgerechnet am 1 Mai, brach auf dem so genannten 'Breisgauer Blocksberg', angeblicher Teufelstreffpunkt, der obere Teil des Kandelfelsens, die Teufelskanzel, und stürzte mit über 200 m³Steinmassen unüberhörbar ans menschliche Grausen erinnernd zu Tal
e. Sowohl die Seismographen der Umgebung als auch der Waldkircher Bürger mit dem zerbrochenen Spiegel hielten den Zeitpunkt des Naturereignisses fest: es war genau um 0.17 Uhr in der Walpurgisnacht 1981.......

Seine unterirdische Bergflanke für den Silber, Zink, Kupfer und Eisenkies-Bergbaustollen war nach der Christianisierung Ersatz für den überirdisch himmlischen Gipfelblick.

Kandel-Zeugnisse: aus dem Spanischen Erbfolgekrieg 'Militärschlag' und 'Linie' (Verschanzungen), aus dem Ersten Weltkrieg (als ein dt. Flieger einen franz., propellerbetriebenen Besen vom Himmel holte, dann die Pyramide der ehemaligen Infanterie-Gebirgsbatterie von 1925, angebracht an der Orientierungstafel von 1888.

Die forstwirtschaftliche Kandelstrasse von Waldkirch wurde 1934 angelegt, die St. Pius-Kandelkapelle 1957/58 dort erbaut. Sein Grenzstein zeugt von der Gründung der Herren von Schwarzenberg. Heute ist der Kandel die Grenzlinie zwischen den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald.

Die munteren Wasser der Gutach (Wildgutach) im Simonswäldertal, der Elz und der Glotter, die in einem Faltenwurf dem Kandel entspringen, umspülen den Saum des mächtigen Massivs, an dessen Südseite sogar der glutrote, feurige 'Glottertäler' im Sonnenbade reift.

 RundwanderungRundwanderung von 20 km mit 900 m Höhenunterschied im besinnlich genießenden Schneckentempo mit gutem Schuhwerk und Trittsicherheit.  St. Peter 1093 vom Zähringer Herzog Bertold II als Hauskloster und Grablege gegründet. Benediktiner - Mönche ließen gemäß ihrer Ordensregel "Ora et labora" den Schwarzwald roden um Bauern anzusiedeln, gründeten eine Glashütte und unterstützten mit Rat und Tat die Uhrmacherei. Viermal brannten Kirche und Klostergebäude ab, ehe die jetzt noch vollständig erhaltene Barock-Anlage (18. Jh.) mit ihrer Rokoko-Bibliothek, eine der schönsten und bekanntesten in Süddeutschland. Führungen durch dieses barocke Kleinod finden ganzjährig sonntags um 11h30, dienstags 11h und donnerstags 14h30 statt.  1806 wurde das Kloster aufgelöst, die Herrschaft ging an das Großherzogtum Baden über. St. Peter hatte 1480 Einwohner, davon waren 51 Uhrenmacher, 41 Familien lebten vom Uhrenhandel. Bereits zu Klosterzeiten war ja die Schwarzwälder Uhrenherstellung ein wichtiger Zusatzerwerb für die bäuerliche Bevölkerung. Der ‚Uhrenpater' Thaddäus Rinderle verfertigte nicht nur 2 Globen, die heute wieder in der Bibliothek zu sehen sind, sondern unter anderem auch eine Weltzeituhr, die im Deutschen Uhrenmuseum in Furtwangen immer noch von seinen mathematischen Kenntnissen zeugt. Vor diesem Hintergrund mit Herbststimmung, auf dem beschwerlichen Weg zur aussichtsreichen Thoma-Hütte im Glotterbad ab Glottertal, streifen wir bei den Pausen nicht nur unsere Blicke, sondern auch die Geschichte der Zähringer auf, zur Zeit der Köhler in den Wäldern.  Ausgangspunkt ist die legendäre Schwarzwaldklinik (Rehaklinik ohne OP) als Drehort für die bekannte Fernsehserie. Alte Esskastanienbäume und ihre Eichhörnchen versorgen den Waldboden, östlich von Denzlingen bei Freiburg, mit ihren letzten Maronen. Zahlreiche mit Rundsichten belohnte Pausen werden unterhaltend von den Anstiegsstrapazen ablenken, um diese einzigartige Kandelbegehung mit ihrer Hochfläche aus zersausten Baumgruppen, Waldungen, kleineren Mooren und Weihern, aber auch seltener Gebirgsflora als Eiszeit-Souvenir, als gemeinschaftliches Erlebnis im Austausch zu genießen.
©   Wuspenhof im OberglottertalFoto copyright: www.glottertal.de
    Mir reda elsassisch - si la région m'était contée... / ... ballade, satire, lieder, anciens textes et légendes - lors de chaque sortie nous prendrons ainsi le temps d'écouter des histoires venues du fond des villes, de notre enfance, des paysages, des bois pour partir sur la piste de la nature qui nous entoure. Laissez-vous charmer par une telle contemplation au travers des Contes, Lieder, Poésie, Lettres, Ballades destinées et accessibles à tous. Cultiver le dialecte alémanique avec légèreté, humour et poésie, qu'on peut voir comme une rencontre, si vous parlez l'allemand (de préférence en dialecte alémanique pour réunir les Alsaciens, avec les participants du Pays de Bade ou Baselland) Une rencontre transfrontalière ouverte à tous - attirée d'une culture et des racines alémaniques communes de cette région !
    Sorties guidées et découvertes culturelles régionales au fil du Rhin, sa plaine et ses montagnes (les Vosges, la Forêt-Noire) jusqu'aux environnements de Bâle à travers le Sundgau : La Région a un paysage qui incite au rêve, au partage, à la découverte... 

    Rencontres sous sa propre responsabilité - en déplacements personnels - covoiturage sur demande - sans pension. - Si vous parlez ou comprendrez l'alsacien, il serait facile à suivre cette sortie au coin de trois pays au Rhin supérieur. Nous vous attendons pour cette journée de découverte et d'échange, de divertissement et de convivialité - sur l'inscription ou réservation obligatoire

    L'alsacien en poche le mini-dico français-alsacien de Serge Kornmann de 8.000 mots en total (mais le mot alsacien 'storik' (cigogne) n'y figure pas !) pour tester ses connaissances en dialecte des éditions Yoran Embanner en vente au prix de 6€

    De elsässisch dico : français-alsacien et franzeesch-elsässisch - Le premier dico alsacien sur CD-Rom en pochette DVD avec la prononciation en direct avec quelque 3.331 mots usuels. Le tout a été soumis à Raymond Matzen, ancien directeur de l'institut de dialectologie de l'université de Strasbourg, disponible aux éditions L'Ami Hebdo, 30 rue Thomann à 67082 Strasbourg - prix 19,90€

    "C'est chic de ...!" het's emol g'heisse!... Jetz isch's 'chic' mit Hilf vun Komputer-Muüs un Web-Schnuffler durich b'stimmti Komputer-Fenschter elsässischi Werter un Üdrick uf'em Bildschirm uftauche ze lonn!... Phàntàstisch! Wer hätt diss friejer fer mejlich g'hàlte?... E Trumpf fer unser sprochliches Erbgüet! (zitiert aus D'r Schnàwwelpeter (Raymond Matzen) aus Netti Maidelreckle, firischi Mai(e)gleckle! DNA 29.4.2007)

    Stàmmtisch dialectal à Sélestat : pour les personnes intéressées par la pratique du dialecte et la culture alsacienne - au programme : Marie Hart (*Bouxwiller 1856-1924) par Raymond Piela (poète et dessinateur) et Béatrice Sommer (conteuse) pour revivre quelques écrits humoristiques et tragiques à la fois de cette femme hors du commun - rendez-vous au restaurant "Au Pied de Boeuf", 17 rue Poincaré à 20h le ?

    Rheinried - Kaiserstuhl - Schwarzwald - Vogesen - Badische Weinstrasse :

    Ach du grüne Neune ! Diese vielen Kräutlein seit eh und je am Weg

    Wildblüten entdecken auf Kräuterwanderungen zu Oma's Heilmittelchen,

     ganzjährig durchführbar. Thematisch animiert mit ihren diversen Wirkstoffen, ihrer Namensgebung mit Namen des Volksmundes und ihren sagenhaft überlieferten Heilwirkungen - Farben, Blüten, Duftstoffe und einen selbst zubereiteten Kräutertee auf Anfrage für dich, für euch, für Sie, für Ihre Gruppe durchführbar. (Cette sortie, à nous familiariser avec les espèces de fleurs sauvages les plus représentatives tout en acquérant nombre d'informations sur leur biologie, leur étymologie et leurs vertus éventuelles. Riche en formes, en odeurs et en couleurs qui se clôturera par la réalisation d'un herbier.)

    Schwarzwälder Stallweihnacht Todtnau: Original Schwarzwälder Stallweihnacht - Die Weihnachtsgeschichte, gespielt von der Trachtengruppe/Kindertrachtengruppe Todtnauberg und vielen Tieren. Dargeboten in alemannischer Mundart. - Treffpunkt: Rathausplatz in Todtnauberg 17h am ?

    Alemannischer Abend in Todtnau:  Der Schwarzwald alemannisch gesehen - Altschwarzwälder Verse und Geschichten mit musikalischer Umrahmung, dargeboten von Erna Jansen und Erhard Gebhard - Treffpunkt: Gasthaus Waldfrieden in Herrenschwand 20h am ?

     
    Regio-Touren im Dreiländereck am Oberrhein : = Eintritt frei - Entrée libre -   = Selbstkostenbeteiligung - au prix courant    
    Anmeldung: Teilnahme zum Selbstkostenpreis von 4€ (für Erwachsene, Jugendliche bis 17 Jahre und Kinder mit Begleitung sind frei (falls nichts anderes vermerkt ist) nach Teilnahmebestätigung (abhängig der Mindestteilnehmer) mit Termin und Treffpunkt

    Inscription obligatoire : pour la confirmation de notre part avec la date et le lieu de rendez-vous, merci d'après vouloir effectuer le virement des coûtes de réalisation comme inscription. Les visites comprendront la visite guidée et animée de l’itinéraire du mois proposé, à sa propre responsabilité, par les anecdotes régionales en allemande (de préférence en dialecte alémanique pour réunir les Alsaciens, avec les participants du Pays de Bade ou Baselland). Coûtes de réalisation et participation au prix courant de 4 € pour les adultes (sauf les notifications contraires) Jeunes et Enfants accompagnés d'un adulte sont gratuits (sans participation des coûtes) - Contact : e-mail ou par tél.: 

 


 

Vom Rheinried ins Elsass: vom Storchennest zum Odilienberg, von der Sauerkrautstrasse zu den Sandsteinburgen

mon itinéraire du RIED rhénan : du Pays de Bade (D) à travers le Rhin vers l'Alsace 

Strassburg's Illbrücken, Plätze, Parkanlagen, Tramlinie bis über die Dächer hinweg am Münster: die Aussicht von der Münsterplattform

Strasbourg: les places, les parcs, les plus beaux ponts... et son tram ! la cathédrale et les toits alentour vues depuis la plate-forme

Basel's alte, markante Bäume - Grünanlagen - alte Brunnen - Rheinbrücken

Zeitreise am Michelsberg: keltische Kultstätte in den Nordvogesen - von der alten Bure-Fastnacht übers Scheibenschlagen

Mollberg: Sentier magique des demoiselles de pierre - la mythologie germano-scandinave présente 'Ring' ~ la terre hivernale et gelée

Schwarzwald  die schönsten Wanderungen aus Nord - Mitte - Süd

Mont-Sainte-Odile : d'un château mérovingien 'Hohenbourg' au monastère

 


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die Regio im Südwesten 

geführte Tagesausflüge am Oberrhein Austausch im Dreiländereck

in alemannischer Mundart

Spaziergänge anregend untermalt mit Lyrik, altem Liedgut (Legenden)

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